01.04.06 17:40 Uhr
 279
 

Neuseeland: Disput über Signalausfall eines Satelliten zur Sonnenfinsternis

In Australien und Neuseeland konnten über eine halbe Million Zuschauer kein Satellitenfernsehen empfangen, da die Betreiberfirma des Optus B1 (Sky Television) eine Positionskorrektur falsch durchgeführt hatte. Die Reparatur dauerte 13 Stunden.

Sky behauptet, dass das Signal nicht gleich wieder hergestellt werden konnte, da der Satellit vor dem Ausfall am vergangenen Donnerstagabend im Schatten der Sonnenfinstenis gestanden habe und sich deshalb zuerst die Energiezellen aufladen mussten.

Ein Astronom widersprach der Version. Er sagt, Optus B1 sei nur etwa vier Minuten im Schatten der Sonnenfinstenis gewesen. "Sky sucht nur jemanden, dem sie die Schuld geben können." Sky hat seinen Kunden eine Entschädigung angekündigt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: la_iguana
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sonne, Neuseeland, Satellit, Signal
Quelle: www.heise.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Barcelona: Social-Media-Nutzer trotzen Terror mit Flut von Katzenbildern
Urteil: Internet-Werbeblocker sind zulässig
Donald Trump verliert Markenrechtsstreit gegen Musik-App "iTrump"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.04.2006 17:33 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eine ziemlich windige Begründung, möchte ich mal annehmen. Was ich nicht wusste war, dass die Satelliten offensichtlich noch Steuerraketen zur Positionierung haben.
Kommentar ansehen
02.04.2006 19:40 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Autor: Tatsächlich ist es so daß die Lebensdauer eines Satelliten maßgeblich davon abhängt wie groß der Tank für die Lageregelungstriebwerke ist. So werden z. B. Wettersatelitten von Zeit zu Zeit enteist, ganz primitiv mittels Ruckbewegungen durch Schub und plötzlichen Gegenschub.
Neuste Satelitten besitzen sogar Ionentriebwerke. Das ist ein elektrischer Antrieb bei dem ein Edelgas (normalerweise Xenon) durch hohe elektrische Spannung beschleunigt wird, am Ende durch ein Gitter ausströmt und dabei einen Rückstoß erzeugt. Quasi eine Mischung aus Neonröhre und Bildschirmröhre.

Ich glaube aber nicht daß dieser Optus B1 ein solches Triebwerk an Bord hat. Somit dürfte dieser Fehler von Sky dem Satelitten einiges an Lebensdauer gekostet haben. Das kommt nochmal obendrauf auf die Entschädigungskosten.
Kommentar ansehen
02.04.2006 19:44 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bis hierher: danke für die Infos. Sehr aufschlussreich!

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Social Media: Sängerin Taylor Swift entfernt alle Fotos
Thüringen: Ramelows Rot-Rot-Grüne Mehrheit hängt an Ex-AfD-Abgeordneten
Der A a a a a Very Good-Song erobert die iTunes-Charts


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?