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GB-Verteidigungsminister Reid will wegen Terrorismus Genfer Konventionen ändern

John Reid, Verteidigungsminister Großbritanniens, hat sich dafür ausgesprochen, die seit 1949 gültigen Genfer Konventionen dahingehend zu modifizieren, dass sie auch im Zeitalter des Kampfes gegen den Terrorismus noch zeitgemäß sind.

Reid ist der Meinung, dass Staaten, die sich im sogenannten "Kampf gegen den Terror" befänden, durch die Regelungen der Genfer Konventionen bezüglich des Umgangs mit Kriegsgefangenen in ihrer Aktionsfähigkeit eingeschränkt würden.

Dies gelte es zu ändern, forderte Reid in einer Ansprache vor dem sich mit sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragen beschäftigenden Royal United Services Institut, da sich auch die Terroristen an keine Regeln hielten.


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WebReporter: Megiddo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Terror, Verteidigung, Terrorismus, Verteidigungsminister
Quelle: www.finanzen.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2006 07:49 Uhr von Megiddo
 
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Angesichts dieser erneuten Hinternerklimmungsaktion des Herrn Reid fällt mir spontan das Lied "51st State" von New Model Army ein.....
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04.04.2006 08:50 Uhr von opppa
 
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Ist doch klar: und er will dann auch entscheiden, wer Terrorist ist.

Klein George W.
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04.04.2006 08:59 Uhr von Alfadhir
 
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das war doch nur eine frage der zeit: bis sowas kommt oder ? frag mich ob die dann daumenschrauben und streckbank auch wieder einführen oder doch lieber modernere mittel.
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04.04.2006 09:34 Uhr von jens3001
 
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Regeln die aufgestellt werden und an die man sich selbstverpflichtender Weise hält sind doch das einzige was eine Regierung von Terroristen unterscheidet.
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04.04.2006 09:58 Uhr von rolf.w
 
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Regeln: Jede Regel gehört an die Zeit angepasst. Die Frage ist doch, sind die Genfer Regeln wirklich nicht mehr zeitgemäß, oder ist man so weit, dass man sich anders nicht mehr zu helfen weiss? Jeder weiss, dass Druck auch Gegendruck erzeugt.
Solange man Terroristen als Menschen ansieht, solange haben sie auch deren Rechte. Erst wenn man sie zum Vieh zählt, kann man sie zur Schlachtbank führen.
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04.04.2006 11:05 Uhr von Crusader69
 
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Staatsterrorismus ist das, was dann dabei rumkommt.

denn, wie schon vom Vorredner erwähnt, wer entscheidet, WAS Terrorismus ist und WER ein Terrorist ist.

Die Auswirkungen einer entsprechenden Änderung der Konvention sieht man bei den Amis. Die machen es halt zur Zeit noch "illegal", aber scheren sich auch nicht drum. Klar, wer will denen schon an den Karen fahren? Und jetzt wollen sie, über den Umweg der britischen Zäpchen, eine nachträgliche Legitimierung ihres Handelns.

Ich bin ein Mitglied der Generation Golf, und in der Sichtweise erzogen worden, dass die Amis die Guten sind... ja klar...
Seit Jahrzehnten auf Raubzügen durch die Welt unterwegs, Verbündete über Nacht zum Feind erklären, Feinde, wenn es zweckdienlich ist, zu Verbündeten machen um sie nach getaner Arbeit einfach wieder fallen zu lassen... DAS ist doch der Grund für Herrn Bushs Terrorismus, den er erlebt...
Um es mit den Worten von Volker Pispers zu sagen: Wer Menschen wie Klopapier behandelt, darf sich nicht wundern, wenn genau diese Menschen plötzlich in den Arsch treten, an die sie abgewischt wurden.

Und jetzt einen moralischen Freibrief fordern um Gegenwehraktionen von ausgebeuteten Menschen noch effektiver unterdrücken zu können... da fehlen mir schlicht die Worte um das auszudrücken, was sich da bei mir emotional abspielt...
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04.04.2006 11:57 Uhr von gunter_h
 
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Gemäß Haager Landkriegsordnung: sind Terroristen sowieso illegale Kombattanten, da sie ihre Waffen nicht offen führen und Zivilkleidung tragen. Demnach können sie Standrechtlich erschossen werden - und Vergeltungsmaßnahmen gegen die Terroristen Unterschlupf gewährende Zivilbevölkerung im Verhältnis 10:1 zu den Verlusten der Kreigspartei.
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04.04.2006 12:03 Uhr von eccomasta
 
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let him do his thing: ich würde vorsichtig sein Reid nicht in die anti english speaking movement einzuordnen und generell müssen gesetze und legislationen angepasst werden...
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04.04.2006 12:14 Uhr von horror1
 
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@gunter_h: wie soll ein freiheitskämpfer dessen land besetzt vom feind ist ,waffen offen tragen?
was wäre wenn die islamisten unser land besetzen und uns ihre sicht der dinge aufzwingen?
wäre ich dann auch terrorist weil ich mich dagegen auflehne oder wäre ich ein freiheitskämpfer?
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04.04.2006 14:03 Uhr von maki
 
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Das is cool :-): "...illegale Kombattanten, da sie ihre Waffen nicht offen führen und Zivilkleidung tragen. Demnach können sie Standrechtlich erschossen werden." Heisst dass, das man "Gemäß Haager Landkriegsordnung" Zivilfahnder und Geheimdienstfuzzies standrechtlich erschiessen darf? Oder hab ich da was missverstanden... ;-)
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04.04.2006 15:25 Uhr von megatrend
 
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Terroristen: sind gegen Menschenrechte. Auch Terroristen, die in Regierungen sitzen...
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04.04.2006 15:31 Uhr von Teppichratte
 
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Verbrecher: gestalten ihre Gesetze dann selbst.
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04.04.2006 16:21 Uhr von shadow#
 
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Ach, das auch noch? Es wäre natürlich sehr praktisch, nichtmehr an unnütze Dinge wie elementare Menchenrechte gebunden zu sein...

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