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Ökonom schätzt die Kosten der USA für den Irak-Einsatz auf eine Billion Dollar

In einem Interview mit dem "Spiegel" hat Professor Joseph Stiglitz, Träger des Wirtschaftsnobelpreises, der Bush-Regierung vorgeworfen, die Kosten für den Irak-Krieg wider besseres Wissen viel zu niedrig eingeschätzt zu haben.

Erst wäre sie davon ausgegangen, dass sich der Militäreinsatz aus den irakischen Öleinnahmen finanzieren ließ, dann stiegen die offiziell geschätzten Ausgaben von 50 über 250 auf 500 Milliarden Dollar, und sie würden immer noch wachsen.

Mit den ganzen volkswirtschaftlichen Schäden wie der Versorgung der Verwundeten oder dem Anstieg des Ölpreises sei längst die Billionen-Dollar-Grenze überschritten, aber an der Ausrüstung sei unverantwortlich gespart worden.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Dollar, Irak, Kosten, Einsatz, Ökonom, Billion
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2006 14:26 Uhr von snickerman
 
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Da geht es um schier unglaubliche Summen, die selbst so eine riesige Ökonomie wie die amerikanische nicht einfach "wegstecken" kann. Vor allem, wenn man überlegt, was man mit diesem Geld alles hätte "bewegen" können.
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03.04.2006 15:41 Uhr von yanec
 
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zusammengefasst: nur damit ich das jetzt nicht falsch verstanden habe..
der krieg bringt den usa zwar den vorteil des besitzes der ölreserven des irak aber selbst wenn als das in dollar umgewandelt wird sitzen sie immernoch auf schulden in höhe von 1 billionen dollar?!
dann hat sich das ganze allgemein auf die ganze bevölkerung bezogen ja mal garnicht gelohnt vom geld her. nur die energiekonzerne haben ordentlich plus gemacht
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03.04.2006 17:43 Uhr von SchlachtVati
 
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dieses elendige gejammer: geht einem auf den senkel.


an den kriegskosten hat sich die gesamte westliche welt beteiligen müsssen und trotzdem wird munter weiter gejammert.

anschließend wird gejammert daß die ausrüstung schlecht sei und man deswegen für 35 Millionen kollateralschäden hat hinnehmen müssen.


man braucht halt neues zeugs weil das alte nichts taugt.

wo ist denn die gegenrechnung des ölwertes zu der billion verrotzter dollars ?
was ist denn der dollar im nächsten Jahr noch wert?


wer hat denn angeordnet daß man dort unbedingt rein muß?.

wie hoch sind denn inzwischen die kollateralschäden im irak?
wieviel sind denn unschuldigen kinder im irak wert die es massenweise erwischt hat.

einen chirurgischen präzisionsangriff hat man vorher verlauten lassen.

au wei war das präzise.
das "vietnam syndrom" rückt immer näher.
abgewirtschaftet nennt man so etwas
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03.04.2006 19:03 Uhr von maki
 
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Wunderbar :-): Dran ersticken sollen sie, jämmerlich dran eingehen :-)
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04.04.2006 08:49 Uhr von yanec
 
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warum das den damit wir die auch noch mit spenden versorgen müssen und noch mehr armut auf dieser welt haben?
bisschen nachdenken anstatt blind hass posten.
das würde nähmlich alles auf die reichen staaten zurückfallen.
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04.04.2006 10:18 Uhr von maki
 
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Wieso mit Spenden versorgen? Zuschauen, einfach nur zuschauen :-)


Und da die doch im Besten Gesellschaftssystem aller Zeiten (*lol*) leben, wieso soll es da zu Armut kommen?
Doch nicht in den USA, nie im Leben nich... *rofl*


Und wenn die von ihrer "Freiheit" dann mal die Schnauze voll haben sollten, sollen sie halt ihr System abwählen und gewisse Leute dahin schicken, wo sie seit Jahren für ihre "Politik" hingehören - zum Inhouse-E-Barbecue...
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04.04.2006 10:31 Uhr von tutnix
 
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rofl: zitat: "Erst wäre sie davon ausgegangen, dass sich der Militäreinsatz aus den irakischen Öleinnahmen finanzieren ließ"

die iraker sollen also einen krieg bezahlen mit ihrem öl, den sie nicht angezettelt haben, seltsames rechtsverständnis hat die amerikanische regierung.
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04.04.2006 10:50 Uhr von maki
 
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@tutnix: Na aber sicher doch, ist doch normal!

Andere haben ihre KZs mit den Wertsachen der darin Ermordeten finanziert - das ist anscheinend so üblich... (kranke Welt, wann drückt endlich mal jemand "Reset"...)

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