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Trotz Vollzeitbeschäftigung: 300.000 liegen unter dem ALG-II-Satz

Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) gab jetzt erstmals die Zahl derjenigen Menschen bekannt, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, aber geringere Einkünfte erzielen als durch eine ihnen zustehende staatliche Unterstützung.

Demnach gibt es geschätzte 300.000 Vollzeitbeschäftigte, deren Verdienst so gering ist, dass sie eine Aufstockung aus ALG-II-Mitteln in Anspruch nehmen müssen. Auch erhalten mehrere hunderttausend Teilzeit- oder Minijobber zusätzlich ALG II.

Stundenlöhne in bestimmten Branchen von vier Euro oder weniger sind als Ursache für diese Entwicklung anzusehen. Müntefering will im Herbst Vorschläge zur Schaffung existenzsichernder Löhne vorlegen.


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WebReporter: Fiete C. Hansen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: 300, Vollzeit
Quelle: www.ftd.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2006 13:18 Uhr von MaxPayne
 
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pah: 300.000 ha das ich da nicht lache da wird es ja wohl mehr geben die weniger verdienen als ein ALG II empfänger bekommt, also ich kenne da ein paar die bekommen mehr als wenn die nen job annehmen würden.
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02.04.2006 13:30 Uhr von Serinas
 
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sowas ist mist: denen gehts ähnlich wie mir, entweder man jobbt zu dumping löhnen oder ist arbeitslos , frage ist am ende was auf dem lebenslauf bei der nächsten bewerbung besser aussieht, durchgehende beschäftigung oder ne lange zeit arbeitslos :(
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02.04.2006 14:00 Uhr von Perleberger
 
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Zum Kotzen: was sich die Politik ständig erlaubt an Manipulation und Meinungsmache:

Es werden zaheln verkündet. Dann liest man in der News, dass es sich um SCHÄTZUNGEN handelt, also um Bockmist.

Der Münte ist doch Arbeits- und Sozialminister. Hartz IV gibt es konkret seit 15 Monaten. Könnte er doch an die ArGen und JobCenter Anweisung geben: Bitte nennen sie zum Stichtag xxx alle AlG 2-Bezieher, die im Antrag (alle 6 Monate zu stellen!) angeben, eine Vollzeittätigkeit auszuüben, und von Ihnen nach dem SGB II dennoch Leistungen erhalten.

Könnte man ihm antworten: darfs eigentlich nicht geben, weil Hartz IV nur der bekommt, der als Arbeitsloser/Arbeitssuchender dem Arbeitsmarkt zur Vermittlung zur Verfügung steht und mindestens 3 Stunden am Tag arbeiten kann.

Müsste Münte also nachfragen: wer arbeitet Vollzeitjob und bekommt ergänzende Sozialhilfe oder ergänzend AlG 2, weils zum Leben nicht reicht.

Aber das ist ja trotz 150 Millionen Euro Computer Programm nicht möglich oder zu aufwändig, da SCHÄTZT man lieber und die Zeitungen drucken als feststehende Zahl, als wenns wahr und bewiesen wäre.
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02.04.2006 14:14 Uhr von usambara
 
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!Mindestlohn! beendet Lohndumping.
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02.04.2006 14:20 Uhr von DreamcatcherGO
 
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Mindestlohn: schaut mal hier rein --> http://www.mindestlohn.de

Freie Marktwirtschaft, aber es kann doch nicht angehen, das man sich einen abschuftet und von dem Geld nicht mal leben kann.

Da sagt manch einer lieber Arbeit als gar nichts und auf dem Lebenslauf sieht es auch besser aus.

Wir unterstüzen deise Blutsauger auch noch in dem wir für einen Witzlohn bei denen Arbeiten.

Und das mit dem Lebenslauf hat sich seit gestern auch erledigt siehe Praktikanten Demos in Europa.

Nicht jeder kann auf dem Lebenslauf schreiben ich ahbe gearbeitet bzw hatte arbeit. Wenn es so leicht wäre die ganze Zeit beschäftigt zu sein, hätte Deutschland keine 8 Millionen arbeitslose!!!!!
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02.04.2006 14:26 Uhr von tc_silber
 
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Ein-Euro-Jobs? Was ist mit den ALG II Empfängern die Ein-Euro-Jobs verrichten? Die arbeiten Vollzeit (160 Std./Monat) und beziehen ALG II.
Wahrscheinlich kann die tolle Software der Arbeitsagentur das gar nicht auseinanderhalten. (oder soll es nicht können)
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02.04.2006 14:34 Uhr von detterbeck
 
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tc_silber: euro-jobs sind keine "arbeit", sondern ein "zeitvertreib" ;) ...(zumindest sollte es so sein)
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02.04.2006 14:48 Uhr von Gohle
 
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Ganz normal: Ein Fall der das Bestätigt:

Von einem Bekanten von mir die Ehefrau hatte einen Schlaganfall und musste nach der Reha medikamentös behandelt werden. Da sie als chronisch Krank galt (sie ist zwar wieder ziehmlich aktiv allerdings immer noch ein Pflegefall) und ihr Eheman nicht viel verdiente hat er ausgerechnet ab wann er von den Medikamente abgaben befreit ist (sind ja so und so viele % vom Jahresnettoeinkommen)
als er das fertig hatte hat er es noch einmal überprüfen lassen (ein kumpel von ihm ist Finanzprüfer) und ihm wurde bestätigt, dass das so stimmen müsste.

Als er zum Amt ging sagte man ihm dann, dass er mindestens noch mal so viel für Medikamente ausgeben muss bis er den Satz erreicht hat.

Daraufhin erkundigten wir uns warum dies so sei, da die Reglung ja von seinem Gehalt ausging und die Rechnung richtig war.

Die Antwort war:
Er muss über den Satz von ALG-II beziehern kommen.

Er hatt nie was vom Amt bezogen und war nie länger als ca 2 Wochen in seinem Leben am Stück arbeitslos aber als er das hörte ist ihm der Kragen geplatzt und er hat die Aufstockung zum ALG-II Satz beantragt und bekommen.

Nun kann er sich wenigstens die Medikamente für seine Frau leisten.
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02.04.2006 15:22 Uhr von snickerman
 
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Mindestlohn! Man muss es einfach immer wiederholen,
egal, was die Sprachrohre der Wirtschaft
verbreiten lassen!
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02.04.2006 15:44 Uhr von pulverschmid
 
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Das war Absicht! Und zwar schon lange. Schröder und seinen Gesinnungsgenossen waren die rel. "hohen deutschen Löhne" schon längst nicht nur ein Dorn im Auge. Dazu wurde ein ganzes Paket von Schindungsmaßnahmen, wozu selbstredend HASS-Hartz I-IV nur ein Teilpaket ist, geschnürt, was nun seine schlimmen Früchte trägt. Die zunehmende Entrechtung und Entmachtung und Verleumdung der Gewerkschaften sind ebenfalls Teile dazu.
Die Scheinheiligkeit der Verursacher dieser Verfallspolitik ist schier unerträglich!
Eine solche Situation, daß deutsche Menschen bei 8 Stunden am Tag Arbeit und länger sich nicht einmal mehr ernähren können, im Verhältnis ihres kargen Lohnes und der Lebenshaltungskosten in Deutschland, hat es außer der unmittelbaren Nachkriegszeit noch nie in Deutschland gegeben.
Nicht nur aus diesen schlimmen Gründen, ist ein geordneter und gerechter Mindestlohn mehr als gerechtfertigt, einfach damit diese Auswüchse von Ausbeutung unterbleiben. Wer sich keine Arbeitskräfte leisten kann, kann eben auch nicht "unternehmen". Das können wir alle auch nicht, wenn wir es uns nicht leisten können! Sonst wären wir alle Kapitalisten, denn zu dumm dazu sind wir ganz gewiß nicht!
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02.04.2006 15:55 Uhr von yes-well
 
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Nicht nur Mindestlohn: Nein In einer Bäckerrei/ Metzgerei dürften nur noch Leute arbeiten die auch in diesem Beruf Ihre Ausbildung gemacht haben. Ein Baumärkte und Supermärkte usw dürften keine PC`s, Fahrräder, Maschinen usw merh verkaufen wenn nicht mindestens ein Verkaufer eine Ausbildung in dieser Richtung hat. Weil wenn man ein Fahrrad bei Aldi kauft wer berät da einen? Wer repariert das Ding wenn was kaputt geht in der Garantie zeit? Jeder Aldi müßte eine Fahrradwerkstatt haben müßen bevor er auch nur ein Fahrrad verkaufen dürfte. Und so müßte das mit allen Sachen sein. Kein Ausgebildeter Verkäufer keine Ware. Dann gäbs bei Aldi wieder nur Lebensmittel und gut is. Der Zweiradmechaniker hat wieder Abreit und braucht kein ALG2 und dank Mindestlohn geht er auch nicht für einen Hungerlohn arbeiten aber sowas wird es in Deutschland nie geben. Wetten das es gegen sowas ein EU Gesetz gibt?
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02.04.2006 16:02 Uhr von marshaus
 
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traurig: da geht man arbeiten und am ende bekommt man weniger als ein hartz IV empfaenger......wo ist der sinn der sache.
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02.04.2006 16:12 Uhr von Parramatta
 
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Ist doch ein Zeichen..., dass ALG-II zu hoch angesetzt wurde. Bestätigt wird es durch die gleichbleibend hohen Arbeitslosenzahlen. ALG-II ist immer noch eine Hängematte für Nicht-Arbeitswillige.
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02.04.2006 16:19 Uhr von Perleberger
 
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@paramatta: Wenn Du das wirklich ernst meinst, dann wünsch ich Dir 10 Jahre Bezug von AlG 2.

Mögest Du mit diesen "überhöhten" Sätzen glücklich werden.
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02.04.2006 16:20 Uhr von Parramatta
 
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Solange ALG-II-Empfänger sich nicht genötigt fühlen saisonale Arbeit anzunehmen - die Spargelstechsaison steht vor der Tür - solange geht es Ihnen finanziell gut.

Es wird auf hohem Niveau gejammert!
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02.04.2006 16:22 Uhr von Parramatta
 
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Perleberger wenn einer 10 Jahre arbeitslos sein kann, dann stimmt etwas nicht im deutschen Sozialsystem.
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02.04.2006 16:39 Uhr von Parramatta
 
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Leute geht mal raus in die Welt und informiert euch, was Trumpf ist! Z. B. ist Australien dienstleistungs- und damit kundenfreundlich, in dem 5-Dollar-Jobber an der Kasse die Lebensmittel eintüten und danach in den Kofferraum deines Automobils verfrachten. Das Ganze passiert rund um die Uhr und mit einem Lächeln. Ach ja: Australien hat inzwischen einen höheren Lebensstandard als Deutschland, trotz Lohndumping.
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02.04.2006 16:39 Uhr von Perleberger
 
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Paramatta: In Polen stechen die Ukrainer den Spargel für 50 Cent die Stunde - das macht dort kein Pole für das bisschen Geld, ist aber für die Ukrainer viel.

Schön, dass Du merkst, dass im deutschen Sozialsystem vieles in Unordnung ist. Im letzten Jahr hat die Zahl der Jugendarbeitslosigkeit um 19% zugenommen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 16% - das sind die "Erfolge" von Hartz IV.

Bei 7 Millionen Arbeitssuchenden und 26 Millionen sozialvers. Arbeitsplätzen haben wir flächendeckend in D über 25% Arbeitslosigkeit - der Rest ist statistische Lüge.
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02.04.2006 16:45 Uhr von Parramatta
 
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Perleberger eben! Weil Hartz-IV sich nicht an die gewerkschaftliche Substanz getraut hat. Wir brauchen eine Eiserne Lady, wie es in den 1970/80er, Mrs. Thatcher geschafft hat, die Gewerkschaften in die Knie zu zwingen. GB war neben Irland einst das Armenhaus der EU. Heute geht es denen besser denn je.
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02.04.2006 16:58 Uhr von SchlachtVati
 
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ich denke mal: ne kleine "nullstellenverschiebung" ist bestimmt auch hier gerechtfertigt . also anstatt 300 000 werden es wohl 3 000 000 sein , und das allein in "dunkeldeutschland" !!!

als nächstes lassen sich die 3 000 000 "kleingemachten halbaffen" nur verarschen .

"Sozialgericht: Fünf Euro brutto pro Stunde ist rechtswidrig
Nun hat bereits zum zweiten Mal ein unteres Gericht geurteilt, ein Bruttolohn für eine Vollzeitbeschäftigung, der unter den Sätzen des Sozialhilfe bzw. des Arbeitslosengeld II (ALKG II) liege, sei grundgesetzwidrig wegen des Vorrangs der Menschenwürde im Grundgesetz. Es dürften weder Sperrzeiten vom Arbeitsamt gegeben werden, wenn eine solche Stelle gekündigt wird, noch dürfe das ALG II gekürzt werden, wenn ein solcher Job abgelehnt würde. Nach dem Sozialgericht Fulda hat nun auch das Sozialgericht Berlin eine entsprechende Entscheidung gefällt. Sollte sich diese Rechtsprechung durchsetzen, würde sich ein faktischer Mindestlohn im Bereich zwischen 6 bis 8 Euro pro Stunde durchsetzen, je nach Mietbeihilfe in der jeweiligen Stadt oder Region."


btw:oder es ist von den 3 000 000 nur eine "sinnfreie" freizeibeschäftigung ........ anstatt die 3 000 000 ehrenamtlich arbeiten gehen , erhalten sie wenigstens volles hartz4 , aber nö da latschen se nach dem erhalt des lohnstreifens (wozu , sie haben bei dem gehalt keine lohnsteuer zu entrichten) zur arge und hohlen sich mietzuschuß ,...ein verrückter planet ist das (?) !!! ;)

tztztztztz, ................oink,oink !!!
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02.04.2006 19:44 Uhr von chizra-Nali
 
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Hallo Schlachti stimmt, was Du sagst. Hier ein Link dazu:
http://www.taz.de/...

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02.04.2006 20:32 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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SchlachtVati: Ja dann sind wir ganz im A*sch. Wir können uns ja jetzt schon kaum leisten! Und wie soll das sein wenn diese "Sozialschmarotzer" noch mehr Lohn also den Mindestlohn bekommen würden. Dann würde ja einiges bzw. vieles noch teurer in D.....land. Also das währe fatal für unsere Wirtschaft auch Global, denn dann könnten wir gar nicht mehr mithalten.

Also wie schon einmal geschrieben wir brauchen keinen Mindestlohn sondern wir brauchen die Umsetzung der Wil-Agenda (besonders Punkt 1 und 2). Denn nur so ist es möglich dass wir Konkurrenzfähig werden und uns auch wieder leisten können. Aber so lange es nicht kapiert wird verre**en wir eben über kurz oder lang alle (Einige haben es kapiert, ich sag da nur den neusten Fall von dem Kindergarten, die sich noch nicht mal mehr eine Reparatur leisten können).

So und zur News ja 300.000 ja da lache ich nur. Verdoppeln wir mal wie bei den Offiziellen Arbeitslosenzahlen, dann kommt es schon näher hin, obwohl das auch noch geschönt währe (Gibt alleine 300.000 Spargelstecher die gerade benötigt werden, aber anderes Thema) auch so ein Job den wir uns nicht leisten können, schafft den Spargel ab. :-(

Übrigens hier gibt es Jobs bzw. günstige Arbeiter(die wir dringend brauchen). :-)
http://www.labournet.de/...
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02.04.2006 20:36 Uhr von Kampfpudel
 
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@pulverschmid: "Wer sich keine Arbeitskräfte leisten kann, kann eben auch nicht "unternehmen"."

Besser klingt: "keine Arbeitskräfte MEHR leisten kann" und "nicht MEHR unternehmen"

Tja, dann werd´ ich wohl mein Geschäft irgendwann aufgeben müssen (ständig steigende Abgaben) und auf Staatskosten weiterleben, wie auch meine dann wieder arbeitslosen Angestellten (momentan 9 Euro Brutto). Wie fändest Du das?
Sinkt dadurch die Kaufkraft der Leute nicht immer weiter (und noch mehr Kleinunternehmen gehen pleite)?

@Parramatta

"wenn einer 10 Jahre arbeitslos sein kann, dann stimmt etwas nicht im deutschen Sozialsystem."

Falsch, dann stimmt mit dem gesamten Staat und seiner Wirtschaftspolitik etwas nicht!
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02.04.2006 20:54 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Ach ja, Urteile oder Gesetzte: Was nutzt das wenn es nicht beachtet wird bzw. toleriert bzw. ignoriert wird. Hier ist ja auch noch einer davon. Der u.a. anwendbar bei Telefonanbietern, Call-in Sendern/Shows, Verkaufssendern, Film und Musikindustrie, Klingeltonanbietern, und, und, und... währe. Denn dies sind die, die u.a den grössten Schaden in der Wirtschaft anrichten und anrichteten.


§ 291
Wucher

(1) Wer die Zwangslage, die Unerfahrenheit, den Mangel an Urteilsvermögen oder die erhebliche Willensschwäche eines anderen dadurch ausbeutet, dass er sich oder einem Dritten

1. für die Vermietung von Räumen zum Wohnen oder damit verbundene Nebenleistungen,
2. für die Gewährung eines Kredits,
3. für eine sonstige Leistung oder
4. für die Vermittlung einer der vorbezeichneten Leistungen

Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Mißverhältnis zu der Leistung oder deren Vermittlung stehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Wirken mehrere Personen als Leistende, Vermittler oder in anderer Weise mit und ergibt sich dadurch ein auffälliges Mißverhältnis zwischen sämtlichen Vermögensvorteilen und sämtlichen Gegenleistungen, so gilt Satz 1 für jeden, der die Zwangslage oder sonstige Schwäche des anderen für sich oder einen Dritten zur Erzielung eines übermäßigen Vermögensvorteils ausnutzt.

(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. durch die Tat den anderen in wirtschaftliche Not bringt,
2. die Tat gewerbsmäßig begeht,
3. sich durch Wechsel wucherische Vermögensvorteile versprechen lässt.
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02.04.2006 21:14 Uhr von Parramatta
 
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Hi Kampfpudel, dann wird es Zeit, dass der Staat die Voraussetzungen schafft:

- Vollzeitschulen von 8:00 bis 15:00 Uhr (siehe PISA)
- Lockerung des Kündigungsschutzes (s. Frankreich)
- Abschaffung des Meisterprivilegs
- Hartz-IV-Verschärfung (jeder Job muss zumutbar sein)
- Herabsetzung des ALG-II
- Abschaffung von Flächentarifverträgen

...um nur einiges zu nennen.

...um nur ein paar zu nennen.

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