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WASG: Fusion mit Linkspartei.PDS in Gefahr?

Erst vor kurzer Zeit hat eine große Mehrheit der Mitglieder der WASG den Zusammenschluss mit der Linkspartei.PDS in einer Urabstimmung befürwortet. Nunmehr scheinen vor der geplanten Fusion noch einige Fragen offen zu sein.

Sabine Lösing, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der WASG, sieht beispielsweise die Regierungsbeteiligung der Linkspartei.PDS in Berlin als einen Punkt, der bei Teilen der Basis der Wahlalternative noch Bauchschmerzen bereite.

Auch der fehlende Erfolg bei den letzten Landtagswahlen im Westen scheint ein Indiz zu sein, so Lösing. Man habe «der Tendenz von Entpolitisierung» nicht wirksam entgegenzutreten gewusst. Letztendlich sieht sie dem Prozess positiv entgegen.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gefahr, Fusion, Linkspartei
Quelle: www.jungewelt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2006 20:29 Uhr von stellung69
 
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Mir kommt es so vor, als ob es immer wieder welche gibt, die um jeden Preis diese Fusion verhindern wollen; es wird halt immer wieder etwas neues gesucht, das dagegen spricht.
Meine Prognose:
In 10 Jahren sind WASG und Linkspartei beide von der Bildfläche verschwunden!
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05.04.2006 22:34 Uhr von «azero»
 
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Verschätze dich nicht, stellung69. > In 10 Jahren sind WASG und Linkspartei
> beide von der Bildfläche verschwunden!

Vor etwa 25 Jahren klang das noch so:

> In 10 Jahren sind die Grünen von der
> Bildfläche verschwunden!

Pustekuchen! ;)

Es ist ein ganz normaler Fakt, dass die Reichen und Mächtigen etwas gegen jede Form des Widerstandes haben. Als die Grünen noch rebellisch und unangepasst - und damit vor allem: unberechenbar und (nahezu) unbestechlich - waren, wurden sie auch als "größte Gefahr für die Demokratie" eingeschätzt. Seitdem sie servil und devot dem Geld und der Macht folgen, findet sie niemand mehr wirklich schlimm. Im Gegenteil: Was einst verbrämt wurde, ist heute "cool".

Genau der gleiche Weg steht der WASG/PDS/Linkspartei bevor: Solange sie sich nicht anpassen, sind sie per defintionem "Feinde des Systems". Notwendigerweise, denn das System und seine wesentlichen Züge werden vom Geld bestimmt. Und das Geld wiederum haben... Rate mal. ;)
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05.04.2006 23:05 Uhr von Cpt.Proton
 
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In der Tat: Gehen viele Politikwissenschaftler davon aus, daß sich die PDS mit dem Schritt langfristig sehr schadet.
Mit der Fusion verliert sie den Status als Ost-Partei und damit ihr Milleu und durch ihre wenig realistischen Konzepte wird sie es nicht schaffen neue Wähler an sich zu binden.
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06.04.2006 00:22 Uhr von SchlachtVati
 
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@cpt.proton: du machst mir angst , einige damen hier schlagen die beine sexuell übereinander und nur wegen deinen comment .*weiter so* !!!


@thread , sabbern hilft nix ,da müsse(t)en die beiden größeren parteien , links von der SPD durch, ( entweder oder ) ,den joker den ihnen die neoliberalen hardliner hingeworfen haben sollten sie über eine "relative" lange zeit nutzen können ,......

andererseits möcht ich jedem humanisten (gefakten "gutmenschen" ) die humanwirtschaftspartei ans herz legen .

http://www.wisego.de/...

denn jene brauchen ernsthafte unterstützung.

"Es ist kaum jemandem bewusst, dass Marktwirtschaft auch ohne Kapitalismus möglich ist, dass Wohlstand auch ohne Wachstum gewährleistet werden kann."
Klaus Popp (*1963), Geschäftsführer der INWO-D e.V., in "Zinswahnsinn" (1998)

http://nwo-links.killerzins.de/...
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07.04.2006 00:16 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ach ja: Wie oft willst du eigentlich noch das Popp-Zitat bringen ?
Wird immer besser je öfter es kommt... lol

Ist alles andere zu hoch für dich mein kleiner Drehbankvirtuose ?
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07.04.2006 01:04 Uhr von «azero»
 
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Nun werde doch nicht gleich wieder ausfallend, Cpt.Proton. SchlachtVati ist nicht der Einzige, der ein bisschen irritiert wegen der unerwarteten Substanz deiner Wortmeldung ist. Ich schließe mich ihm übrigens an: Weiter so, Cpt.Proton!

Im Übrigen gibt es immer Leute, die es kommen sehen haben. Auch und gerade Experten (hier: Politikwissenschaftler) neigen dazu, hinterher zu sagen, dass sie es vorher wussten. Und das bereiten sie so vor, dass sie bereits im Vorfeld diametrale Meinungen verbreiten um später auf die entsprechend passende verweisen (und die unpassende ignorieren) zu können.

In diesem Sinne: Sollte die PDS sich im Osten selbst schaden, was durchaus möglich (ja, sogar wahrscheinlich) ist, wenn auch nicht annähernd so sehr, wie manche wohl hoffen, dann betrifft dies vornehmlich die Kreise jener Leute, für die die Zeiten - mehr oder weniger vor 16 Jahren - unentwirrbar geworden sind. Damit handelt es sich also um das ach so oft reklamierte "Betonkopf"-Klientel. Gleichzeitig gewinnt diese Partei aber auch durch das Zusammengehen mit der WASG neues Potenzial. Und das nicht zu knapp.

Es ist also anscheinend in unser aller Interesse, wenn WASG und PDS zueinander finden. Für die Einen ist wichtig, dass die "alten Sozi-Säcke" die Partei fortan meiden (Jedenfalls reklamieren sie das immer wieder. Und wir wollen doch mal hoffen, dass sie wenigstens im Ansatz ehrlich sind. ;)); und für die Anderen ist Progression wichtig, welche sie auch und gerade in den "ursprünglichen" sozialdemokratischen Zielen finden.

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