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Norwegen plant ein Osmose-Kraftwerk zu errichten

Ein von der Europäischen Union und einem norwegischen Energiekonzern gesponsortes Projekt plant die effiziente Gewinnung von Energie mittels Osmose. Es ist dabei geplant bis zum Jahr 2015 ein kommerziell genutztes Kraftwerk zu errichten.

Ein solches Kraftwerk müsste zukünftig an der Meeresmündung eines Flusses stehen und salzhaltiges Wasser an Süßwasser führen, dabei sind sie durch eine Membran getrennt. Die unterschiedlichen Salzkonzentrationen versuchen sich dabei auszugleichen.

Das Prinzip der Osmose ist schon länger bekannt sowie auch die Idee, daraus sauberen Strom zu gewinnen. Die Forscher des Projektes müssen aber die Marke von fünf Watt Leistung pro Quadratmeter Membran übertreffen, damit das Kraftwerk rentabel arbeitet.


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WebReporter: zenon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Norwegen, Kraft, Kraftwerk
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2006 11:17 Uhr von zenon
 
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Klingt sehr interessant - da das ganze noch in den Kinderschuhen steckt bin ich mal gespannt was da noch an Effizienz raus zu holen ist.
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03.04.2006 13:09 Uhr von navio
 
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interessant: ich kenne zwar das Prinzip der Osmose dass man damit Strom machen kann ist mir neu!!
super Idee
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03.04.2006 13:21 Uhr von mastercheat
 
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es geht doch: Es gibt ja anscheinend genug möglichkeiten Strom zu Gewinnen. Diese ist mir neu, aber schön zu höhren. Vielleicht schaffen wir es ja doch noch die AKWs im geplanten Zeitraum abzuschalten. Schön wär es.
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03.04.2006 14:42 Uhr von patjaselm
 
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weiter so! echt unterstützenswert, diese idee! da keimt hoffnung auf ;o)
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03.04.2006 14:56 Uhr von ALI G.
 
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Osmose: Es ist zwar gut, dass wir nun anfangen endlich andere Energiequellen zu nutzen, nur wird es denke ich überhaupt nicht rentabel sein, da wenn man die Baukosten und den Aufwand sich anschaut, der Strom viel teurer sein wird als der jetzige konventionelle Strom. Na ja...
Auf längere Sicht ist das aber das Richtige ;)
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03.04.2006 15:31 Uhr von adsci
 
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das hab ich mir schon als jugendlicher im chemie/biologie unterricht überlegt... warum sowas nicht funktionieren sollte. aber da es nicht existiert habe ich damals geglaubt das es da was gibt was ich nicht weiss was es verhindert.

cool!
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03.04.2006 16:45 Uhr von feldy.de
 
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heißt es nicht gesponsErts ? verbessert mich wenn ich falsch liege ;)
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03.04.2006 23:09 Uhr von md2003
 
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Naja das Problem ist, dass alle Atom-Alternativen sehr wenig Strom produzieren....

Man braucht also sehr viele Solar-, Wind-, Osmosekraftwerke um ein einziges AKW zu ersetzen.

Deswegen kann man halt die AKWs nicht einfach so abstellen. Auf der anderen Seite könnte das Stromnetz dann dezentralisiert werden, was Stromausfälle nahezu ausschließen würde:-)
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04.04.2006 08:02 Uhr von mort76
 
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Versorgungssicherheit und Windräder: Unseren Stromkonzernen geht es ja nur um den Gewinn, der mit den AKWs gemacht wird- 300mio im Jahr.
Alle anderen Argumente sind längst widerlegt und waren nur vorgeschoben, weil man dem Bürger ja nicht sagen kann: "wir gefährden mit unseren gegen Terror nicht schützbaren AKWs lieber euer Leben, um mit dem von euch abgezockten Geld weltweit zu spekulieren und verseuchen lieber Deutschland, als auf unseren Profit zu verzichten und unser Monopol zu verlieren!".
Wenn nur ein Bruchteil des Geldes, das die Atomindustrie abkassiert hat, in sinnvolle Forschung investiert worden wäre, gäbe es längst mehrere umweltfreundliche, gefahrlose, konkurrenzfähige Alternativen (Windkraft, Wasserkraft, Gezeitenkraftwerke, Solarenergie, Wärmetauscher, Wasserstoff, Biomasse etc).

Aber genau wie beim Wasserstoffauto gibt es halt auch hier ein paar mächtige Monopolisten, die für den eigenen Profit die Gesundheit aller riskieren...

Man sieht es da, wo ich wohne: ich wohne direkt neben einem riesigen Braunkohletagebau. Die CDU tut NICHTS gegen das RWE, das hier ständig die Staubgrenzwerte überschreitet und die komplette Landschaft einmal umgräbt, inclusive mehrerer Dörfer...die Richtlinien, die man denen gesetzt hat, damit sie hier abbauen dürfen, halten die ganz einfach nicht ein.
Wir haben hier einige Meßstationen, und das RWE ist ein ziemlich reicher Konzern. Die tun NIX wenn es sich nicht lohnt oder man sie nicht zwingt!

Aber wer muß schon Gesetze befolgen, wenn er ca. 150 Politiker in NRW auf der Gehaltsliste stehn hat?

Aber WEHE, es sollen hier Windräder aufgestellt werden- da kann man die CDU richtig arbeiten sehen!
Da wird auf einmal argumentiert und mobilgemacht, das ist ja auch schlimm!
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04.04.2006 12:28 Uhr von Mr.E Nigma
 
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Ich glaube kaum, dass solche Osmosekraftwerke die Zukunft sind, weil die Geografische Lage doch recht anspruchsvoll ist bzw. es wohl nicht viele Stellen gibt, an denen diese gebaut werden können. Auf Energiegewinnung im großen Stil kann man da glaube ich nicht hoffen.

Die Forschungsgelder wären wahrscheinlich bei Fusionskraftwerken besser aufgehoben.
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04.04.2006 12:52 Uhr von eccomasta
 
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osmosis aber wie erzeug der stoffaustausch energie`? ich check nicht ganz wie osmose rentabel genutzt werden kann, hoffe es klappt aufjedenfall aber schön das man mal praktisches in der energie frage sieht (oder nur liest?)
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06.04.2006 08:34 Uhr von Maglion
 
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@mort76: Die umweltfreundlichen Kraftwerke sind ja schön und gut, aber haben auch sehr viele Nachteile !!!

1. brauch man extrem viele Anlagen um die Atomkraft zu ersetzen.

2. können diese Kraftwerke keinen kontinuierlichen Strom liefern, da sie von Umeltweinflüssen extrem abhängig sind. Sie sind kaum steuerbar.

3. durch den extrem großen Platzbedarf, muß man extrem in die Natur eingreifen - wir reden hier ja von riesigen Bauwerken die vor die Küste gestellt werden oder von rieisigen Windparks, die ganze Landschaften prägen werden. Das hat für die betreffenden Regionen nicht nur ökologische, sonder auch ökonomische Folgen.

4. Wasserkraft ist in D nahezu ausgereizt, da es die günstigste Ernergie ist und die Kraftwerksbetreiber dies auch schon vollständig ausgenutzt haben. z.B. gibt es am Neckar keine einzige Stelle mehr, wo man ein Wasserkraftwerk kostendeckend betreiben könnte. Hinzu kommt, dass viele Kraftwerke bereits unter Denkmalschutz stehen und nur bedingt modernisiert werden dürfen.

5. Schon mal etwas vom Diskoeffekt und den gesundheitlichen Folgen gehört, der durch Windkrafträder verursacht wird? Die Ortschaften, die davon betroffen sind, würden ihre Windräder lieber gegen ein AKW im Vorgarten eintauschen.....

6. Alle schreien sie nach umweltfreundlicher Energie, aber keiner möchte sie direkt vor der eigenen Nase.

Bei uns in der Gegend steht das GKN, es hat eine Leistung von 2235 Megawatt und produziert im Jahr 17 Milliarden Kilowattstunden. Schon um alleine die theoretische Leistung zu erreichen, müsste man 1500 Windräder aufstellen, aber da hat man noch das Problem, das die nicht alle die maximale Leistung bringen können, so dass man davon ausgehen kann, dass man 3000 oder gar 4000 Windräder aufstellen müsste um die selbe Menge an Kilowattsunden zu produzieren. Das nächste Problem ist, dass man nicht überall solche Kraftwerke aufstellen kann und der Transport des Stroms, sehr teuer ist. bis jetzt wird der Strom ja überwiegend dort produziert, wo er benötigt wird und jeder bekommt den Strom, der im nächstgelegenen Kraftwerk produziert wird. Das heiß man bekommt Atomstrom, auch wenn man einen Ökostromtarif hat. ;-) Den Ökostrom verbrauchen dann Andere.

Man sollte auch bedenken, dass auch alle Kohlekraftwerke abgeschaltet gehören (Stichwort Luftverschmutzung) bzw. zwangsläufig abgeschaltet werden müssen, da die Brennstofversorgung nicht auf Dauer gesichert ist. Die müssen dann auch ersetzt werden.

Eine echte Alternative für die aktuellen Atomkraftwerke und später für die Kohlekraftwerke können nur Fusionsreaktoren sein.

Im Augenblick schafft man es ja nicht mal, den jährlichen Mehrverbrauch durch Erneuerbare Energien zu decken. Wir können froh sein, dass wir genügend Atomkraftwerke haben, die über ausreichende Reserven verfügen, um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden.

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