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Afrika: Forscher behaupten, die "wahre" Quelle des Nils entdeckt zu haben

Forscher einer aus Briten und Neuseeländern bestehenden, achtzig Tage dauernden Expedition an die Quellen des Nils gaben bekannt, die bisher immer gesuchte und bis heute debattierte Quelle des längsten Flusses der Welt gefunden zu haben.

Die Wissenschaftler waren den über 6.700 Kilometern des Nils von der Mündung am Mittelmeer bis in Ruandas Regenwald gefolgt, wo sie angeblich auf die wahre Quelle gestoßen sind. Der Fluss wäre damit noch 100 Kilometer länger als bisher gemessen.

Es gibt aber schon Expertenkollegen, die die Entdeckung anzweifeln. Sie hinterfragen, ob das Fluss-System im Nyungwe Forest in Ruanda, wo die Forscher die Nilquelle ausgemacht haben, überhaupt in die Kategorie Quelle fallen könne.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Entdeckung, Afrika, Quelle
Quelle: www.diepresse.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2006 03:04 Uhr von la_iguana
 
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Da haben die Nilforscher sich aber ganz schön aufs Glatteis begeben. Wenn ich mir überlege, dass in Uganda am Ort der staatlich, offiziellen Nilquelle der Fluss noch mindestens 500 Meter breit ist und behauptet wird, er würde dort aus unterirdischen Systemen entspringen, kann ja jeder auch unterirdisch weitersuchen.
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03.04.2006 09:28 Uhr von vostei
 
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überirdisch ;): Als quelle müsste schon der ort gelten, wo das wasser zu tage tritt - sonst müsste man den neckar in donau umbenennen oder eben die donau in neckar - beide stammen aus dem gleichen (unterirdischen) ursprung ihrer quellsysteme.
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03.04.2006 09:30 Uhr von Hirnfurz
 
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Mehrere Quellen möglich? Wer sagt denn, daß der Nil nur eine Quelle hat, vielleicht hat er ja mehrere, die sich dann zusammenschliessen, sozusagen. Oder?
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03.04.2006 09:44 Uhr von t.weuster
 
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Quelle: Also ich als Laie stelle mir so eine Quellen suche recht einfach vor.
Den Nil bis zu seinem Ursprung zurück verfolgen.
Ich kann mir nicht vorstellen was dabei so schwer sein soll? Zumal man ja die neuste Elektronik in vorm von Sateliten zu Verfügung hat.
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03.04.2006 10:03 Uhr von Joeiiii
 
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Komische News: Ich stelle mir ja als Quelle auch den Ort vor wo der Fluß zum ersten Mal ans Tageslicht kommt. Wie weit unterirdisch, überirdisch oder gar außerirdisch der tatsächliche Ursprung ist ist doch egal.

Schließlich beginnt KEIN Fluß direkt an der Quelle. Es befinden sich ja schließlich nicht an jeder Quelle eines Flußes zig km³ komprimiertes Wasser. Das Wasser kommt mehr oder weniger von überall her. Die Wege sind oft über viele viele Kilometer verzweigt.

Aber: Die Quelle ist, zumindest für einen Laien wie mich, der Ort wo sie zum ersten Mal ans Tageslicht kommt.
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03.04.2006 12:31 Uhr von vostei
 
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Freilich sind mehrere Quellen möglich -: der Main hat ja auch zwei (der rote und der weiße Main) - das Prob beim Nil ist schlichtweg, dass es ein riesiges Quellsystem ist wo er herkommt, die Frage ist also ab wann ist es ein eigener Fluss oder wann gehört es zum Strom - zudem schwankt dort auch noch die Wassermenge wodurch sich auch Fließrichtungen ändern können.

Wenn man den Orinoco als Beispiel nimmt in Südamerika: den hielt man auch mal für eine der Quellen des Amazonas - ist aber nicht so, er mündet mit einem eigenen Delta in der Karibik, nur wenn er viel Wasser führt gabelt er sich und fließt zusätzlich noch in den Rio Negro, der wiederum im Amazonas landet... ;)
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03.04.2006 13:10 Uhr von beanly
 
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Und?: So what?! Also sooo wichtig isses ja dann auch nich wo das gute Flüßchen herkommt!
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03.04.2006 15:27 Uhr von florian.turm
 
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Neulich, am 10. November 1871 in Udschidschi, in der Nähe des Tanganjikasees.
Henry Morton Stanley: "Doctor Livingstone, I presume?
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03.04.2006 22:52 Uhr von md2003
 
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Also so einfach ist das FINDEN der eigentlichen Quelle nicht. Eine Nadel im Heuhaufen....ist auf jeden Fall ein passender Vergleich!
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04.04.2006 07:20 Uhr von zenon
 
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So genau: wird sich das doch gar nicht bestimmen lassen wenn der Ursprung auch einem Delta gleicht.
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04.04.2006 11:02 Uhr von Katschinger
 
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egal? Ist es nicht im Prinzip auch egal, wo genau der Nil seine Quelle hat? Muss dafür unbedingt eine Horde internationaler Forscher den kompletten Fluss absuchen - wo doch eh klar ist, dass die Quelle schlecht am Delta sein kann?
Meiner Meinung nach gibt´s wirklich wichtigere Dinge zu klären...
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04.04.2006 11:11 Uhr von legionaer
 
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Längster Fluss der Erde? Mit 6.671 km Länge ist der Nil der längste oder zweitlängste Fluss der Erde, da die Länge des Amazonas – je nach Definition – zwischen 6.500 km und 7.200 km angegeben wird. Die ungenaue Angabe beruht darauf, dass der Quellfluss des Amazonas nicht eindeutig zu bestimmen ist.

http://de.wikipedia.org/...

Wenn ich recht in der Quelle gelesen habe, schreiben die da auch nichts vom längsten Fluss der Erde.
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04.04.2006 19:27 Uhr von ichaufklebstoff
 
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@News: "Forscher einer aus Briten und Neuseeländern bestehenden, achtzig Tage dauernden Expedition an die Quellen des Nils gaben bekannt,"...

Wieso muss sich der erste Satz einer News direkt so schwer lesen lassen.... hätte man das nicht einfacher formulieren können? Sowas wie: "Ein Forscherteam aus Briten und Neuseeländern, gaben nach einer 80-Tägigen Expedition die (vermeintlichen) Quellen des Nils bekannt..."

hörst sich im Ursprung irgendwie nicht ganz richtig an (in meinen Ohren)...

but enough of this

-------Zur News-----
Mir doch egal :P

Greetz
Kleba
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04.04.2006 21:19 Uhr von moppsi
 
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Die sollen lieber nach Moklele Mbembe suchen: wenn die da schon in Afrika rumhängen, als nach irgend so einer Flussquelle - da tun sie wenigstens was sinnvolles!

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