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Europäischer Gerichtshof verbietet finanziellen Ausgleich von Resturlaub

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute entschieden, dass ein finanzieller Ausgleich für nicht genommene Tage des vorgeschriebenen Mindesturlaubs im Folgejahr oder später gegen die EU-Arbeitszeitrichtlinie verstößt.

Nach dieser stehen jedem Arbeitnehmer jährlich vier Wochen bezahlter Mindesturlaub zu. In der Urteilsbegründung betonte das Gericht die Wichtigkeit der zeitnahen Inanspruchnahme und die Bedeutung dieses Anspruchs als Mittel des Arbeitnehmerschutzes.

Eine Auszahlung ist laut Urteil nur bei einem Ausscheiden des Arbeitnehmers zulässig. Gegenstand der Verhandlung war die niederländische Auslegung der Richtlinie, nach der restliche Mindesturlaubstage in den Folgejahren ausgezahlt werden können.


WebReporter: Fiete C. Hansen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Gerichtshof, Ausgleich
Quelle: www.capital.de

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06.04.2006 18:35 Uhr von Buster_
 
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Halb so schlimm: Wir müssen uns nur mehr als Europäer fühlen, dann wird alles gut *g*

Arbeitsrecht sollte schon EU weit einheitlich geregelt sein. Schließlich können wir ja auch innerhalb der EU überall Arbeiten. Gibt schlimmere Sachen.

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