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Köln: Zahnarzt wegen sexueller Belästigung zu Bewährungsstrafe verurteilt

In Köln hat ein 56-jähriger Zahnarzt vor acht Jahren seine Arzthelferin wiederholt sexuell belästigt. Bei der Angestellten handelte es sich um eine strenggläubige Muslimin, welche zunächst über diese Taten geschwiegen hatte.

Erst als sie während eines Erziehungsurlaubes von Kolleginnen erfuhr, dass auch diese ständig von dem Dentisten aufdringlich belästigt wurden, entschloss sie sich zur Anzeigenerstattung.

Das Amtsgericht in Köln verurteilte den Sexualtäter nun zu einer einjährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung in Verbindung mit einer Geldbuße von 4.000 Euro sowie zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 1.000 Euro.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Köln, Bewährung, Belästigung, Zahnarzt
Quelle: www.e110.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2006 07:41 Uhr von Luthienne
 
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Ich verstehs nicht Da belästigt einer über Jahre hinweg mehrere Frauen, und dann kommt er mit ner lächerlich geringen Geldstrafe und ner Bewährungsstrafe davon?
Bei solchen Strafen wundert es mich nicht, dass immer noch die meisten Sexualstraftaten im privaten Umfeld nicht von den Frauen angezeigt werden. Schätzungen zufolge sind das weit über 90%.
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06.04.2006 15:20 Uhr von Artemis500
 
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Der gehört doch mindestens ein Jahr ohne Bewährung in den Knast.
Wenn nicht länger.

Warum eine strenggläubige Muslimin von ihrem Glauben daran gehindert werden sollte Anzeige zu erstatten ist mir unverständlich...vielleicht lebt sie in einem Umfeld in dem für sexuelle Belästigung die Opfer verantwortlich gemacht werden.

Sonst sollte man doch meinen, dass sie ihre Unberührtheit vehement verteidigt.
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06.04.2006 16:15 Uhr von Luthienne
 
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Schweigen - weil man sich schämt darüber zu sprechen
- weil man es vergrängen will
- weil man denkt, dass einem keiner glaubt
- weil man den Job braucht
- weil man schon so oft gehört hat, dass man bei Polizei und Staatsanwaltschaft oft nicht ernst genommen wird

Gründe gibts zuhauf, Tatsache ist, dass die meisten Frauen zumindest eine lange Zeit unter solchen Vorfällen leiden.
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15.04.2006 18:58 Uhr von dickerdelfin
 
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hier is von sex. belästigung, nicht von vergewaltigung, die rede.
das kann ja auch busengrapschen oder sowas sein.
und das die tusse erst anzeigt, wenn sie nicht mehr exclusiv vom chefe "begehrt" wird, sagt doch auch was aus.
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16.04.2006 10:33 Uhr von Heinz123
 
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Ein Ding: Es ist schon beängstigend, dass die "unabhängige" Justiz zuerst an sich denk und eine Geldstrafe von 4000,-€ an die Staatskasse verhängt, dass Opfer dagegen mit 1000,-€ abspeist. Auch die 4000,-€ hätten dem Opfer gehört. So macht man mit den Leid der Opfer richtig Schotter für die Staatskasse. Es ist zum kotzen mit Euch sogenannten Führungseliten.
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16.04.2006 10:47 Uhr von vst
 
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wieso Gefängnis? Was hat der Mann gemacht?
Ihr wisst es nicht? Ich auch nicht.
Und es geht aus der News auch nicht hervor.

Vergewaltigt hat er sie sicher nicht. Sonst wäre es keine Belästigung.
Hat er sie angegrabscht?
Oder hat er nur was von "geilen Titten" genuschelt?
Hat er sie gefragt ob sie sich nicht mal kurz auf den Zahnarztstuhl legen wollen?

Ich weiß es nicht.
Und dafür, dass man es nicht weiß eine Gefängnisstrafe fordern ist seltsam.

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