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Metaller wollen fünf Prozent mehr Lohn: Warnstreiks im Berliner Norden

Vier Tage nach Ende der sogenannten Friedenspflicht in der bundesdeutschen Metallindustrie wurde gestern auch in Berlin gestreikt. Über 800 Beschäftigte legten in der Hauptstadt für kurze Zeit die Arbeit nieder.

An der U-Bahn-Station Holzhauser Straße fand am Vormittag eine gemeinsame Kundgebung der Streikenden aus Berliner Betrieben der Metall- und Elektroindustrie statt. Dabei wurde die Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn von den Rednern bekräftigt.

Metaller aus verschiedenen Betrieben des Stadtteils Zehlendorf haben für den heutigen Tag zu einem Autokorso vor einem örtlichen Metallbetrieb aufgerufen, um dadurch ihren Forderungen weiter Nachdruck zu verleihen.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Prozent, Metal, Metall, Lohn
Quelle: www.nd-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2006 17:43 Uhr von Muta
 
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Ach wok: "Ich kann mich aber nicht erinnern, dass schon jemals jemand für WENIGER Gehalt gestreikt hat"
Ja da erinnerst du dich richtig.
Hat übrigens auch nen guten (und ziemlich offensichtlichen) Grund: Für Gehaltskürzungen braucht man nicht streiken, die gibt der Arbeitgeber freiwillig.

Aber war schon klar, dass das jetzt trotzdem zur Anti-Gewerkschaftspolemik genutzt werden muss :).
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04.04.2006 20:30 Uhr von Cpt.Proton
 
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Amer Muta: [edit;xmaryx]
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04.04.2006 23:04 Uhr von Troll-Collect
 
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@wok: "Immer wenn´s den Firmen ein bißchen besser geht"

Ja wann den sonst? Geht es nicht gut werden fleißig Öffnungsklauseln in Anspruch genommen oder Betriebsbündnisse geschlossen. Gleichzeitig wird auf bessere Zeiten verwiesen und erfolgsabhängige Löhne gefordert.
Geht es den Betrieben schließlich besser, ist es auch nicht richtig.
Da könnte man glatt auf die Idee kommen, die Unternehmen wollen nichts abgeben ;-)
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05.04.2006 08:16 Uhr von Davor
 
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Richtigg Trolli: Wirtschaft brummt- alles toll - "maßvolle Abschlüsse um die Wirtschaft nicht zu gefährden" (=bestmöglichst Nullrunde)

Wirtschaft stagniert - alles scheiße - "es gibt nichts zu verteilen"

Außer den Boni am Ende des Jahres für die Manager oder die Ausstattung des Firmenwagens

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