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Provider Hansenet will gegen die Telekom klagen

Der Hamburger Provider Hansenet will gegen die Telekom klagen. Grund dafür ist, dass es Hansenet verwehrt wurde, in bestehenden Röhren, welche der Telekom gehören, Glasfaserkabel zu verlegen.

Der Hamburger Senat hat bereits die Erlaubnis zur Errichtung des Glasfasernetzes gegeben. Die Telekom verweigert das Verlegen der Kabel, da sie selbst ein superschnelles Netz aufbauen möchte und Konkurrenz fürchtet.


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WebReporter: King Norbert
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Telekom, Provider, Hansenet
Quelle: www.zdnet.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2006 11:01 Uhr von NjamNjam
 
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tja: ich habe zwei Autos, ich würde auch keinen Konkurrenten von mir ein Auto geben, auch wenn es nur in der Garage steht. Wollen wir mal sehen, wie die Klage ausgeht...
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06.04.2006 11:20 Uhr von rolf.w
 
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Auf der anderen Seite: "...in bestehenden Röhren, welche der Telekom gehören, Glasfaserkabel zu verlegen."

Auf der anderen Seite werden Privatpersonen enteignet, weil man ihr Land für Strassen, Autobahnen oder Flughäfen braucht. Auch das ist dreist, aber noch dreister ist es, wie hier, wo ein Mitbewerber das Eigentum eines anderen Mitbewerbers nutzen will, um selbst damit Geld zu verdienen.
Wenn ich gerne Kirschen esse, gehe ich auch nicht einfach in Nachbars Garten und bediene mich gegen seinen Willen, sonder pflanze mir entweder einen eigenen Baum oder versorge mich beim Vitamin-Dealer an der Ecke.
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06.04.2006 11:27 Uhr von XX-treme
 
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@ NjamNjam: Was issn das für ein blöder Vergleich?

Die Telekom soll niemandem was geben, sie sollen nur erlauben, daß ihre Röhren mitbenutzt werden, wofür Hansenet auch bezahlen muss/würde.

Ich stell mal einen besseren Vergleich:

Stell Dir vor, Du hast einen großen Parkplatz mit 50 Stellplätzen, wovon Du nur 30 in Benutzung hast.

Jetzt kommt jemand (vielleicht ein Mitbewerber) der die restlichen 20 oder vielleicht weniger gegen Entgelt mit benutzen möchte.

Zu überlegen wärs schon. und geschäftsschädigend ist es auch nicht. Außer Du benötigst sie irgendwann.
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06.04.2006 11:44 Uhr von Mrsubject
 
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@XX-treme: Ich gebe dir da schon Recht aber wenn du es nicht willst darf er es auch nicht.

Es ist doch dreist wenn man dann die 20 anderen Parkplätze erklagen möchte.
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06.04.2006 11:48 Uhr von NjamNjam
 
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XX-treme: Dein Vergleich hinkt. Und das Bloed verbitte ich mir. Ich habe ein kleines Fuhrunternehmen. Ein Auto wird derzeit von mir nicht genutzt. Auch gegen Entgeld eines Konkurrenten würde ich mein ungenutztes Auto nicht vermieten.
Also demzufolge kann mich der Konkurrent verklagen, weil ich ihm mein Auto nicht vermietet habe? Da muss ich aber ganz schön aufpassen, das keiner mitbekommt, das ich noch ein Auto in der Garage zu stehen habe.
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06.04.2006 12:04 Uhr von bc99
 
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telekom im Unrecht: Diejenigen, die hier meinen, die Telekom würde zu unrecht verklagt werden, seien mal daran erinnert, das die Telekom aus einem staatlichen Unternehmen hervorgegangen ist. Das heißt, ein Großteil der Infrastruktur ist mit Steuergeldern finanziert worden. NUR durch diese Infrastruktur konnte die Telekom so lange ihre Marktführerschaft erhalten - missbräuchlicher Weise.

Ohne die staatlich finanzierte Infrastruktur wäre die Telekom zweifellos im Recht
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06.04.2006 12:11 Uhr von NjamNjam
 
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Hi bc99: Der Staat zahlt für deine Kinder Kindergeld, auch aus Steuern. Also wenn ich der Meinung bin das dein Kind für mich arbeiten soll kann ich es also bei dir einklagen. Und du würdest mir sogar noch recht geben.
Ok, warten wir bis die Zeit reif ist.
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06.04.2006 12:30 Uhr von Ferfari
 
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Schwierig: festzustellen wieviel Vorteile die Telekom noch aus der Zeit als Staatsbetrieb hat und wo neue Investitionen anfangen. Hansenet investiert auch viel in eigene Netze und nutzt nicht nur die Leitungen der Telekom. Im Sinne von mehr Wettbewerb fände ich es gut wenn hier zugunsten von Hansenet entschieden wird.
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06.04.2006 12:52 Uhr von rolf.w
 
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@bc99: "Ohne die staatlich finanzierte Infrastruktur wäre die Telekom zweifellos im Recht"

Richtig, damals hies die Telekom noch Post und hatte ein Hörnchen. Dann hat man sie privatisiert, um an Geld zu kommen. Aber, man hat sie privatisiert - und zwar ganz und nicht nur ein bischen. Was heute noch aus Postzeiten existiert, mögen die Kupferkabel sein aber an den Vermittlungsstellen hört es schon auf. Was nicht mehr staatlich ist, ist auch kein Volkseigentum mehr, so bitter das auch vielleicht manchmal ist.
Sicher wäre es im Zuge der Monopolbrechung und des Wettbewerbs wünschenswert, die Telekom müsste alles freigeben.
Warum klagt eigentlich niemand gegen Arcor? Arcor nutzt zum großen Teil Leitungen der Bahn AG und die war auch mal staatlich. Über das Schienennetz der Bahn AG fahren heute auch andere, private, Züge. Da geht es, da regt sich kaum einer auf.
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06.04.2006 13:02 Uhr von eccomasta
 
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die deu´tsche tele ist ein Verein für absolute spasten der incompetenct nur so verkörpert und wenn ein anderes unternehmen in den markt eindringen will, aber nicht die gelder aufweissen kann, ausserdem wurde die sache staatlich erlaubt.
nationaler wettbewerb muss sein um die hohen preise der telecom in ihrem monopoly zu verdrängen
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06.04.2006 13:10 Uhr von HHAG
 
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Steuergelder? > Das heißt, ein Großteil der Infrastruktur ist mit
> Steuergeldern finanziert worden.

Von der alten Bundespost-Infrastruktur dürfte nicht mehr viel übrig sein. Es sei denn, du siehst ein analogvermitteltes Telefonnetz mit stylischen Hebdrehwählern in der Vermittlungsstelle als topmodern an. :-)

Die digitale Ausrüstung der Vermittlungsstellen - zwingende Voraussetzung für DSL - inkl. Glasfaservernetzung der Knotenpunkte untereinander wurde erst zu Zeiten der privaten AG vorgenommen - auf eigene Kosten.
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06.04.2006 13:12 Uhr von deezle
 
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@bc99: Blödsinn! Durch stete Wiederholung wird die Aussage, dass die Telekom-Leitungen durch Steuergelder finanziert wurden, nicht richtiger. Wahr ist, dass sie durch die Telefongebühren finanziert wurden.

Gruß
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06.04.2006 13:26 Uhr von HHAG
 
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@XX-treme: > Stell Dir vor, Du hast einen großen Parkplatz mit 50
> Stellplätzen, wovon Du nur 30 in Benutzung hast.
>
> Jetzt kommt jemand (vielleicht ein Mitbewerber) der die
> restlichen 20 oder vielleicht weniger gegen Entgelt mit
> benutzen möchte.

Das ist doch wohl ein etwas naiver Vergleich.

Mit Parkplätzen wird kein Geld verdient. Wenn aber ein Mitbewerber Kabel in meinen Kabelschächten verlegen will, um dann anschließend mit genau diesen Kabeln mir in meinem eigenen Business Konkurrenz zu machen -- soll man das dann lächelnd akzeptieren??

Dein Beispiel passt, wenn du dir zwei Firmen vorstellst, die als Geschäftszweck Parkraumbewirtschaftung betreiben, z. B. zwei Parkhausbetreiber: Die würden sich gegenseitig garantiert *keine* Parkplätze abgeben!

Wo lebst denn du? Erst heute in der freien Marktwirtschaft aufgewacht? *kopfschüttel*
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06.04.2006 14:38 Uhr von BigMan2906
 
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EIn Unding, was die Telekom sich herausnimmt: Diese Vergleiche hinken alle: Es geht schließlich nicht um die Mitbenutzung der Kabel sondern der Röhren, und die stammen mehrheitlich tatsächlich aus Bundespost-Zeiten. Stellen wir uns einmal vor, was passieren würde, wenn die Telekom den Prozess gewinnen würde:

Kaum ein Konkurrent wäre in der Lage, sich die nötige Infrastruktur zu leisten, und wenn doch, dann hätte wir bald in jeder Straße ein halbes Dutzend zu 90% leere Röhren liegen. Mal abgesehen davon, dass unter Umständen in mancher Straße der defür benötigte Platz gar nicht vorhanden ist, bedeutete das auch eine immense Belastung für den ohnehin schon eher zähflüssigen Verkehr der Hansestadt.

Ergo dürfte wohl zumindest beim Netzaufbau die Marktwirtschaft abgeschafft sein. Dazu kommt, dass die Telekom vor kurzer Zeit erst Mitkonkurrenten wie United Internet (1&1, GMX, Schlund&Partner) ausbremsen wollte, die sich finanziell am Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes beteiligen und es dann mitnutzen wollten.

Fazit: Nach Willen der Telekom darf keiner deren Netz nutzen, und auch niemand ein eigenes Netz aufbauen. Egal ob die Telekom staatlich war oder nicht, ein solches Verhalten verstößt eigentlich sowohl gegen deutsches als auch gegen europäisches Kartellrecht, da es der m Aufbau bzw dem Erhalt eines De-Facto-Monopols dient.
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06.04.2006 14:43 Uhr von nester
 
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kommt noch hinzu: von welchen geldern wurden diese bestehnden röhrchen wohl bezahlt?
richtig von uns steuerzahlern.. jaja die telekom war mal staatlich. und jetzt müssen wir hoch für etwas zahlen was wir selbst einmal erbauten...
hansenet soll recht bekommen
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06.04.2006 15:28 Uhr von Pittjes
 
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Die Röhren hätten immer staatlich bleiben müssen: Die Rohre liegen schließlich unter den Straßen oder unter Grundstücken die der Allgemeinheit gehören. Also den Städten oder den Ländern. Also hätte die Allgemeinheit sich die Nutzungsrechte für die Rohre vorbehalten sollen. Dann könnte sie von der Telekom und von den Mittbewerbern Miete beziehen.
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06.04.2006 18:38 Uhr von tutnix
 
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es gibt hier anscheinend wirklich welche, die jedes halbe jahr einmal unter ihre grad neu gemachte strasse gucken und die neu verlegten kabelrohre sehen möchten.
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07.04.2006 02:34 Uhr von thelast1232
 
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@ all meckerer: habt ihr die genauen verlegedaten der leerrohre ( ja so nennt man sie ) ...
schonmal dran gedacht das die nicht unbedingt zu zeiten von "staatlich" eingebuddelt wurden sondern etliche auch zu zeiten von "privat AG" eingebuddelt wurden ?

und auf welcher grundlage soll dann entschieden werden?

nur das hansenet usw kosten sparen können ( da keine tiefbauarbeiten vorgenommer werden müssten ) soll t-com dazu verklagt werden ihre rohre anderen anbieter zur verfügung zu stellen wofür sie selber aber kosten hatten ?

na wenn ihr meint das ist so richtig dann klagt aber auch kabelBW an das die ihr cable nicht für hansenet zur verfügung stellen oder klagt arcor an das die ihr netz nicht für freenet oder 1und1 zur verfügung stellen...

klagt am besten alle an ...

ein bäcker klagt ja auch net den 2. bäcker an weil der gerademal 5 seiner 10 backöfen nutzt und bäcker 1 die 5 anderen gerne nutzen will

wobei NIEMAND sowas vermieten würde ... rein vom verstand her wird NIEMAND seinen konkurenten in irgendeiner weise unterstützt

oder spendet mittlerweile VW geld an Opel ?
oder vermietet Mercedes produktionsstätte an BMW ?

wo lebtn ihr .... freie marktwirtschaft funktioniert nicht so wie ihr euch das vorstellt....

nur weil anbieter xyz glasfaser anbieten will hat er noch lange nicht das recht auf ressourcen anderer anbieter zurückzugreifen

und nur weil sie keine teuren investitionen tätigen wollen ( würde ja ihre "geiz ist geil hauptsache billiger als t-com" preis kalkulation komplett übern haufen werfen )

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