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Milliardenschwere Investitionen sollen Anstieg der Energiepreise stoppen

Wie Angela Merkel nach dem Energiegipfel bekannt gab, sollen rund 30 Prozent mehr Mittel in die Energieforschung investiert werden. Auch die Wirtschaft sowie Anbieter erneuerbarer Energien möchten Gelder in zweistelliger Milliardenhöhe aufbringen.

«Wir wollen Versorgungssicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit in ein vernünftiges Gleichgewicht bringen», so die Bundeskanzlerin. Allgemein gibt man sich zuversichtlich, dass bestehende Probleme in Angriff genommen werden.

So will man zukünftig weniger abhängig von Energieimporten sein und den Anstieg der Energiepreise bremsen und stabilisieren.


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WebReporter: -mysterious-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Milliarde, Energie, Anstieg, Investition
Quelle: www.n24.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2006 08:19 Uhr von -mysterious-
 
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Finde es gut wie das Problem der steigenden Energiepreise angegangen wird. Nur durch Neuinvestitionen und Unabhängigkeit von Importen kann man meiner Meinung nach eine stabile Preospolitik verwirklichen. Bleibt nur zu hoffen dass es keine leere Worte sind und es sich wirklich etwas tut!!
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04.04.2006 08:57 Uhr von opppa
 
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die finden dann schon: noch einen Weg, die Energiepreise zu erhöhen und die Gehälter der Direktoren zu erhöhen.
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04.04.2006 09:27 Uhr von «azero»
 
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*lol, das übliche Problem: 100%iger Privatisierung: Verlust jeder Kontrolle und damit zum "Zahlschwein" degradiert. Der Steuerzahler hat die Wahl, ob er die höheren Gebühren oder die Millardenkosten der Forschung und anschließend willkürliche Gebühren übernehmen will --- in beiden Fällen kassieren aber die privaten Unternehmen die Rendite.

Ein perfektes Verlustgeschäft, in dem Einer IMMER zahlt und der Andere IMMER gewinnt.
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04.04.2006 09:51 Uhr von rolf.w
 
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wollen und möchten: Wir wollen und wir möchten, da fehlt eigentlich nur noch das "wir hätten gerne".
"Wollen" und "Möchten" tun wir alle gerne, die Antwort zur Frage über die konkreten Massnahmen bleibt man schuldig.

Wenn ich solche Sätze wie "Auch die Wirtschaft sowie Anbieter erneuerbarer Energien möchten Gelder in zweistelliger Milliardenhöhe aufbringen." ja klar möchten die das und noch viel lieber möchten sie Gelder in 3stelliger Milliardenhöhe kassieren. Wer will das nicht? Sie sollen es tun, denn nur dann ändert sich etwas.
Erdwärme, Sonnen- und Windenergie, das gibt es doch alles schon. Aber natürlich ist ein Atomreaktor immer noch effizienter, da wurde und wird auch jede Menge Geld in die Forschung gepumpt und Gefahren sowie Folgeschäden werden heruntergespielt.

"So will man zukünftig weniger abhängig von Energieimporten sein...." also machen wir doch die Zechen wieder auf, die wir so siegessicher geschlossen haben. Das war schliesslich die einzige Energiequelle, von der wir wirklich Ahnung hatten und dessen Knowhow zur Förderung auch weiterhin fleissig exportiert wird.
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04.04.2006 10:19 Uhr von seehoppel
 
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alternative? Es gab in Deutschland mal einen internationalen Vorsprung bei der Atomkraft. Da dort jetzt die Forschung gestrichen wird, muss man halt eine Alternative zum günstigen, sauberen Atomstrom finden. Diese Alternative heißt im Moment "Verbrennung fosiler Brennstoffe".
Atomkraftausstieg bedeutet also ganz klar Anstieg der Luftverschmutzung und des CO2-Ausstoßes. Es gibt halt noch keine brauchbaren Alternativen!
Und so lange es die nicht gibt ist ein Ausstieg aus der Atomkraft halt mit enorm hohen Kosten verbunden, da Kraftwerke mit erneuerbaren Energien heute noch nicht effizient und günstig genug sind.

In Frankreich wurde übrigens teilweise von Deutschen Firmen ein neues Atomkraftwerk entwickelt, in dem es durch die Anordnung der Brennstäbe nicht mehr zum GAU kommen kann. Zudem ist es noch 50% effizienter und es entsteht kein hoch radioaktiver Abfall sondern nur minder radioaktiver Abfall, der sich in einer überschaubaren Zeit von ca. 100 Jahren selbst abbaut.

Denkt drüber nach!
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04.04.2006 10:37 Uhr von Crusader69
 
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@Naivität des Autors Hallo? Jemand zu Hause? Schulausflug an dem Tag gehabt, an dem Wirtschaft auf dem Lehrplan stand???

Also, wenn die Wirtschaft einen Betrag X investiert, dann muss diese Investition (am besten im üblichen 5-Jahre-Manager-Zyklus) auch eine entsprechende Rendite abwerfen. Zwecksdieweil sonst Verlust und damit nix gut für Manager und seinen nächsten Job.
Die Rendite, die in dieser Branche einfach mal so erwartet wird, liegt weit über 20%
Will sagen, wenn zum Beispiel 10 Mrd. reingesteckt werden, sollen mind. 12Mrd+ dabei wieder rauskommen...

Nun geht es hier aber um langfristige Investitionen, die sich blöderweise nicht innerhalb des aktuellen Managerzyklusses wieder über die getätigte Investition erwirtschaften lassen. Das Geld muss also woanders wieder her kommen.

Jetzt darfst du 3 mal Raten, wer diese 2 Mrd. aus dem Rechenbeispiel zahlen wird... kleiner Tipp: es ist weder die Energiewirtschaft noch die Politik... das gesuchte Wort fängt mit "V" an, und hört mit "erbraucher" auf.
Und wie holt man sich vom Verbraucher das benötigte Portogeld? Richtisch: Preiserhöhungen.

Natürlich sind Investitionen richtig und vor allem notwendig. Darin sehe ich nicht das Problem. Das Problem liegt vielmehr im überzüchteten Kapitalismus, wie wir ihn gerade erleben und der herrschenden Managermentalität, den Anspruch (welcher Anspruch eigentlich?) zu haben, jedes Jahr Gewinnsteigerungen im zweistelligen Bereich haben zu müssen/wollen.

Nichts leichter als das, wenn es um etwas geht, das JEDER braucht, weil er es haben MUSS, und wenn die Anbietersituation ein Oligopol darstellt.

Die Energieindustrie kennt, genau wie die Petroindustrie, nur einen Weg der Preise.... nach oben... Energie wird niemals billiger werden, solange man damit Geld verdienen kann... ein zwingender Mechanismus unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaften.
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04.04.2006 11:28 Uhr von -mysterious-
 
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@Crusader69: Weder habe ich in der Schule gefehlt, noch sind mit wirtschaftliche Zusammenhänge fremd.

Du magst mit Sicherheit richtig liegen mit Deinem schönen Rechenbeispiel, nur habe ich diesbzgl. auch nichts in meinem Kommentar erwähnt. Unter einer stabilen Preispolitik (den Punkt kritisierst Du ja anscheinend) verstehe ich, ein gewisses Preisniveau zu halten und nur einen gewissen Spielraum zu akzeptieren. Wie dies nun geschehen wird, bleibt letztendlich abzuwarten, aber es muss dahingehend etwas unternommen werden!!

Und ich bin davon überzeugt, dass es allemal besser ist, die Verbraucher mit kleineren Preiserhöhungen zu traktieren, als sich in Abhängigkeit von externen Lieferanten zu begeben, die ihre Preispolitik einfach willkürlich gestalten. Denn wie Du selbst schon gesagt hast, handelt es sich nicht um einen fünf Jahre langen Zyklus, sondern müsen diese Maßnahmen längerfristig geplant und umgesetzt werden...
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04.04.2006 11:43 Uhr von Mr.E Nigma
 
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unsere saubere Regierung soll lieber mal dafür sorgen, das auch ein richtiger Wettbewerb auf dem Energiemarkt entsteht, sonst wird Energie auch nicht billiger.

Diese Investitionen machen vielleicht auf lange Sicht Sinn, aber durch die jetzt viel zu hohen Preise, gehen viele Arbeitsplätze verloren (z.B. Alu-Hütten) und eins darf man auch nicht vergessen, der Staat verdient kräftig mit an den hohen Preisen.
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04.04.2006 11:51 Uhr von eccomasta
 
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müssen halt nur america und china mitziehen müssen halt nur america und china mitziehen...was sie leider nicht machen werden, die eu sollte sich weiter imanzipieren...go merkel!
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04.04.2006 15:23 Uhr von derSchmu
 
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Wie war das mit der Energieerhaltung die Politiker schaffen ihre Spesen, Pensionen etc in die Schweiz, die bekanntlich hoeher liegt.
Somit haetten sie Energie umgewandelt in potentielle Energie...und das laeuft dann wie sonst mit der ueblichen Energie aus dem Ausland...sie wird teurer importiert...und hier isse dann kaum noch was wert...so dass man die Gebuehren erhoehen muss...wenn se mal wenigstens die Kohle statt auslaendischem Atomstrom importieren wuerden, dann koennten wir unsere Rechnungen davon bezahlen oder ma wieder nen schicken Meiler aufbauen...hauptsache der Himmel bleibt sauber und wir koenenn uns den Strom ma wieder leisten...

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