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Betriebsrat bei SAP beschlossene Sache

Die Beschäftigten des Walldorfer Unternehmens SAP haben am Donnerstagabend im Rahmen einer Betriebsversammlung einen Wahlvorstand für Betriebsratswahlen ernannt und kamen damit einer drohenden gerichtlichen Benennung zuvor.

Die drei Mitarbeiter von SAP, die eine Betriebsratswahl notfalls gerichtlich durchsetzen wollten, konnten bei der Bestellung des Wahlvorstandes nicht punkten und erhielten nicht das Vertrauen der Beschäftigten.

Die Mitarbeiter von SAP sind gewerkschaftlich sehr schwach organisiert, aus diesem Grund möchten Ver.di und die IG Metall dem Wahlvorstand eigene Vertreter hinzufügen, die jedoch ohne Stimmrecht ausgestattet werden sollen.


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WebReporter: ZVS33
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Betrieb, Sache, SAP, Betriebsrat
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2006 13:51 Uhr von ZVS33
 
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Auf Grund der bislang erfolgten übermäßigen Ausgestaltung von sozialen Leistungen an die Mitarbeiter im Rahmen einer Selbstverpflichtung des Unternehmens sowie einer bereits freiwillig organisierten Mitbestimmung der Arbeitnehmer wäre die Gründung eines Betriebsrates nicht unbedingt notwendig geworden. Hoffentlich schaffen sich die Gewerkschaften / Arbeitnehmer jetzt nicht Probleme wo vorher noch keine waren.
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01.04.2006 16:17 Uhr von Davor
 
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aprilscherz?^: hoffentlich nicht
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01.04.2006 16:59 Uhr von CHR.BEST
 
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kein Scherz: Das geisterte schon im März in den Medien.
Ich stimme dem Autor zu. Es überrascht mich ohnehin daß ein so altes Unternehmen wie SAP bisher ohne Betriebsrat ausgekommen ist. Die Mitarbeiter mußten ja wirklich sehr gut verdient haben.
Je härter der Wettbewerb desto stärker rücken aber auch soziale Belange in den Vordergrund. Ein Betriebsrat ist gerade in der heutigen Zeit notwendiger als zuvor. Es schadet nichts der Unternehmensführung ein bißchen auf die Finger zu sehen. Immerhin berät der BR auch Geschäftsführung. Wenn die Chemie stimmt lassen sich daraus auch Vorteile für das Unternehmensziel ziehen.
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01.04.2006 17:07 Uhr von Davor
 
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stimmt chr.best: die Zeiten des Industriefeudalismus und Manchestertums sind vorbei

Aber sie kommen leider wieder und nennen sich nicht Neofeudalismus sondern Globalisierung - beschreiben aber den gleichen Erpressungsvorgang mit dem man versucht alles und jeden einen Maulkorb zu verpassen a la "was beschwert ihr euch in China fallen die Leute beim Arbeiten tot um"

wenn ein Unternehmen in D erfolgreich sein will - und hierfür gibt es genug Beispiele - dann nur mit einer zufriedenen Belegschaft

ohne gehts auch - aber nicht lange gut
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01.04.2006 17:29 Uhr von vst
 
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da bin ich mal gespannt: was das wird und ob das was wird
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07.04.2006 16:56 Uhr von mymind
 
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Die SAP Mitarbeiter hatten sich selbst mit überwältigenter Mehrheit gegen einen Betriebsrat entschieden, nur die drei Typen, die wahrscheinlich wegen Unfähigkeit kurz vor der Kündigung standen und sich mit einem Betriebsratsjob vor der Kündigung retten wollten, waren dafür und wollten das vor Gericht durchsetzen.

Da dann aber die IGM den Betriebsrat gestellt hätte und die SAP Mitarbeiter eben das nicht wollten haben sie kurzerhand selbst beschlossen einen Betriebsrat zu gründen, nicht weil sie ihn brauchen würden sondern um nicht die IGM vorgesetzt zu bekommen. Nach dem Motto: Bevor man mir bei Gerichtsbeschluss einen Rottweiler als Wachhund zuteilt hol ich mir schnell einen Pudel aus der Tierhandlung.

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