04.04.06 14:49 Uhr
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Diskussion über Tariferhöhung für Angestellte des DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat als Dachverband der Gewerkschaften in Deutschland das Ziel, seinen Angestellten in diesem Jahr eine Nullrunde zu verordnen. Dagegen fordert der Gesamtbetriebsrat der Gewerkschaft 2,5 Prozent mehr Gehalt für die Angestellten.

Der DGB spricht von einer finanziell angeschlagenen Situation der Organisation. Im Gegensatz dazu will der Betriebsrat die Reallohnentwicklung der Arbeitnehmer in den Mittelpunkt rücken.

Der Gesamtbetriebsrat hat nunmehr die Einigungsstelle angerufen, um einen Kompromiss zwischen Gewerkschaftsdachverband und Beschäftigte zu erzielen.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tarif, Diskussion, Angestellte, DGB
Quelle: www.jungewelt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2006 20:34 Uhr von Cpt.Proton
 
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Immer dick fordern, aber wenn es um die eigenen: Angestellten geht, dann werden die gleichen, angeblich neoliberalen, Argumente gebracht.
Armseliger Haufen.
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04.04.2006 22:58 Uhr von Troll-Collect
 
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Immerhin: Während an anderer Stelle bei vergleichbaren Situationen fließig entlassen oder gekürzt wird, geht es hier "nur" um eine Nullrunde, sogar mit Garantie für den Bestand der der Sonderzahlungen. Das sind immer noch deutlich bessere Konditionen, als im übrigen Öffentlichen Dienst oder in der Wirtschaft.

Sicherlich ist eine Lohnerhöhung wünschenswert, aber auch der DGB muß sich der Situation anpassen: Wie bei den Parteien, Vereinen, Kirchen usw. ist auch er mit einem Mitgliederschwund konfrontiert (wobei sich der Trend derzeit umkehrt), außerdem wirken sich die sinkenden Löhne in der Wirtschaft auch auf die Beiträge aus.
Bei vergleichbaren Bedingungen in der Wirtschaft stimmen die Gewerkschaften immer Beschäftigungssicherungsmaßnahmen aus: Von unbezahlter Mehrarbeit, über Lohnkürzungen oder Verzicht auf Sonderzahlungen. In der NRW Metallindustrie finden in über 30% der Betriebe Öffnungsklauseln Anwendung.
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05.04.2006 00:37 Uhr von Cpt.Proton
 
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Scheint dann ja alles gut so: Wenns die Gewerkschaften auch so machen.

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