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Bayern: Gesonderte Förderklassen für ausländische Kinder mit Sprachproblemen

In Bayern soll es ab September 2006 gesonderte Förderklassen für Migrantenkinder geben, die Probleme mit der deutschen Sprache haben. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse soll ihnen der Zugang zur Regelschule verwehrt bleiben.

Wie der bayerische Ministerpräsident Stoiber gegenüber der "Bild" erklärte, sollten sich auch andere Bundesländer überlegen, ein solches Modell einzuführen.

Nach Stoibers Ansicht soll auch das Zuwanderungsgesetz dahingehend reformiert werden, dass integrationsunwillige Einwanderer zurück in ihr Heimatland müssen. Würde jetzt nicht gehandelt, so Stoiber, sei Deutschland in 20 Jahren nicht wieder zu erkennen.


WebReporter: Megiddo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Bayern, Bayer
Quelle: www.finanzen.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2006 10:00 Uhr von Megiddo
 
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Vielleicht sollte Stoiber erst einmal einen Blick in das diesbezüglich bereits eindeutige Zuwanderungsgesetz werfen, bevor er wieder einmal mit Stammtischparolen das hofiert, was er noch vor rund einem Jahr als "braune Brühe" bezeichnete.
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03.04.2006 10:37 Uhr von ispac
 
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is richtig: ich bin auch kein rassist/faschist oä.
aber wer einfach nur hier her kommt um sich hier auf staatskosten nen dicken zu machen der kann auch gleich wieder gehen.
Wer in einem fremden land lebt sollte auch dementsprechend sich anpassen, soll ja nicht heißen das sie ab jetzt ihre Muttersprache nicht mehr sprechen dürfen.
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03.04.2006 10:53 Uhr von Joeiiii
 
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Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Diese Idee ist nicht schlecht, und deshalb sollte das auch so eingeführt werden.

Es sind nicht alle Ausländer so, aber es gibt leider einen sehr großen Ausländer-Anteil der nicht integrationswillig ist..... leider. Viele sehen Deutschland (und auch mein Österreich) eher als Schlaraffenland,.... und genau das sind diese Länder auch. Von vielen Ausländern (aber auch Inländern) wird das System ausgenützt.

Förderklassen sind Schritte in die richtige Richtung. Leider wird die deutsche Sprache nicht von allen ausländischen Familien unterstützt. Es gibt (zu) viele Familien wo zu Hause ausschließlich in deren Muttersprache geredet wird. Das wäre eigentlich nicht so schlimm wenn sie zumindest deutsch könnten.

Aber viele leben hier schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten und reden immer noch so: "Wie du heißen?" ODER "Woher du kommen?" Da ist es auch kein Wunder wenn die Kinder Probleme mit der Sprache haben.
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03.04.2006 13:06 Uhr von ScumRats
 
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Die Bayern sprechen doch selbst kaum deutsch: also die auch alle da reinstecken
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03.04.2006 14:13 Uhr von Alfadhir
 
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endlich mal ne vernünftige idee: aber erstens , man müsst es auch duchsetzen das an dem unterricht teilgenommen werden muss und zweitens , das ist nach meiner meinung nur ein tropfen auf den heißen stein aber immerhin schon ein ansatz.
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03.04.2006 17:02 Uhr von wewuma
 
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Des Volkes Stimme: wird sich hier sehr klar artikulieren!
Ich spreche srtändig mit vielen Menschen und genau diese Meinungen, wie sie in den ersten Posts geäußert werden, werden mehrheitlich geäußert.
Nein, das ist kein Stammtischgeschwätz! Die Menschen, die hier geboren sind und hier leben möchten dass ihre Umwelt für sie weiter bewohnbar bleibt, d. h. die Menschen aus der Nachbarschaft möchte ich verstehen können, mit ihnen ein Bier trinken können, im gleichen Verein aktiv sein, gemeinsam feiern, gemeinsam heulen, einfach all das machen können, was ich sonst auch mit meinen Nachbarn konnte.
Versuch´ das mal mit einem Menschen, der sich mit unserer Kultur weder beschäftigt hat, noch bereit ist das zu tun.
Das spricht die Basis und nicht das Pseudointellektuelle Geschwätz von Multi-Kulti, verbunden mit dem Stempel "Ausländerfeind", wenn man es wagt, die Gäste darauf hinzuweisen, dass wir in Deutschland und nicht in irgendeinem anderen Land leben.
Und im Übrigen: Sowohl nach dem WK II, als auch in der sog., Wirtschaftswunderzeit von 1960 - 1980 sind viele Menschen nach Deutschland gekommen und haben sich integriert.
Viele fühlen sich nach wie vor als Polen, Tschechen, Ungarn, Italiener, Spanier oder Griechen.
Aber sie leben und arbeiten hier mit uns und haben trotz Integration ihren aus- oder südländischen Charme nie verloren.
Auchals Nichtbayer : Stoiber hat Recht!
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03.04.2006 17:03 Uhr von PruegelJoschka
 
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Ich bin nich genauso wie die ersten beiden Kommentatoren nicht ein Faschist und nicht Rassist aber dafür ein dreckiger Ausländer. Die Idee finde ich nicht schlecht, auch wenn sie bei mir zum Glück nicht angewendet wurde und ich nach 2 Monaten mit meinen Kameraden kommunizieren konnte und nach 6 Monaten voll am Schulunterricht teilgenomen habe. Ich wäre froh wenn man mich isoliert hätte, dann würde ich bis heute wahrscheinlich integriert sein. Doch ich mag keine Volksmusik und ich mag auch keine warme Sauerkraut. Es gibt anscheinend so viele Migranten in Bayern, daß sich eine isolation lohnt. Ich war glaube ich der einzige auf der Grundschule. Aber so ändern sich die Zeiten und es kommen immer mehr fragwürdige Gesetze. Ich bin mir sicher 20 Migrantenkinder und 1 Deutschlehrerin werden sich untereinander besser Deutsch beibringen können als wenn 1 Migrantenkind mit 19 anderen Deutschen in einer Klasse wäre und er nur aus dem Deutschunterricht herausgenommen werden würde um ihm dort die Grundlagen der deutschen Sprache zu vermitteln, bis er der Klasse folgen kann.

Zum Glück hat man bei mir alles falsch gemacht. So konnte ich erfolgreich mein Abi mit Deutsch Leistung inklusive bestehen. Aber ich hab ja eh keine Ahnung und Leute wie Stoiber sind aufgrund von Lebenserfahrung bestimmt viel Kompetenter.

Wobei ich hier Wetten würde, daß akkut migrierte Ausländer besser Deutsch sprechen können als chronisch deutschstammige Ausländer. Woran das wohl liegt?
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07.04.2006 20:28 Uhr von Luthienne
 
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@ PruegelJoschka: Ein nicht deutsch sprechendes Kind ist wohl kein Problem- es ist ja mehr oder weniger auch gezwungen, deutsch zu lernen, da es ja ansonsten auch mit den Klassenkameraden nicht kommunizieren kann. In meiner Grundschulklasse gab es zunächst ein jugoslawisches Kind, das bis auf einen kleinen Akzent aber schon recht perfekt deutsch sprach, nach etwa einem halben Jahr kam dann noch ein Tschesche (Flüchtlingsfamilie) dazu, der kein Wort Deutsch gesprochen hat- innerhalb 2-3 Monaten konnte er sich aber immerhin soweit verständigen, dass er auch dem Unterricht folgen konnte und sich auch mal äußern konnte.
Allerdings hat es immer eine Weile gedauert, bis er damit fertig war- was aber kein Problem war, weil es eben nur ein einziges Kind war, das diese Extra- Zeit benötigt hat.

Nur mal angenommen, er wäre in einer Klasse gelandet, die zu 50% aus Tscheschen bestanden hätte- glaubst du wirklich, er hätte sich in den Pausen gleich bemüht, mit den Deutschen Kindern zu sprechen, oder hätte er sich lieber mit denen unterhalten, die seine Muttersprache und ihn selbst auch verstehen?
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22.12.2007 20:34 Uhr von riexi_girl
 
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Ok und wie integrieren sich Deutsche: am besten in einem anderen Land? Helfende Ratschläge aus dem Publikum?

Wir ziehen in zwei wochen mit unserer kleinen Tochter nach schottland und mein englisch ist sehr gut da ich dort schonmal gewohnt habe. aber wie spreche ich jetzt mit meinem kind? Bisher habe ich immer deutsch gesprochen, sie ist aber auch erst 5 monate alt (also vielleicht sprachtechnisch noch flexibel) und ich möchte es ihr so leicht wie möglich machen.... deutsch oder englisch?
Wenn wir mit anderen Müttern dort Kontakt haben finde ich es blöd wenn ich als einzige in der Gruppe mein Kind auf deutsch anrede. Oder wenn ich sie vom Kindergarten abhole. Dann ist sie immer Außenseiter...

Mein Mann spricht nicht so gut englisch und würde den deutschen Part übernehmen. Oder sollten wir beide deutsch sprechen? Lernen würde sie englisch dann im kindi...

Passt zwar nicht so super zum thema aber ich wäre für jeden Rat dankbar. Schließlich wollen wir uns im Ausland gut integrieren ;o)

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