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Rekord: Immer mehr Autos mit gravierenden Mängeln unterwegs

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat am 31.03.2006 mitgeteilt, dass 18,2 % der Autos bei der HU im Jahr 2005 erhebliche Mängel aufwiesen, 44 % waren ohne Beanstandungen, knapp 38 % wiesen nur geringe Mängel auf.

Ganz oben auf der Mängelliste stehen Beleuchtung und Elektrik, gefolgt von Bremsanlagen, Achsen, Rädern, Reifen und Aufhängungen.

Da die Autos, die über 9 Jahre alt sind, anscheinend immer seltener Inspektionen unterzogen werden, fahren laut Bericht 74 % dieser Altersgruppe mit Mängeln. Es stehen Überlegungen an, Autos ab 7 Jahren einer jährlichen Untersuchung zu unterziehen.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Rekord, Mangel
Quelle: www.automotorundsport.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2006 20:28 Uhr von Streetlegend
 
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Mit Mängeln unterwegs zu sein ist ganz sicher nicht in Ordnung. Aber: Ein Neuwagen ist ja wohl kaum noch zu bezahlen - oder man raubt eine Bank aus ;-). Also fährt man das Auto, bis es klappert ... Die andere Seite sind die Werkstätten. Viel Geld z.B. für eine Durchsicht, was wirklich gemacht und repariert wurde, kann ja ohnehin niemand nachprüfen. Es wird also abgerechnet ohne Ende.
Folge: siehe oben
Fazit: Traurig aber wahr!
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02.04.2006 21:04 Uhr von orimbor
 
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Sich mal besser an die eigene Nase fassen. Auf unseren verhundsten Strassen die mittlerweile auf dritte Welt Niveau sind ist es eher ein Akt der Grausamkeit mit einem neuen Fahrzeug zu fahren bzw. macht fast jede Wartung witzlos.
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02.04.2006 21:14 Uhr von la_iguana
 
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Die über neunjährigen Autos: werden auch mit einjährigen Kontrollen nicht besser. Autos sind heute so konstruiert, dass sie nach 10 Jahren eigentlich nur noch durch ein neueres Modell ersetzt werden können.
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02.04.2006 21:40 Uhr von Jimyp
 
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Also mein Auto Bj. 96 wird im Sommer 10 Jahre und da ist noch immer alles in Ordnung. Beim letzten Tüv vor zwei Jahren ist er ohne Mängel durchgekommen und dieses Jahr wird ‘s wohl auch keine Probleme geben. Man sollte sein Auto halt nur regelmäßig durchchecken lassen, was gar nicht mal so teuer ist. Jetzt im Frühjahr gibt’s genug günstige Angebote.
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02.04.2006 22:12 Uhr von JuBiker
 
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Erst mal sehen was dran ist...: Viele fahren gerade mit älteren Kfz. erstmal zum Tüv und lassen feststellen was dran ist...

18,2 % sind nicht viel ! Lasst doch mal die ausländischen LKW und Rennkleinlaster zum Tüv !

Fahre noch einen Smart, Inspektion bei Smart kostete 400,-- Euro !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
für Öl absaugen und auffüllen.... und ein bischen Fett !! Ergo: Nie wieder zur Inspektion !

irgendwas stimmt nicht in der BRD.... :((
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02.04.2006 22:48 Uhr von ottokar VI
 
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Dreckspisse: Das ist doch nur Lobbyarbeit. Jährlich TÜV = Umsatzverdopplung. Mehr steckt da nicht hinter !! Der Fahrzeugbestand war nie so gut wie heute. Lapalien werden zu Mängeln hochgepusht!!
Ich fahr schon über 10 Jahre regelmäßig zum TÜV, hatte schon 12 Autos und nie wurde der Verbandskasten oder der Durchmesser der Kugelkopfes von der Anhängerkuplung gemessen. Falsch = letztes Jahr !!!!
Warum? Ganz klar, man will Fakten schaffen !
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02.04.2006 23:37 Uhr von Anubis71
 
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Kleine Mängel: sind sicherlich bei alten Auto eh nicht zu vermeiden. Aber wenn ich bedenke, was teilweise für Schrotthaufen auf der Strasse unterwegs sind...
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03.04.2006 04:16 Uhr von $firlefanz$
 
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Aber gut zu wissen dass die GTÜ nicht nur ALLE Fahrzeuge prüft sondern sogar MEHR als alle, auch wenns nur 0,2 % mehr sind. *g*
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03.04.2006 10:40 Uhr von Hinkelstein2000
 
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billiger: als eine Inspektion ist es doch, einfach mal zum TÜV zu fahren und wenn man durchfällt, lässt mans halt machen und fährt wieder hin. Tauchen diese Fälle auch in der Statistik auf???? Die meisten Autos werden nämlich dann repariert und erneurt vorgeführt.
Und bei den kaputten Straßen braucht man sich echt nicht zu wundern.
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03.04.2006 11:28 Uhr von Joeiiii
 
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In Österreich muß man sich jedes Jahr eine neue Prüfplakete (Pickerl) holen.

Für Neuwagen gibt es eine Ausnahmeregelung. Diese dürfen 3 Jahre fahren bis sie zur ersten Überprüfung müssen. Danach dürfen sie wieder 2 Jahre fahren bis sie zur Prüfung müssen, und dann, wie alle anderen Autos auch, JEDES Jahr.

Es ist zwar jedes Jahr eine lästige Pflicht, aber es macht auch Sinn. Alle die jetzt Nepp und Umsatzverdopplung schreien sollten sich eine Werkstatt ihres Vertrauens suchen wo sie das Gefühl haben nicht über den Tisch gezogen zu werden.

Ich habe für die letzte Überprüfung 36 Euro bezahlt. Außer einer kleinen Undichheit an der Ölwanne wurden sonst keine gröberen Schäden gefunden. Das ist eigentlich nicht viel wenn man bedenkt, daß man dadurch wieder guten Gewissens in sein Auto steigen kann um damit zu fahren.

Wie schon in der News steht: Ganz oben auf der Mängelliste stehen Beleuchtung und Elektrik, gefolgt von Bremsanlagen, Achsen, Rädern, Reifen und Aufhängungen!!!!!!

Ein schlechte Beleuchtung mag ja noch zu verschmerzen sein, aber bei defekten Bremsen, Achsen und Reifen hört sich der Spaß auf. Hier geht es schließlich nicht nur um die eigene Sicherheit, sondern auch um die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Wenn morgen eine News hier auf ssn kommt daß ein Auto mit defekten Bremsen vor einer Schule ein Kind niedergefahren hat weil es nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.... dann ist der Aufschrei wahrscheinlich wieder groß. Aber wenn es darum geht daß man jährlich das Auto auf Fahrtauglichkeit überprüfen lassen muß.... dann sind die meisten dagegen.

Und alle die jetzt sagen daß es "nur" 18,2% sind: Das ist hochgerechnet fast jedes fünfte Auto das an euch vorbeifährt!!!!! Außerdem: 38% hatten einen "leichten" Mangel. Was heute ein leichter Mangel ist kann in einem Jahr oder mehr ein schwerer Mangel sein!!!!!

Es kann nicht sein daß man solche rollenden Zeitbomben auf die Straße läßt. Mit einer jährlichen Überprüfung würde man zumindest den Großteil dieser Bomben entschärfen.
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03.04.2006 11:58 Uhr von hady
 
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Also ich hätte nichts dagegen mit meinem Auto jedes Jahr zum TÜV zu fahren. Bedingung wäre allerdings, dass die TÜV-Gebühr dann nur die Hälfte von dem kostet, was bei 2-jähriger Prüfung fällig wird. Nachdem die Gebührenhöhe IMHO eh vollkommen willkürlich festgelegt ist, dürfte das kein Problem darstellen.
Mit meinem alten 190er musste ich auch jedes Jahr zu Abgasuntersuchung weil der keinen Kat hatte. Hat dafür nur die Hälfte von dem gekostet, was die normale AU für Autos mit Kat kosten würde.
Neulich hab ich mir neue Alufelgen gekauft, die laut Hersteller trotz ABE vom TÜV gecheckt werden mussten. 5-10 Minuten auf der Grube für 38 €, nur damit der Kerl schaut, ob der Reifen bei Maximaleinschlag den Radkasten irgendwo berührt. Das hätte ich auch selber machen können...
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03.04.2006 12:01 Uhr von foxymail
 
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tüv und mängel: ich war dieses jahr wieder mit meinem 16 jahre alten citroen bx zum tüv und der hatte wieder keine mängel finden können. vor bis zu 10 jahren waren autos noch auf hohe laufleistung und lange lebensdauer ausgelegt. da haben die z.b. die spurstangen fast ein ganzes autoleben gehalten (außer man hat dann doch öfter nen bordstein mitgenommen) heut sind sie teilweise nach 40000 km schon fertig. weil einfach die qualität nicht mehr passt.
ich sehe es gar nit ein mir nen neuwagen zu holen, wenn da mal was kaputt ist, verlangen die ja schon ne stunde arbeitszeit um alleine die motorabdeckungen zu demontieren und daran arbeiten zu können.
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03.04.2006 12:15 Uhr von Whitechariot
 
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@ la_iguana: Da solltest Du vielleicht die Marke wechseln... mein Auto (Nissan) ist derzeitig etwa 11 Jahre alt (Bj. 95) und Angst vor der HU brauche ich definitiv nicht zu haben. Und das ohne regelmäßige Inspektionen oder besonderer Pflege.

15 - 20 Jahre sollten bei einem Durchschnittsauto heute schon drin sein (mag vielleicht nicht auf alle Marken und Modelle zutreffen).
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03.04.2006 13:23 Uhr von PruegelJoschka
 
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@ la_iguana: Ich schließe mich hier Riot an.

Mein Mazda (15 Jahre, 250000km) macht auch kaum Probleme. Trotz hochdrehenden 16V Motors den ich extrem sprotlich fahre (1x pro Tag am Drehzahlbegrenzer seit 170000km) nimmt er kaum Öl und hat Leistung wie am anfang. Trotz unverzinnkter Karrosserie ist das einziege bischen Rost nur am Auspuff auffindbar. Ansonsten ist der Wagen ganz klar mehr wert, als die Preisangabe durch Schwacke. Er hat jede menge Extras (ElektrischeFH, Tempomat etc. etc.), die allesamt noch einwandfrei funktionieren und die Dichtungen sind weich wie Butter. Es war die beste Wahl die ich treffen konnte und der Wagen belastete meine Schüler- und Strudentenbrieftasche kaum. Der nächste wird dann ein Lamborghini sein, mal schauen ob er mithalten kann ... (träumen wird man wohl noch dürfen ;-) )
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03.04.2006 15:33 Uhr von adsci
 
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kein wunder: ich hatte am ende auch kein geld mehr die karre zu reparieren und meine frau und ich arbeiten beide voll. alles andere im leben ist schon teuer genug und dann auch noch das auto.

ein neues kann man sich genauso wenig leisten. also machen wir erstmal unsere komplette wohnung und sparen dann vielleicht mal... wenn wir bis dahin noch unsere jobs haben...
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04.04.2006 10:05 Uhr von pfauder
 
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Ist das verwunderlich? Es gibt ja auch immer mehr Menschen mit graviernden Mängeln, wie sollte es dann bei den Utensilien anders sein? Ein vom Mensch erschaffenes Werk kann immer nur so gut sein wie der Mensch selbst. Oder so ähnlich...

Und von den alten Autos abgesehen (altersschwach werden wir ja alle), die Leute steigen ja langsam auch auf neuere Fahrzeuge um. Und gerade die halten in der Regel nur bis kurz nach der Garantiezeit, dann sind schon Reparaturen in drei- und oft auch vierstelliger Eurohöhe fällig. Logisch das da viele bis zum letzten Moment warten mit dem Reparieren.
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04.04.2006 11:46 Uhr von Joeiiii
 
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@ pfauder: >>Logisch das da viele bis zum letzten Moment warten mit dem Reparieren.<<

Das ist aber auch oft der falsche Weg. Man schiebt das Problem somit eigentlich nur auf. Viele Probleme könnten kostengünstig behoben werden wenn man den Schaden rechtzeitig erkennt.

Aber viele schieben es einfach auf, auch wenn sie "Geräusche" hören. Wenn irgendwas knirscht und kracht fahren viele einfach weiter und tun so als wenn nix wäre.... und denken sich daß es schon nicht so schlimm sein wird. Dadurch entstehen dann Folgeschäden die oft beträchtliche Kosten nach sich ziehen.

Man kann es mit einem grippalen Effekt beim Menschen vergleichen. Wenn eine Grippe ansteht, und wenn man schon Husten und Schnupfen hat, dann ist es sinnvoller zum Arzt zu gehen, warmen Tee zu trinken...usw als halbnackt im Schnee zu liegen und darauf warten daß es besser wird.

Beim Mensch vergeht eine Krankheit oft wieder, er hat ja ein Immunsystem. Ein Auto kann sich leider nicht selbstständig wieder reparieren, und so muß es eben in die Werkstatt.... und dies besser früh als spät.... oder anders gesagt: Früh genug in die Werkstatt bevor das Auto wirklich krank ist.

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