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UNO: 4. April ist weltweiter Anti-Minen-Tag

Die Generalversammlung der UNO hat den 4. April zum "Internationalen Tag für die Aufklärung über Minengefahren" erklärt, der in diesem Jahr erstmalig stattfinden wird.

Kofi Annan verurteilte Minen als «Geißel der Menschheit». Auch wenn die Produktion und Verbreitung dieser Waffenart weiterhin rückläufig sein soll, gingen im Jahr 2005 in mindestens 84 Staaten Gefahren für Leib und Leben von ihnen aus.

So sind aktuell jährlich immer noch etwa 20.000 Kinder und Erwachsene weltweit als Opfer von Minen zu beklagen. Ende der vergangenen Jahrhunderts wurde die Opferzahl auf circa 26.000 jährlich geschätzt.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Welt, Tag, UNO
Quelle: www.nd-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2006 18:10 Uhr von Muta
 
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Passend dazu: "Bundesregierung kürzt Etat für internationale Minenräumprogramme von 18 auf zwölf Millionen Euro. Ein Gespräch mit Thomas Gebauer"
http://www.jungewelt.de/...
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04.04.2006 18:15 Uhr von necesite
 
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Beitrag: UNO: 4. April ist weltweiter Reis-Sack-Tag

Die Generalversammlung der UNO hat den 4. April zum "Internationalen Tag für die Aufklärung über Gefahren für Reissäcke" erklärt, der in diesem Jahr erstmalig stattfinden wird.
Kofi Annan verurteilte das Fallenlassen von Säcken als "Geißel der Reisbeutel". Auch wenn die Produktion und Verbreitung von Reissäcken weiterhin rückläufig sein soll und stattdessen auf ökologischere Transporte wie Einzelreiscontainer gesetzt wird, gingen im Jahr 2005 in mindestens 15 chinesischen Provinzen Gefahren für Leib und Reis von ihnen aus.
So sind aktuell jährlich immer noch etwa 20.000 Basmati- und Oryzakörner weltweit als Opfer von mangelnden Aufbewahrungsmethoden zu beklagen. Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde die Opferzahl auf circa 26.000 jährlich geschätzt.
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05.04.2006 03:19 Uhr von necesite
 
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@xmaryx: Guten Tag xmaryx,

bitte denke nicht, dass ich nicht weiss, welche Heimtücke und Gefahr von Land- und Seeminen gleichermaßen ausgehen. Natürlich sind diese Tötungswaffen genauso bedauerlich wie sie langatmig sind, und auch diplomatische Wandel der Zeit in ihrer Auftragserfüllung ignorieren!

Aber glaubst du ernsthaft, ein solcher "Anti-Minen-Tag" bewegt auch nur einen Herrscher "gefährdetes" Territorium nicht durch Minen zu "sichern"? Glaubst du, auch nur ein Rüstungskonzern wird nun deshalb Minen aus seinem "Produktkatalog" entfernen?

Was bringen solche Tage, außer das neureiche Society-Tussen eine neue Gelegenheit haben, irgend eine Benefiz-Gala ins Leben zu rufen, wo Bonzen und weltfremde Millionärsgattinen dem gesellschaftlichen Massenkoksen frönen?

Wenn du mir das erklären kannst, halte ich auch den Sack Reis zukünftig aus dem Spiel: wenn nicht, muss ich davon ausgehen, dass sich niemand davon angesprochen fühlt - diejenigen, die solche Minen benutzen oder herstellen oder es verhindern wollen, und auch diejenigen, die von einer solch tumben populistischen Maßnahme in den Nachrichten hören... und wo Desinteresse zu vermuten ist, finde ich aktuelle Nachrichten über Reissäcke allemal interessanter.

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