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Abdul Rahman bedankt sich beim Papst

Der Afghane Abdul Rahman, der vom Islam zum Christentum konvertiert ist, bedankte sich bei Papst Benedikt XVI. Rahman, dem in Afghanistan wegen seines Glaubens die Todesstrafe gedroht hatte, bedankte sich in einem Interview für dessen Hilfe.

Der Afghane, der sich aus Sicherheitsgründen an einem geheimen Ort in Italien aufhält, will nie wieder nach Afghanistan zurückkehren. "In meinem Land wird man getötet, wenn man kein Moslem ist", meinte Abdul Rahman in einem Interview.

Abdul Rahman, der ständig bewacht wird, möchte jetzt in Italien bleiben und dort arbeiten. Der Grund für seine Konvertierung liegt 16 Jahre zurück. Damals hatte ihm ein Belgier eine Bibel geschenkt.


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WebReporter: Nessy
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Papst
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2006 11:33 Uhr von Nessy
 
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Gute Sache das er jetzt frei ist. Ich bin zwar Nichtgläubig, aber das aufgrund seiner Hautfarbe oder seines Glaubens jemand verfolgt wird, halte ich für Unsinn. Afghanistan wird noch viel lernen müssen auf dem Weg zur Demokratie.
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02.04.2006 18:48 Uhr von CHR.BEST
 
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Könnte auch Moslems in ihrer Meinung bestätigen, daß Christen nur Christen helfen. Zumindest bei denjenigen, die das unbedingt glauben wollen. Die Realität sieht natürlich anders aus. Ich denke der Ausspruch "Keine Toleranz gegenüber Intoleranz" trifft hier den Punkt. Freie Religionswahl ist in Deutschland (wie in vielen anderen Ländern, allen voran in den USA) bereits im Grundgesetz festgeschrieben. Immerhin bedurfte es in Europa jahrhunderte lang blutiger Glaubenskriege bevor man zu dieser Einsicht gelangte. Es mag arrogant von den Westmächten sein, Afghanistan zu seinem "Glück" zu zwingen. Aber im Nachhinein glaube ich daß es sich als der richtige Weg herausstellen wird. Ein Leben, das im Namen irgendeines Glaubens genommen werden soll, ist ein Leben zuviel.
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03.04.2006 11:45 Uhr von eruendil
 
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Glaubensfreiheit ist in Europa primär ein innerchristliches Problem gewesen (Abspaltungen wurden bekämpft).

Dagegen gab es immer Ausnahmen für Andersgläubige (Juden, Moselms usw.), die sehr wohl als Untertanen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation leben konnten (Progrome gab es leider auch, aber das war trotz alledem die Ausnahme, auch wenn jeder einzelne einer zuviel war).

Aber natürlich litten angehörige anderer Religionen unter bstimmten Nachteilen (z.B. steuerlicher Art, Einschränkung der Berufswahl etc.). Das galt sowohl für Europa als auch für die islamischen Reiche.

Ich finde es aber immer ein bisserl hochmütig, über vergangene Generationen vorschnell zu urteilen, als wären die alle "doof", "ungebildet" oder "böse" gewesen. Viel von dem, was wir uns heute als "Toleranz" leisten beruht nicht zuletzt auf materiellem Wohlstand, der uns, einfach jeden machen zu lassen, wie er will. Das ging in früheren Generationen oft nicht so leicht, wie wir uns das immer so vorstellen...

Grüße,

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