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SPD regt kontrollierte staatliche Heroinabgabe an - Union lehnt dies ab

Nach dem Ende einer Studie, bei der über 1.000 Drogensüchtige vom Staat mit Heroin versorgt wurden, spricht die SPD von einem erfolgreichen Modellversuch. In 57 Prozent der Fälle wurden weniger Drogen konsumiert und es besserte sich die Gesundheit.

Dies sind zwölf Prozent mehr als bei der Verabreichung von Methadon. Jetzt hat die SPD vorgeschlagen, Schwerstsüchtigen Heroin verschreiben zu lassen. Die Union steht diesem Vorschlag kritisch gegenüber.

Die hohen Kosten sowie die faktische Legalisierung eines verbotenen Rauschmittels sprechen gegen den Vorschlag, wie aus Unionskreisen zu vernehmen ist. Dass die SPD die Zulassung von Heroin schon beantragt hat, hat laut "Focus" die Union überrascht.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Union, Heroin
Quelle: www.gmx.net

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2006 14:52 Uhr von stellung69
 
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Legale Abgabe von Drogen soll auch zu weniger Kriminalität führen, da die Konsumenten weniger Geld für die Drogen brauchen. Allerdings stellt sich die Frage, ob Heroin auf Rezept nicht zu einem zahlenmäßigen Anstieg der Konsumenten führen wird.
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03.04.2006 15:25 Uhr von PruegelJoschka
 
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@autor ... vor allem Heutzutage Genau so stellt sich die Frage!

Das Problem ist doch, daß wir hier ein extrem Komplexes Thema haben, daß eine längere Tradition in jeder Kultur hat, als alle Politischen Systeme. Nur die Politiker sind wiedermal damit überfordert.
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03.04.2006 15:37 Uhr von Username
 
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Nun ja: Ich halte das für eine gute Idee. Die Qualität wäre besser, d.h. weniger gesundheitliche Risiken. Der Wirkstoffgehalt ist stabil, d.h. keine versehentlichen Überdosen mehr (Da man dann auch erzwingen könnte, dass die süchtigen ihren Schuss vom Arzt gesetzt bekommen.). Die Leute müssten nicht in eine Szene abrutschen, aus der sie dann ganz bestimmt nicht mehr rauskommen.

Eine gute Idee, aber in unserem Land wird es sowas nicht geben. Weil hier nicht das getan wird, was vernünftig wäre, sondern das, was man schon erprobt hat einfach immer weiter geführt wird, auch wenn man die Probleme kennt, die traditionelle Lösungsansätze mit sich bringen.
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03.04.2006 15:43 Uhr von Username
 
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Ergänzung: Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, das es zu mehr Süchtigen kommen würde. Süchtig macht die Leute ja der Schwarzmarkt, der Arzt gibt ja keinem Heroin, ohne eine medizinische Indikation festzustellen. Ich glaube eher, das so ein System den Schwarzmarkt sehr eindämmen würde. Die Dealer verdienen sich nämlich dumm und dämlich an dem Zeug.
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03.04.2006 16:07 Uhr von dominic_2k
 
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hmmm das wär doch schon mal ein schritt in die richtige richtung..


die süchtigen haben einen "gesünderen" kontrollierten "genuss", der, sofern es von ärtzen verabreicht werden müsste, auch besser und effektiver behandeln ließe.

der schwarzmarkt würde fast komplett einbrechen, die süchtigen entkriminalisiert und der verwaltungsapparat nen riesen haufen geld sparen.


aber warum gehen wir nicht noch einen schritt weiter?

cannabis bei seinem verhältnismäßigen suchtfaktor und gesundheitsrisiko könnte man zur frei handelbaren ware machen, der staat würde milliarden machen und noch mehr kosten, wie für inhaftierung, verfahren, etc sparen.

soweit wird es unter einer schwarzen regierung wohl leider nie kommen....
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03.04.2006 16:15 Uhr von PruegelJoschka
 
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@FriFra: Von einer Legalisierung redet auch keiner ...
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03.04.2006 16:21 Uhr von exekutive
 
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sehr schade: das die schwarzen dagegen sind..

eine staatliche heroinabgabe hätte fast nur vorteile...
und die angeblichen "kosten" ist doch nur ein vorwand, dass niemand denkt das sie mal wieder für unchristliche politik stehen

alleine das man vielen menschen damit hilft, müsste schon ein grund sein, dass man diese aktionen durchführt..

aber deutschland hat eh ne scheiß drogenpolitik... bloß nicht sachlich damit auseinander setzen...

unsere politiker hängen ja nicht an der nadel, von daher kanns denen ja egal sein
(und man muss sich nicht mit unangenehmen themen beschäftigen)

zudem wird ja momentan eh in allen sozialen einrichtungen gespart.. alles soziale wird zerstört.. und statt dessen baut man dinge die nur wenigen menschen was nützen.. wofür bezahl ich denn steuern, wenn mit dem geld nicht mal menschen geholfen wird, wo ich es besonders erachtenswert finde
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03.04.2006 16:58 Uhr von Username
 
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@exekutive: Da geb ich dir vollkommen recht.
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03.04.2006 17:22 Uhr von evil_weed
 
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"Von mir aus können sie einen kontrollierten kalten Entzug (einweisen, festschnallen, abwarten...) machen, aber auf keinen Fall darf Heroin legalisiert werden."

die erfolgsquote dieser therapiemethode dürfte bei unter 1% liegen. aber dass du suchtkranken menschen sowas wünschst, sagt viel über deinen charakter aus.
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03.04.2006 18:34 Uhr von lukiluke
 
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heroin legalisieren? bei heroin bin ich schon skeptisch, ob das legalisiert werden sollte. die methadontherapie scheint mir als laiem schon nachvollziehbarer
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03.04.2006 18:41 Uhr von NetCrack
 
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Ich glaube es hackt! Vieleicht unterstüzt der Staat noch die scheiß Junkies, wenn die sich mit irgend nem Dreck zu Tote fixen wollen sollen die das machen, aber das der Staat dabei hilft ist jawohl lächerlich; weiche Drogen sollten legalisiert werden, aber Heroin is wohl keine Weiche Droge, im Gegenteil - man müsste die Strafen auf Besitz, Konsum und vor allem Handel von harten Drogen einfach mal so trastisch erhöhen das keiner mehr wagt Heroin zu nehmen oder gar zu verkaufen und wer mir jetzt erzählen will: laber laber der böse Schwarzmarkt macht den Stoff doch erst so gefährlich - wer Heroin nimmt hat es nicht anders verdient als an irgend nem gepanschten Zeug zu verrecken.
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03.04.2006 18:50 Uhr von HolyLord99
 
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@Netcrack: "wer Heroin nimmt hat es nicht anders verdient als an irgend nem gepanschten Zeug zu verrecken."

Wieso?
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03.04.2006 20:19 Uhr von marshaus
 
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sollte: allgemein verboten werden und nicht erlaubt werden wie es alles verlangen.
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03.04.2006 20:30 Uhr von Robin von Anderland
 
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Das mir Sicherheit nicht ! Wieviele, Freunde hab ich duch dieses Zeug schon verlohren ? Viele !Ich habe es nie angerührt aber .Aber die meisten sind an den Gift gestorben was irgendwelche idioten mit reingemischt haben ! Und nur deswegen sag ich Ja ! Lieber Kontrolirter drogenmarkt als weiter diese Toten !
P.S. In der Schweiz klapt es doch auch !
P.P.S kein Wort über meine Rechtschreibung !
Bin Legasteniker !
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03.04.2006 20:32 Uhr von schniels
 
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als chrsitliche partei müssten sie doch wissen,dass ihr gott und ihre schöpfung wohl nichts gegen heroin haben, wäre es sonst da?

verbote bewirken doch eh nur das gegenteil, die leute nehmen das zeug, weil sie nicht anders können (sucht).

unsere politiker raffen es nicht, vor allen dingen die schwarzen pseudo christen.
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03.04.2006 20:35 Uhr von Teppichratte
 
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Das: wäre ein Schritt in die richtige Richtung, wird aber wohl an der "Aufklärungsarbeit" der "Blöd" scheitern.
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03.04.2006 20:45 Uhr von vst
 
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warum: können hier viele nicht lesen?

hier steht nirgends etwas von legalisieren. es geht um die kontrollierte abgabe an süchtige.

ich bin dafür.
das löst viele probleme
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03.04.2006 20:53 Uhr von Teppichratte
 
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@vst: sorry fürs klugscheißen, aber es geht lediglich um Schwerstabhängige (das ist wichtig), bei denen alle therapeutischen Mittel in ihrem aktuellen Stadium sinnlos wären. Die Abgabe soll auch ein Weg hin zur Therapiefähigkeit sein, aber meistens ist es jedoch die Endstation.
Es ist also nicht so, dass sich dort jeder Süchtige Stoff besorgen kann, wird aber gerne so hingestellt.
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03.04.2006 20:55 Uhr von vst
 
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du hast recht: war von mir auch so verstanden.
hab´s schlecht ausgedrückt.
sorry

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