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Venezuela: Regierung contra Ölmultis

In Venezuela spitzt sich der Streit zwischen der Regierung und den internationalen Ölkonzernen zu. Die venezolanische Ölgesellschaft (PDVSA), die sich im staatlichen Besitz befindet, übernahm zwei Ölfelder ausländischer Unternehmen.

Seitens der Regierung wird der Schritt damit begründet, dass sich die betroffenen Konzerne Total (Frankreich) und Eni (Italien) nicht an gesetzliche Bestimmungen des Landes gehalten hätten. Eni protestierte gegen die Maßnahmen.

Ein strategisches Ziel der Erneuerung der Gesetzgebung des Landes unter der Präsidentschaft Chávez ist es, einen höheren Anteil der Einnahmen aus der Ölförderung im Land zu belassen.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Regie, Venezuela
Quelle: www.jungewelt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2006 11:06 Uhr von Cpt.Proton
 
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Dazu bedarf es keiner staatlichen Ölgesellschaft: Staatliche Unternehmen arbeiten meist ineffizienter. Privat wirtschaften schafft mehr Reichtum. Der Weg, der hier beschritten wird ist reine Ideologie...
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05.04.2006 11:17 Uhr von jokobe
 
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Politisch schön korrekt: Die Meldung ist natürlich politisch schön korrekt. Antikapitalistisch, antiimperialistisch. Applaus. Nicht erwähnt wird jedoch, dass Länder wie Venezuela (hat übrigens nichts mit Bolivien zu tun) die Erschliessung von Erdölfeldern finanzieren können.
Hier wird wieder für die Galerie Politik gemacht, und die "Junge Welt" geht dem prompt auf den Leim. Fehlt eigentlich nur noch ein wenig Antiamerikanismus und der unvermeidliche Mossad.
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05.04.2006 11:45 Uhr von Alfadhir
 
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na ja mögen die leute über Chavez denken was sie: wollen (is ja auch kein wunder bei der propaganda die gegen ihn betrieben wird was davon echt ist und was nicht muss jeder selbst für sich entscheiden) aber der man ist auf jeden fall nicht so ein volksverräter wie die menschen die in den meisten anderen ländern an der macht sind (weiß jetzt garnicht ob ich unsere führung so bezeichnen darf oder ob ich mich dann strafbar mache also las ichs) und ihr volk b.z.w. das was eigentlich volkseigentum ist verkaufen.
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05.04.2006 11:52 Uhr von tutnix
 
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@Cpt.Proton: ja mehr wohlstand für die besitzer der jeweiligen firmen, nicht aber fürs volk. gerade bei öl wird da jetzt mehr fürs volk abfallen.

@jokobe
du bist aber nicht paranoid oder?
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05.04.2006 12:49 Uhr von Cpt.Proton
 
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>>> ja mehr wohlstand für die besitzer der jeweiligen firmen, nicht aber fürs volk. gerade bei öl wird da jetzt mehr fürs volk abfallen.<<<

Das muß nicht so sein. Man kann beide Modelle zum guten und zum schlechten drehen. Genauso wie ein Privatunternehmen schlecht fürs "Volk" sein kann, wenn man nicht die richtigen Regeln und Steuern definiert und wenn es zum Beispiel keine Inländer einstellt, kann auch ein Staatsbetrieb schlecht sein, wenn die Gewinne nicht für die richtigen Dinge ausgegeben werden.
Das Problem besteht also bei beiden Systemen.

Generell aber sind Staatsbetriebe ineffizient, weil ihnen Anreize fehlen. Es fehlen Anreize zu neuen Entwicklungen und es fehlen Anreize zu mehr Effizienz im Betriebsablauf, was alles in allem zu einem Wohlfahrtsverlust führt.

Langfristig gesehen, führen solche Effizienzunterschiede zu den Unterschieden in den Lebensstandarts, den man zwischen Marktwirtschaften und Planwirtschaften sehen kann.
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18.04.2006 10:41 Uhr von venezolano
 
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Volksveräter Chavez ? es scheint doch wirklich so zu sein, dass Chavez mit seiner: "ich rette das Volk Propaganda" Anhänger in Europa findet. Das ist ja wie in der DDR . Chavez will die Alleinherrschaft, er will von ihm diktierte Demokratie, wie soll das gehen. Er redet mehere Stunden am Tag und blockiert alle Radio und Fernsehstationen mit seinen selbstverherlichen Reden. Informiert euch, lest was die Leute dort zusagen haben, solange sie es noch dürfen. Chavez enteignet Privatbesitz, entfernt ausländische Unternehmen und versucht eine sozialistische Diktatur einzuführen. Leute erwacht ! Was hat er geschafft in den letzten 6 Jahren, es wird schlimmer Tag für Tag.
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18.04.2006 10:45 Uhr von venezolano
 
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Venezuela vor 10 Jahren: im übrigen, ich kann das schreiben weil ich dort lebe und arbeite.
Vor 10 Jahren hatten die Taxifahrer noch Appartments in Miami, sicher die Koruption war groß ( gibts auch in Europa ) aber trotzdem hatten viele irgendwie Geld und es gab ein Mittelstand, sowie super Reiche ( gibts auch in Europa ) aber ausländische Firmen haben investiert und es war OK .
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19.04.2006 14:48 Uhr von L0k3
 
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@Venezulano: blablabla als jemand der dort unten lebt solltest du vieleicht mitbekommen haben das das Land nicht nur aus Superreichen und Mittelstand besteht. Aber die ganzen armen Indios gehen dir wahrscheinlich wie so vielen voll am allerwertesten vorbei. tut mir leid aber Chaves macht genau das richtige für Venzuela. Denn es sind und waren hautpsächlich ausländische Unternehmen allen vorran amerikanische die in Südamerika Jahrelang wilde Sau spielen durften und einige echt Perverse Sachen abgezogen haben. Und das Öl gehört nun mal dem Venezulanischen Volk und nicht irgendwelchen dahergelaufenen Ausländischen Konzernen. Daher bravo und weiter so Herr Chavez. Lang lebe die Sozialistsiche Republik Südamerika ^^


P.s. Wenn die die Politik von Herrn Chavez nich passt bleibts dir ja freigestellt in ein Land deiner Wahl auszuwandern ;)
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19.04.2006 16:07 Uhr von venezolano
 
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@ L0k3: ich kann schlecht sagen woher Du deine Informationen beziehst, aber diese sind sehr schlecht und oberflächlich. Vielleicht trauerst Du ja der DDR nach und daher entsteht das Bild. Ich habe diese Land gewählt weil ich es liebe und daher werden wir uns von einem Armeediktator auch dieses Land nicht nehmen lassen. Reiche und Mittelstand bedienen den Rest der Bevölkerung überall auf der Welt - schon bemerkt ?. Ohne diese Schichten haben die Armen noch weniger - sowie jetzt hier. Das Öl gehört den Venezulanern - aber sie bekommen es nicht , kein Geld nichts. Hier geht es nicht um ein Land sondern um einen selbstherrlichen Diktator und Freund von Fidel Castro. Schade das viele Leute so leichtgläubig sind. Bitte informier dich doch besser was wirklich läuft, warum sollte einer der fürs Volk ist, das Vólk umbringen, unterdrücken und betrügen ? Der Ölpreis steigt und die Armut wächst ??? Das Öl gehört dem Staat aber er verschenkt es, kauft Waffen und Jumbo´s für Chavez. Das ist sicher ein genialer Plan.
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19.04.2006 17:17 Uhr von Cpt.Proton
 
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@venezolano: Vollkommen richtig, es ist bezeichnend, daß alle Leute die in diesem Land wohnen, immer das Gleiche zu diesem Thema und zu Chavez schreiben.

Aber die taz und die jugewelt versorgen Deutschland mit schöner linker Propaganda und mache hier, die immer noch von der DDR träumen, phantasieren daß es in diesem Land ja gehen würde, ignorieren dabei allerdings die Realität.
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19.04.2006 19:11 Uhr von venezolano
 
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Cpt.Proton: danke, es liegt hauptsächlich am Informationsfluss und Erkläung. Fragt mich einer: willst Du dem Ven. Volk helfen, soll das viele Geld für die Venezulaner sein ...- ja natürlich und dafür setzen wir uns ein. Aber wenn dein Gegenüber mit Waffengewalt, aufgezwungner Pflichtpropaganda agiert ist es halt schwer. Ja viele Staaten haben sich das Öl geholt und in Südamerika gewütet, alles korrekt. Aber auch ein Chavez wird sich gegen eine natürlich Volkswirtschaft nicht wehren können.Das Volk entscheidet so wie in der DDR , aber viele jammern weil sie jetzt denken müssen und arbeiten. Der Sozialismus ist gescheiteret, weil anscheind die Ausführenden denken das ganze hat was mit Entmachtung und Unterdrückung zu tun. Marx und Lenin würden sich im Grabe drehen. Möchte wissen was die Chavez Fan´s hier sagen würden, wenn morgen Ihre Datcha und Ihr Auto enteignet und an Arme verteilt wird ?
Nunja Politik ist nicht jedermans Sache aber Wirtschaft ist unsere täglich Leben und das ist was Venezuela braucht. Sie brauchen auch die USA , denn was glaubt ihr wovon ein Land lebt was kaum etwas produziert, aber die Leute alles haben wollen. Naja wenn Chavez alle Dollar eingezogen und das tauschen unterbindet, kannst eh nur Arepas kaufen und Öl trinken - lecker.

schönen Tag.

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