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Nach Hilferuf aus einer Schule Berlin-Neukölln nun auch aus Berlin-Wedding

Nachdem es in der vergangenen Woche einen Lehrerhilferuf aus einer Hauptschule in Berlin-Neukölln gegeben hatte (ssn berichtete), folgt nun eine Schule des Stadtbezirkes Berlin-Wedding mit der Veröffentlichung ihrer ähnlichen Situation.

Die dortigen Pädagogen traten an die Behörden heran und beklagten an ihrer Schule die «anarchistische Situation». Vielen Schüler fehle es an allgemeinen Werten, Normen und Grenzen. Die Gewalt einiger Schüler wird angeprangert.

Verbale und psychische Angriffe gegen Mitschüler und das Lehrerkollegium hätten zugenommen.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Schule, Hilfe, Neukölln, Hilferuf, Wedding
Quelle: www.netzeitung.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2006 12:26 Uhr von Streetlegend
 
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Die gewaltfreie Austragung von Konflikten halte ich für sehr wichtig. Eine Integration muss vorgelebt werden. Gegen die Gewalt wird ein hartes Durchgreifen unumgänglich sein.
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01.04.2006 12:40 Uhr von feldy.de
 
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nur eine frage der zeit bis sich die andren auch noch melden!!

eine schande
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01.04.2006 12:53 Uhr von summertime
 
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da gibts noch wesentlich mehr davon braucht man ja nur in seiner Umgebung an Hauptschulen schauen oder in Großstädten. Echt nicht mehr lustig teilweise...
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01.04.2006 14:18 Uhr von Haselnuss
 
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Die Lösung und die Ursache dieser Probleme liegt auf der Hand, jedoch traut sich niemand diese auszusprechen.

Und schon überhaupt nicht diese Probleme zu lösen.

Schade drum, aber das wird die Bevölkerung irgendwann selber in die Hand nehmen, sobald sie sich nicht mehr durch ihre finanzielle Bevorteilung den Problemen entziehen kann.
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01.04.2006 15:47 Uhr von Reinsteckefuchs
 
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@Haselnuss: nicht böse gemeint, ich weiss es nur einfach nicht:
Welche Probleme sind das denn?

Bin ja nicht ausländerfeindlich, aber bei uns (Dachau) ist es
teilweise extrem, was die sich rausnehmen...
Man trifft an Bahnhöfen etc. immer wieder bekannte
Gesichter in meinem Alter (nichtmal 18) die schon mehr als
30 Anzeigen wegen Körperverletzung o.ä vorweisen
können...
(Bin selber betroffen, z.T schlägereien, Fahrraddiebstahl,
einfach nur angepöbelt werden....)
Und die gehen eigentlich alle auf eine Schule.
Die bekommen dann ihre 10 Sozialstunden, und haben
wieder was mehr für dass sie bei ihren Homies angeben
können O_o
Wirklich schwer solche Leute wieder umzukrempeln denk
ich, die meisten werden zwar irgendwann wieder auf den
Teppich kommen, aber einige vermutlich auch auf der
"schiefen Bahn" bleiben.

An die bisschen ältere Generation(teenager 1985 oder so);
Gabs damals auch schon solche Probleme?
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01.04.2006 16:41 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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@Reinsteckefuchs: Entweder sind das gute Freunde von dir, das du deren Strafregister kennst oder du arbeitest bei der Polizei (was ich bezweifle).

*rofl*
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01.04.2006 16:53 Uhr von Kecko
 
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In anderen Ländern wird viel härter mit einigen "Problemfällen" umgegangen. Da werden manche einfach augewiesen wenn sie sich zum wiederholten Male daneben benehmen. Bin zwar nicht der Meinung, dass man solche Leute gleich ausweisen sollte, auf keinen Fall, aber bei manchen kann man sich das schon überlegen...bin aus Kreuzberg! ;)
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01.04.2006 17:14 Uhr von Serinas
 
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verweise ? Ich weiss ja nich wie das da zugeht , bei uns sind solche Leute einfach von der Schule geflogen und ende. Warum zieht man das da nicht einfach knallhart durch ? Wer in der Form scheisse baut fliegt einfach ( klar springen diese Idioten dann von Schule zu Schule , aber was solls, zur not müssen sie dann halt auf ne 50 km entfernte Schule weil alle anderen sie rausgeschmissen haben, an Bildung haben solche spasten doch eh kein interesse mehr ) Ich bin dafür das man solche "störfaktoren" wenn nix mehr geht einfach von der Schule schmeisst , ich denke in fast jeder klasse sitzen ggf noch 2 - 3 leute die erkannt haben das sie Bildung brauchen um später nich in der Gosse zu landen , aber für die ist Lernen an einer Schule mit solchen zuständen einfach nich möglich.
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01.04.2006 17:15 Uhr von Jimyp
 
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@eL LOcO ANdi: Seit wann sind Einträge ins Strafregister was Geheimes? In solchen Fällen, wo es immer die die gleichen Täter geht, wird so was sehr schnell bekannt!
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01.04.2006 19:30 Uhr von Dessi_Dess
 
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wie in ammyland: wieso nicht auch hier an jeder schule nen polizisten oder mehrere, je nach schuulgroesse oder problemstaerke, die dann aufpassen waehrend der schulzeit !!!!
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01.04.2006 19:46 Uhr von Teppichratte
 
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Nach den letzten Tagen: denke ich ernsthaft darüber nach, was mir mehr Angst macht, die Zustände an unseren Schulen, oder die brandgefährliche Berichterstattung der einschlägigen Hetzmedien (Bild, Explosiv usw).
Die allgemeine Tendenz geht (wiedermal) ganz klar in die Richtung einfache Lösung/Darstellung, nämlich sich eine Bevölkerungsgruppe rauszupicken und diese als die Schuldigen für das ganze Problem hinzustellen. Und wieviele schon wieder bereit sind, diese einfache Lösung als Realität anzunehmen, sieht man in den verschiedenen Threads zu dem Thema schrecklich deutlich.
Scheinbar hat man nix gelernt.
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01.04.2006 20:03 Uhr von Curse
 
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@ Teppichratte: Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass gewisse ausländische Gruppen eine große Ursache des Problems sind?
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01.04.2006 20:06 Uhr von Teppichratte
 
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@Curse: war mir klar, dass das von dir kommen musste.
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01.04.2006 20:09 Uhr von Haselnuss
 
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@reinsteckwieauchimmer: Die Ursache ist der hohe Ausländeranteil, die Wirkung ist steigende Gewalt unter den Schülern.

Da man die Ursache in diesem Fall nicht einfach im Keim ersticken kann, da nicht jeder Ausländer negativ auffällt und es deshalb nicht rechtens wäre, die Ursache ( Der hohe Anteil Ausländer. ) einfach zu eliminieren ( Sprich: Alle Ausländer der Schule verweisen.).

Also kann man nur noch die Wirkung eliminieren, da dies die einzig moralisch und rechtlich vertretbare Option ist, die einem zur Lösung des Problems führt.

Sprich: Ausnahmslos jeden der negativ auffällt, ob Ausländer oder Deutscher, ohne Vorwarnung von der Schule zu verweisen.

Sowas sollten die mal in der Türkei oder im Libanon machen, da würden die Lehrer ganz andere Dinge mit denen machen.

Und das ist auch richtig so.

Ob Deutscher oder Ausländer, sie sollten froh sein, dass sie eine Schule besuchen dürfen. Man sollte sich vor Augen führen, dass nicht jeder Mensch auf dieser Erde das Recht auf Bildung hat.

Sich dann so daneben zu verhalten, ist einfach inakzeptabel.

Und erst Recht als Gast!

Ob Ausländer oder nicht, jedes Kind weiß, dass man sich als Gast zu benehmen hat.

Aber in Deutschland, werden selbst Gäste die sich nicht benehmen mit Samthandschuhen angefasst und bekommen sogar noch Schadensersatz, weil die Polizei sie hart angefasst hat...

Ich frag mich nur eins:

Sind die Politiker einfach feige Memmen?

Weil sie vielleicht Angst haben, in die rechte Ecke gedrängt zu werden, auch wenn die jetzt lebende Generation und Regierung nicht mit den damaligen Geschehnissen zutun hatte und deshalb auch niemandem etwas schuldet, geschweige denn jemandem Rechenschaft schuldig ist.

Wenn ja, wieso regieren feige Männer und Frauen unser Land?

Oder ist es den Politikern einfach egal?

Da sie und ihre Familien ja nicht persönlich betroffen sind und auch nie damit konfrontiert werden, da sie finanziell bevorteilt sind und nicht in Wohngebieten leben müssen wo ein hoher Ausländeranteil vorzufinden ist.

Da gäbe es noch eine dritte Variante, die zwar eigentlich unwahrscheinlich ist, aber trotzdem berücksichtigt werden sollte, da das gar nicht mal so abwegig ist.

Vielleicht glauben die Politiker teilweise wirklich, was sie offiziell kundtun.

Und zwar, dass wir die Ausländer integrieren müssen und wir uns als "Gastgeber" kriminelle Ausländer bzw. unsere kriminellen "Gäste" tolerieren müssen.

Das wäre die schlimmste Variante, da wir dann wirklich von Schwachköpfen regiert werden würden.

Aber Frau Merkel hat ja schon reagiert, was ich ehrlich gesagt niemals gedacht hatte.

Bleibt nur noch abzuwarten, ob sie nur reagiert hat, oder auch agieren wird.

Das wars, adios ;)
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01.04.2006 21:29 Uhr von Teppichratte
 
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@primera: Tut mir leid für deine Tochter, aber dass du (scheinbar) daraus folgerst, dass "türkenfrei" die Lösung ist, dürfte etwas simpel sein. Hat übrigens schon mal nicht funktioniert, und welches Leid diese vereinfachte Denke angerichtet hat, dürfte dir (hoffentlich) bekannt sein.
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01.04.2006 21:37 Uhr von Luthienne
 
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@ Reinsteckefuchs: Um mal deine Frage zu beantworten: Vor 20 Jahren gabs das nicht.
Klar gabs auch Konflikte und auch schonmal ne Schlägerei, aber die Gründe waren andere, und vor allem gabs Grenzen!
Es wurde nicht draufgehauen, bis der andere sich nicht mehr gerührt hat, und vor allem hatte das ganze meistens eine Vorgeschichte, einen schon länger schwelenden Streit oder ne ausgespannte Freundin.
In meiner ganzen Schulzeit gabs einen einzigen Diebstahl in der Klasse, der Schuldige hätte in der Klasse keinen einfachen Stand gehabt, wenn er nicht alles zurückgezahlt hätte- ich glaube, nachdem ein paar Wochen keiner mehr mit ihm geredet hat von uns Schülern, ist ihm dann auch endgültig die Lust am Klauen vergangen ;)
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02.04.2006 01:30 Uhr von JFranklin
 
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Werteverfall: Wenn es immer weniger gute Vorbilder gibt bekommen schlechte Vorbilder immer mehr Macht.
Es wird immer gefordert, dass Einwanderer sich interieren sollen. In was für eine Gesellschaft sollen sie sich eingentlich integrieren. Was macht unsere Gesellschaft aus? Welche Normen haben wir? Wem gegenüber fühlen wir uns verantwortlich? Diese Fragen wurden jahrelang nicht geklärt. Auf der anderen Seite werden unsere eigenen Normen von uns selbst mit Füßen getreten. Die "du sollst dich nicht erwischen lassen" und die "Erlaubt ist, was mir nützt" Mentalität greift immer mehr um sich.
Die zunehmende Gewalt an Schulen ist meiner Meinung nach die Quittung für diese zunehmende verrohung der Gesellschaft.
Zusätzlich werden die Maßnahmen mit denen sich diese vorgänge eindämmen lassen immer stumpfer.
Wenn der Besuch einer Schule und ein passabler Abschluss Chancen für einen Arbeitsplatz und eine Teilhabe an der Gesellschaft bieten, ist der Ausschluss von der Schule eine sehr schlimme Drohung. Auf der einen Seite sind Chancen, auf der anderen keine. Das Schwert ist dadurch scharf, da es den Verlust dieser Chancen androht. Sobald jedoch die Meinung entsteht, dass auch Personen mit Bildung und mit Abschluss keine Chance mehr erhalten ändert sich dies. Wenn jemand auf beiden Seite keine Chancen sieht, wird jede Drohung wirkungslos.
Eine Gesellschaft, die ihren Kindern keine sichere Zukunft bietet oder bieten kann, wird diese Kinder verunsichern. Wenn dann wenigstens klar ist, was gut ist und was böse ist, besteht für die Kinder ein Anhaltspunkt. Wenn dieser jedoch auch noch fehlt, kann die Verunsicherung sehr groß werden.
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02.04.2006 01:39 Uhr von Teppichratte
 
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@primera: Geb ich dir recht, mit minimalen Korrekturen .


- um Mindesdeutschkenntnisse für einen (Gesamt-)Schulbesuch zu fordern
- Direktoren das Mittel des Schulverweises für kriminelle Schüler in die Hand zu geben (wurde vom Senat mehrmals rückgängig gemacht, da Migranten)
- Eltern für die Aktionen ihrer Kinder haftbar zu machen
- Von den Schülern zivilisiertes Auftreten zu fordern
- Rechtsextreme Schüler zu verfolgen
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02.04.2006 02:03 Uhr von Ravenheart76
 
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Das Problem: liegt weniger an den ausländischen Kindern. Es sind die hier geborenen Kinder aus ausländischen Familien. Diese müssen, mangels Integration der Eltern, mit 2 Kulturen klar kommen. Zuhause haut der Mann um sich, wenn ihm was nicht passt. In der Schule heisst es dann, das Gewalt keine Probleme löst. Was lernen die Kinder? Papa haut, also wird es schon richtig sein. Denn man beachte, das die Familie in anderen Ländern einen anderen Stand hat als hier.
Die Kinder sind verunsichert und wissen nicht, wohin sie gehören. Also schlagen sie um sich.

Und solange es möglich ist, in Deutschland zu leben und zu kassieren, OHNE ein Wort Deutsch zu können, wird sich daran auch nicht viel ändern.
Respekt vor anderen Kulturen ist ok, sollte dann aber auch in beide Richtungen gelten.
Und wer in ein fremdes Land übersiedelt, sollte doch wenigstens ein Mindestmaß an Sprachkenntnissen haben.
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02.04.2006 02:12 Uhr von A_I_R_O_W
 
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naja würden diese doofen Kiddies Ego-Shooter ohne Ende zocken, wäre der Grund für ihre grenzenlose Dummheit und Aggressivität wohl für die Politik etc. klar oder nicht? ^^
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02.04.2006 02:16 Uhr von Lindwurm
 
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Das sind Weich - Eier und Trittbrett - Fahrer: Das nenne ich doch echte Solidarität unter Berufskollegen, den Satz aus der Quelle muss man sich auf der Zunge zergehen lassen :

"... haben auf den Hilferuf ihrer Kollegen aus der Neuköllner Rütli-Schule reagiert. Sie verfassten ebenfalls ein Schreiben an die Behörden ..."

Im normalen Leben nennt man das aber eher Trittbrettfahrerei.

Und auch die "anarchistischen Zustände" sind eher ein schlechter Witz :

"... dass verbale und psychische Angriffe gegen Mitschüler und Pädagogen zugenommen hätten ..."

Selbst an "normalen" deutschen Schulen sind Schlägereien, die für die Beteiligten im Krankenhaus enden, keine Seltenheit mehr.

Man sollte sich also jetzt nicht so sehr über diese "Medienhetze" aufregen, sondern darüber, warum solche Zustände nicht schon seit Jahren in die Öffentlichkeit gelangen und diskutiert werden und warum solche Ausschreitungen selbst von den Schuldirektoren vertuscht worden sind.

Und ebenso sollte man sich fragen, wieso diese pädagogischen Wissenschaftler und die Bildungspolitiker sich einig waren, dass Eltern zu doof für die Erziehung ihrer Kinder sind und man das besser den "richtigen" Fachleuten überlassen sollte. Das ist auch ein ganz starken Argument für die Ganztagsschulen.

Könnte es vielleicht sein, dass die in diesem Geiste ausgebildeten Lehrer als Weicheier keinerlei Chance in der Realität haben ?
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02.04.2006 10:47 Uhr von Perleberger
 
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Werte gibt es: genug, sind sogar schriftlich festgelegt. Zitat aus einer Landesverfassung:

"Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage das Recht (!!!) auf eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung.

Staat, Gemeinden und Gemeindeverbände haben die erforderlichen Mittel, insbesondere auch Erziehungsbeihilfen, bereitzustellen.

Unterricht und Lernmittel an öffentlichen Schulen sind unentgeltlich."

Also ich lese da nichts über KiTa- und Kindergartengebühren, (Zu)Zahlungen der Eltern zu Ausflügen, Schullandheimen, Büchern ua. sowie Studiengebühren.

Vielleicht sollten wir diese unsere Werte erst mal selbst verwirklichen und vorleben, sollte sich der Verfassungsschutz (!!sic!!) um die Einhaltung dieser Landes-Verfassung kümmern, bevor wir denen, denen wir keine Chance einräumen

(Motto: Du hast keine Chance, also nutze sie)

vorwerfen, sie würden unsere Werte nicht verinnerlichen und sich nicht integrieren.

Es ist ebenso leicht wie falsch und verwerflich, jetzt mit : kriminelle Ausländer raus wie ein Pawlowscher Hund zu reagieren.
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02.04.2006 11:52 Uhr von Ophiuchus
 
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Snake Plissken: Irgendjemand hat schon vor einiger Zeit mal vorgeschlagen, man hätte damals um Berlin die Mauer stehen lassen und nach dem Vorbild des Filmes "Klapperschlange" einfach in einen riesigen rechtsfreien Raum unter Selbstverwaltung umwandeln sollen. Das hätte einige unserer Probleme lösen können. Dummerweise ist jetzt dort der Regierungssitz... oder ist das eher ein Argument FÜR diese Variante? :-)))
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02.04.2006 13:26 Uhr von RobertCepo
 
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Was mich wundert und ärgert: Interessant find ich die Debatte die jetzt aufflammt über eine zusammenlegung von Real und Hauptschule. Ehrlich gesagt was ich im Leben erlebt habe ( und jetzt bitte nicht alle sauer sein denn Aussagen beruhen nur auf meinen Erfahrungen) bezüglich Hauptschulen ist dass ich als ehemaliger Realschüler nur selten mit welchen da zu tun haben wollte. Ich finde dadurch wirds nicht besser.
Ich in selbst Ausländer und ich nenn ma das Problem was ich denk, woran das alles liegen könnte. Nämlich an den Ausländern.
Viele können sich benehmen, ich hatte auch Realschule dann Gymnasium Abgeschlossen und studier jetzt, ohne dass ich mich Prügeln brauch.
Mangelnde Integrationsfähigkeit ist wie ich denk das grösste Problem bei vielen der Problemgruppen. Und das ist eine Spirale die nur schwer aufzuhalten ist wenn man sich nicht der Fehler annimmt.
Fakt ist: Ich wie andere sind so gesehen Gäste in diesem Land. Als Gast (egal welchen Status man hat, geduldet oder Erlaubnis oder was auch immer im Pass steht) hat man sich zu benehmen.Daran gibt es nichts zu rütteln. Wenn ich Leute einlade und meine Tür öffne zu ner Party und Leute sich nicht benehmen, schmeiss ich sie raus. Gleiches hier und da gebe es keine Diskussion mit mir,kannst dich nicht benehmen?Adios!
Bei den derzeitigen Problemen in Deutschland (Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsflaute etc.) sollten die Politiker nicht jetzt 3 Monate verschwenden um da eine Lösung zu finden um dann im Wahlkampf vom Pult zu brüllen,"Wir haben es geschafft Soziale Integrität zu schaffen selbst hier vor unserer Tür meine Damen und Herren".
Bevor ich zu weit aushole ein etwas zynisches Zitat von einem Polizisten der imFernsehen gezeigt wurde in USA als paar Leute die sich nicht "benehmen" konnten..nach Hause geschickt worden.
"These people should thank us, they tell us in their own special way they are unhappy with their life here, and we buy them tickets to fly back to their beloved country.Friends should allways be concerned that they are happy"
Mfg
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02.04.2006 13:32 Uhr von Ophiuchus
 
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@Robert: Danke Robert. Würden mehr Gäste in diesem Land so denken wie Du (und sich auch entsprechend verhalten) hätten wir ganz sicher keine Probleme mit der Integration von Ausländern - auch ohne völlige Aufgabe ihrer eigenen Kultur. Wozu auch.. wir können alle voneinander lernen. Aber das setzt gegenseitigen Respekt voraus.

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