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Archäologen warnen: Neues Gesetz sei ein "Raubgrabungsförderungsgesetz"

Deutschland ist laut den kritisierenden Archäologen ein Hauptumschlagsplatz für den Handel mit geraubten Kulturgütern. Obwohl die Bundesregierung jetzt der UNESCO-Übereinkunft zum Kulturgüterschutz beitreten will, sind die Archäologen nicht zufrieden.

Das Gesetz lasse den Händlern zu viel Spielraum. Es seien nur Kulturgüter vom Handel ausgeschlossen, die nach dem Inkrafttreten auftauchen. Nur mit Dingen, die von Ländern als «Objekte von nationaler Bedeutung» gelistet sind, ist handeln verboten.

Raubgräbern sei somit Tor und Tür für ihr Treiben geöffnet, da geraubte Objekte in den Listen nicht aufgeführt sind. Monika Griefahn von der SPD will «ein Expertengespräch initiieren oder den Ausschuss bitten, eine Anhörung durchzuführen».


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesetz, Archäologe
Quelle: www.berlinonline.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2006 16:15 Uhr von Thothema
 
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Es ist also noch nicht zu spät. Hoffentlich! Denken wir daran, wieviel wissenschaftliche Schätze im Irak durch Raubgräber verloren gehen. Und die machen das nur, weil es einen Matkt dafür gibt. Übrigens treiben die Burschen auch bei uns im Land ihr Unwesen.
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04.04.2006 18:50 Uhr von maki
 
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Jepp, und da die Susi Osthoff eine der: am entschiedensten dagegen vorgehenden deutschen Personen ist, musste sie dringendst (ziemlich erfolgreich) in der Öffentlichkeit diskreditiert werden.

Mafia issn Scheissdreck gegen dieses ganze Kulturräuberpack...

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