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München: Rente reicht nicht - 94-Jährige sucht dringend Arbeitsstelle

Die 94-jährige Berta N. sucht seit einigen Tagen eine geeignete Arbeitsstelle, um ihren Kindern nicht zur Last zu fallen. Eine monatliche Rente von 1.000 Euro reicht gerade so für die Wohnungsmiete in Höhe von 700 Euro.

Nach weiteren Kosten für Telefon, GEZ-Gebühren, Strom und Versicherungen verbleiben noch 150 Euro für Verpflegung. Um nicht für Extras ihren Kindern auf der Tasche zu liegen, will sie nun nochmal die "Ärmel hochkrempeln", wie sie sagt.

Der gebürtigen Schlesierin schwebt ein Job als Garderobiere vor, den sie schon mal nach ihrer Zeit als Laborantin bei der Bundeswehr ausübte. Bei einer Ex-Kollegin hat sie schon nachgefragt, aber ob die Frau wegen ihres Alters genommen wird, ist fraglich.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Arbeit, Rente, Arbeitsstelle
Quelle: www.tz-online.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2006 15:58 Uhr von PruegelJoschka
 
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Mal abgesehen von einer recht teuren Wohnung (700 Eurosteine sind ja nicht gerade wenig) wundert mich diese News kaum. Wobei ich bestimmt nur von 1000Euro Rente träumen kann ... unabhängig davon ob ich nun Mechaniker oder Arzt bin.

Ich denke beim Arebitsamt braucht sie garnicht fragen, ich glaube deren Computer können kein alter über 6Bit verarbeiten ... und man wird wohl bald die Altersgrenze auf 5Bit reduzieren. Das spart Platz.

Sorry Oma. Wenn sie nicht so viele Medien in Deutschlang gäbe, hätten Dir bestimmt schon einige Politiker mitgeteilt, daß Du "eine elende Schmarotzerin bist und endlich verrecken sollst!!". Aber soweit sind wir noch nciht ... noch nicht ...
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05.04.2006 15:59 Uhr von stefan84m
 
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Respeckt: Ich finde die Einstellung der Frau gebuehrt wirklich Respeckt. Aber meiner Meinung nach kann man sich auch einfach in nen Altenheim geben oder sich ne billigere Wohnung suchen. Ich weiss Muenchen ist nen teueres Pflaster, wohne selber da, aber man kann auch bisschen ausserhalb gut wohnen.
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05.04.2006 16:09 Uhr von Cebore
 
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@Stefan84m hast du eigentlich eine Ahnung: was ein Altenheim kostet? Da kommst du wohl mit 1000 eus monatlich nicht hin!

Zumal ein Umzug aus einer Wohnung, in der man eventuell schon 30 Jahre wohnt, ist doch wohl undenkbar! Vieleicht hat sie dort mit ihrem Mann gelebt der nun verstorben ist etc. Meinst du sie würde das verkaften? Ich meine 94 Jahre ist schon recht viel.
Das Problem das wir JETZT haben ist:
Jetzt sagen die Politiker "seht ihr, diese Frau arbeitet mit 94 noch ... nehmt euch ein Beispiel!!" ;-)
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05.04.2006 16:16 Uhr von Jorka
 
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@stefan84m: Hast du schon mal überlegt, was für Zustände es in manchen Altenheimen gibt? Da würden mich jedenfalls keine zehn Pferde hinbringen können..
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05.04.2006 16:23 Uhr von PruegelJoschka
 
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Na, na, meine lieben Mitkommentatoren!! Wer denkt denn hier noch an würdiges Leben?

Dieses Frau wird höchstwahrscheinlich nicht mal ihr eigenes Begräbnis bezahlen können ...
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05.04.2006 16:29 Uhr von Zuuleiman
 
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Der Unternehmer Claus Hipp: hat doch geäußert, dass man die "Alten" früher sterben lassen soll, um den Jüngeren nicht zur Last zu fallen. Von dieser Weichnase und Markeninhaber werde ich mein ganzes Leben keine Produkte mehr kaufen. Punkt!

Ich kann die Dame verstehen, ihr aber leider auch nicht helfen. Dennoch mein Respekt an dieser Stelle.

Wenn ich mir alleine heute die Bewerbungen um eine Stelle hier auf dem Tisch ansehe wird mir schlecht. Unsere Schulen scheinen nur noch Idioten ins Leben zu entlassen.

Ein Bewerbungsfoto in Trainingsjacke, verdrecktes Papier, heftige Kleberreste auf dem Deckblatt, Zigarettenasche im Umschlag, Tipp-Ex Rückstände auf den Kopien... auweia
(von den üblichen Fehlerchen mal abgesehen!)
Das ist Dokumentenfälschung!!!

Armes Deutschland und ich werde als Rentner auch so ein armes Licht sein.... irgendwann
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05.04.2006 16:32 Uhr von ciaoextra
 
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ich: würde an erster stelle erst mal umziehen in einen billigeren ort und in eine billigere wohnung. münchen ist nun nicht gerade ein rentnerparadies, was die mieten angeht.
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05.04.2006 16:45 Uhr von levo82
 
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Den Kindern nicht zur Last fallen Auch wenn das sicher viele nicht gerne hören, aber man wird in Zukunft im Alter auf jeden Fall von seinen Kindern abhängig sein.
Eine andere Möglichkeit ist natürlich die private Rentenvorsorge, aber wenn man in seinem Leben nicht viel verdient, kann man halt auch nicht viel zur Seite legen.
Ohne Kinder oder anderweitiger finanzieller Absicherung sieht es aber schlecht aus, denn der Staat kann bald keine Rente mehr bezahlen... also ich mach mir da keine Hoffnung mehr für meinen Lebensabend.
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05.04.2006 17:56 Uhr von silentius
 
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Kein Mitleid Hier bei uns verdienen viele bei 40 Std./Woche arbeit unter 1000€ ! Aber naja, Managern reichen ihre Millionen im Jahr ja auch nie 8-)
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05.04.2006 18:24 Uhr von Reinsteckefuchs
 
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diese alte aboriginee: hat vermutlich ihr ganzes Leben lang in München gewohnt.
Und bekanntlich sind in München die Wohnungspreise so
ziemlich am höchsten
und diese Frau jetzt woanders hinschicken zu wollen, wäre
kein schönes Ende für sie, befürchte ich. (ó_ò)
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05.04.2006 18:56 Uhr von Andreas_S
 
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700€ für ne Wohnung? Ja Hallo was ist denn da bitte los?

Schön und gut, dass diese alte Dame nochmal arbeiten will!
Aber warum bitte eine Wohnung für 700€???
Eine Wohnung für 300€ würde es sicherlich auch tun...
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05.04.2006 18:59 Uhr von kathleenchristine
 
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Andreas_S: Aber warum bitte eine Wohnung für 700€???
Eine Wohnung für 300€ würde es sicherlich auch tun...------------
In München? Klar doch.
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05.04.2006 19:59 Uhr von foxymail
 
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wohnungen in münchen: es gibt in den richtigen gegenden in München genügend wohnungen für unter 500 euros, das die für ne wohnung im randgebiet münchens 700 zahlt ist mir unerklärlich, in neuhausen mit innenstadtnähe selbst zahlt man net ganz so viel. Ok sie sagt, sie will die 68 qm wohnung nicht aufgeben, da sie da schon mit ihrem mann gewohnt hat, kann ich auch verstehen. und kosten für telefon, gez und strom und versicherungen ergeben denke ich auch mal mehr als 150 euronen.
naja denke da ist von dem käseblatt tz mal wieder ordentlich was erfunden worden.
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05.04.2006 20:03 Uhr von PBernd
 
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so ein Schwachsinn: 1000 Euro bekomme ich gerade mal, wenn ich arbeit habe und werde, wenn ich Rentner bin auf den Staat angewiesen sein. Beiträge zu einer Rentenversicherung kann ich mir garnicht mehr leisten, da man diese auch bezahlen muss, wenn man Arbeitslos ist, was im Bauberuf nicht selten ist.
Desweiteren bekommt derjenige, der auf ein Altersheim angewiesen ist, auch Pflegegeld und warum sollen Kinder, die gut verdienen, nicht ein paar Euros für die Eltern übrig haben, die sie ja schließlich auch großgezogen haben.
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05.04.2006 22:17 Uhr von md2003
 
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wenn jetzt schon die Rente nicht mehr reicht, was soll ich denn da machen???

Hab zwar ne Kapitallebensversicherung bei der ich nach einer Laufzeit von 44 Jahren einen ordentlichen Batzen Geld bekomme, doch mit einer regelmäßigen monatlichen Rente sieht es 2040 wahrscheinlich schlecht aus!!!
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05.04.2006 23:49 Uhr von Jepi123
 
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mindestens ein halbes Leben! Denken wir hier mal bischen anders. Lassen die teure Wohnung mal weg. Es gibt sehr viele Rentner die deutlich weniger Geld bekommen, die aber auch billigere Wohnungen bewohnen. Einen Platz im Altenheim können sich die wenigsten alleine leisten. Es sei denn, sie sind schwer pflegebedürftig.Nun haben die meisten dieser Rentner ihr halbes Leben für den Fiskus gearbeitet. Sagen wir mal 40 Jahre. Alles was drüberher verdient worden ist wurde auch versteuert (Verbrauchssteuern) Nun soll mir mal einer erklären, wie dieser Staat dazu kommt, sich zu erklären, er könnte die Renten und die Alterssorge nicht mehr bezahlen. Verdammt noch mal, wo ist das Geld geblieben. Viele von den Alten die heute um die 75 und älter sind haben das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut. Der "Staat" nämlich wir alle, danken es ihnen einen Scheissdreck und eine vollkommen abgehobene Politikerkaste in Berlin, sorgt sich in erster Linie um Eigensicherung. Ich weiss.........Stammtischpolemik. Der einfachste Weg für mich wäre, bis 70 arbeiten ......Knarre her, Birne weg und gut ist. Es wird kalt in Deutschland.
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05.04.2006 23:58 Uhr von Il_Ducatista
 
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qweh: da kann doch das FERKEL stolz sein auf soviel annahme ihrer politik!
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06.04.2006 00:02 Uhr von Tommy69
 
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Mit den Rentengeldern: Hat der Staat wahrscheinlich Prestigeprojekte sowie Entwicklungshilfe und unsere Mitgliedschaft in der EU bezahlt.
Gerade die Mitgliedschaft in der EU ist historisch bedingt problematisch:
Deutschland als Kriegsverlierer und böser Judenknechter war froh (gegen Cash) wieder in der Welt anerkannt zu werden und ist seitdem freudiger Zahlmeister der EU.
Das ging gut bis zur Osterweiterung mit fallendem Lohnniveau bei vergleichbarer Qualität.

Einzige Hilfe:

Sofortiger Ausstieg aus der EU, Einstellung etwaiger Transferleistungen, Schaffung neuen deutschen Qualitätsbewustseins (Made in Germany) und das ist weder rassistisch oder nationalistisch gedacht.
Ebenso Transferstopp hochwertiger Produktionsmaschinen in Billiglohnländer und Importzölle auf Billigkruschtwaren.

Die Schweiz kann sowas ja auch.

-- Thomas
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06.04.2006 00:09 Uhr von Tommy69
 
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Nachtrag: Mein Abiturjahrgang (1984) verstand sich noch auf korrekte Rechtschreibung.
Unser Abitur (bayerisches) war das schwerste in der ganzen BRD.
TV wurde nur selten geschaut. Chillen: was ist das?
Bestimmt nichts was unsere Jugend weiterbringt.
Wenn ich meinen kleinen Cousin so anschaue ... die Jugend mit Gameboy und Playstation verbracht. Vor sich hinstudiert, jetzt selbständiger Fotograf und keine Kohle im Sack.

Deutschland hat nun mal keine Rohstoffe, hatte aber mal bestechendes Know-How und heute Abend hat meine IR-Maus "Made in China" den Geist aufgegeben. Darf ja alles nichts mehr kosten bzw. muss schnell kaputtgehen.

-- Thomas
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06.04.2006 13:58 Uhr von Ingo Berkel
 
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ist doch bestimmt Verarschung: Manche Leute arbeiten hier in Deutschland für gerademal 1000€ im Monat. Denen geht es nicht schlecht aber auch nicht gut. Also was soll dr Blödsinn. Fürs alter muss man eben jetzt leider sich absichern ob es einem past oder nicht. Ansonsten gibt es ja das Sozialamt, wahrscheinlich geht die angebliche 94 jähtige dort ein und aus. Ach ja zur Miete: ich zahle als abtrag mal gerad 600€ an die Bank für meine Eigentum.
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06.04.2006 14:21 Uhr von felix63
 
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@Ingo: Tja Ingo Berkel, dann soll die 94-jährige doch einfach zur Bank gehen und einen Kredit aufnehmen und ein Haus bauen. In dreißig Jahren hat sie es dann abbezahlt. Das nennt sich Perspektive.

Gebaut wird dann natürlich auf dem Land, weil es da noch bezahlbar ist. Zum Einkaufen fährt die Gute dann mit dem eigenen PKW. Autos kosten ja nix, Hauptsache, die Miete/ Abtragung ist billiger.

Weiter möchte ich auf die Kommentare hier nicht eingehen.

Manche Kommentare hier lohnt es überhaupt nicht wahr zu nehmen.
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06.04.2006 18:09 Uhr von fritzito
 
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Jepi123: Genau so sind meine Gedanken.Habe 40 Jahre alle moeglichen Arbeiten gemacht.Bandscheibe kaputt und einiges mehr verschleisst.Bekam nach langer Arbeitlosigkeit(weil auch nicht mehr vermittelbar)das Angebot als Fruehrentner.Natuerlich mit Einbussen.Habe lange ueberlegt,habe mich in Deutschland umgesehen wie esin der Zukunft dort ablaeuft.Bin dann ins Ausland weggezogen.Mit der Rente kann ich hier gut und schlecht leben.Ohne neues Auto und so.Bin nun 68 Jahre,schuettel jeden Tag den Kopf wenn ich die Zeitungen aus Deutschland lese.Nun wolle die Herren Abgeordneten 91 Euro mehr zu den Diaeten,die Rentner bis 2009 auf Nullrunde,Onkel Hipp moechte die Alten .....usw usw.Kann ich da noch von mein Vaterland reden?
Klar,wird es sehr sehr kalñt in Deutschland!
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06.04.2006 21:21 Uhr von vincentgdg
 
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1000€ sind gar nicht so wenig: Ich arbeite derzeit in einem Praktikum 42,5 Stunden die Woche als IT Entwickler für ALG2, sprich 311€ pro Monat. Wenn ich übernommen werde, bekomme ich ca. 1500€ netto raus, wovon natürlich alle Arten von Versicherungen und anderes noch abgehen, die ein Rentner nicht mehr zahlen muss.

Da kann ich mir mit 41 Jahren dann eine kleine Singlewohnung leisten, mit meiner Partnerin kann ich mir dann ein Zusammenleben gar nicht mehr leisten. Denn wir hätten zusammen gerade mal 200€ mehr als jetzt, wo wir beide nicht arbeiten, mit drei Kindern. Und mit den Versicherungen bliebe gar nix mehr übrig von dem bissel mehr Geld.

Man muss aber wirklich nicht als alleinstehender Rentner eine Wohnung für 700€ (= 1400DM!) bewohnen.
Ich hatte mal als Single, als es mir noch besser ging, eine Wohnung für 1250DM alles inklusive, und die war recht groß mit drei Zimmern.

In 50 Jahren sieht das eh alles anders aus, da gibt es dann fast nur noch Rentner unter den Deutschen, der Rest sind mehr oder weniger Einwanderer. Dazu gibt es mehrere Erhebungen. Wir sind nicht umsonst eines der Länder mit den niedrigsten Geburtenraten weltweit.

Dann werden 50% der Wahlberechtigten in Deutschland keine ursprünglich Deutschen mehr sein.

Schon vor Jahren gab es mal eine satirische Zeichnung, in der die letzten beiden deutschen Rentner im Zoo ausgestellt werden und Leute aus aller Herren Ländern, die mittlerweile in Deutschland leben, sie bestaunen und meinen: Jetzt müssen sie sich aber wirklich langsam anstrengen. :-)

Grüße
Vince
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06.04.2006 21:47 Uhr von midhgard
 
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Umkehrschluss: Mir geht der Hut hoch, wenn ich wieder solche Kommentare lese, wie den hier:

Zitat: Wenn ich mir alleine heute die Bewerbungen um eine Stelle hier auf dem Tisch ansehe wird mir schlecht. Unsere Schulen scheinen nur noch Idioten ins Leben zu entlassen.

Ein Bewerbungsfoto in Trainingsjacke, verdrecktes Papier, heftige Kleberreste auf dem Deckblatt, Zigarettenasche im Umschlag, Tipp-Ex Rückstände auf den Kopien... auweia
(von den üblichen Fehlerchen mal abgesehen!)
Das ist Dokumentenfälschung!!!

Armes Deutschland und ich werde als Rentner auch so ein armes Licht sein.... irgendwann Zitat Ende.

Ich mache mal den Umkehrschluss: Wenn ich mir allein heute mal die zurückgesendeten Bewerbungsunterlagen anschaue, dann wird MIR schlecht! (Normal sollte man froh sein, wenn überhaupt was zurückgeschickt wird und nicht direkt im Papierkorb landet.) Kaffeetassenränder auf den Bewerbungsunterlagen, klebrige Umschläge der Mappen, Papier nach Zigarettenrauch stinkend, verknickte Blätter, Eselsohren an den Ecken etc. Zu deutsch, die Mappen sind nur noch Schrott! Armes Deutschland und arme bedauernswerte Personalchefs, die so schluderig mit Fremdeigentum umgehen, ohne zu bedenken, wieviel Geld so eine Bewerbungsmappe kostet. Das ist die andere Seite der Medaille!! Nicht immer alle Arbeitslosen in einen Topf werfen bitte und ständig so ein beschissenes Bild von ihnen zeichnen, ja? Das kotzt MICH derart an, ich kanns gar nicht mehr beschreiben.

Zur Oma. Mann ist das traurig, dass ein Rentner hier in Deutschland zu solchen Massnahmen greifen muss, damit er überleben kann. Ich wäre dafür, dass die Wohnungen für Senioren eine Sondermiete bekommen, die nur einen Bruchteil der eigentlichen Miete darstellen. Diese Leute haben gearbeitet und Steuern gezahlt, ihr Leben lang und tun es immer noch (mit jedem Brot was sie kaufen etc.). Sie haben ein würdiges und versorgtes Alter verdient. Und Deutschlands Politiker sollten sich schämen, wenn sie von solchen Fällen erfahren, wo eine über 90-jährige verzweifelt einen Job sucht, um ihren Lebensunterhalt zu sichern!
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06.04.2006 21:51 Uhr von ari99
 
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Keine Angst, es ist erst der Anfang !
Um so mehr Hartz IV - Empfänger um so mehr werden die Reallöhne sinken.
In einigen Jahren zahlt dann der Staat alle Mieten, es gibt nur noch ein Wohnungsbauunternehmen, eine Einkaufslädenkette und eine Partei .
Vielleicht heißt der Parteivorsitzende ja wieder mal Erich ?

Paralellen gibt es ja schon genug:
Exporte steigen zwecks Devisen (und damit Macht ) beschaffung.
Diverse Grundrechte werden Dank Hatz IV ausgehölt ...
Monopolbildung, AbGEZocke usw...

Wer die Wahl hat... hatte wer die Wahl ???

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