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Wien: “Bannmeile” für nicht-kirchliche Veranstaltungen um den Stephansdom

Der Bürgermeister Wiens äußerte sich über die Ankündigung der Bezirksvorsteherin, um den Stephansdom eine „Respektzone“ einzurichten, distanziert: Seiner Meinung nach «ist alles, was um den Dom passiert, Sache der Erzdiözese».

Nach der Initiative von Caritas und der Erzdiözese soll, wie die City-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel am Freitag bekannt gab, ein bestimmtes Areal um den Dom nur noch kirchlichen Veranstaltungen vorbehalten sein.

Nach und nach sollen Straßenkünstler oder Veranstaltungen wie zum „Tag des Matjes-Herings“ aus der „Zone der Besinnlichkeit“ verschwinden. Selbst der Punsch-Stand, mit dem der Verein „Rettet den Stephansdom“ für Spenden sammelt, wird umziehen müssen.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Wien, Veranstaltung
Quelle: www.wienerzeitung.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2006 01:34 Uhr von la_iguana
 
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Mann und Frau verzeihe den etwas ketzerischen Ausdruck Bannmeile im Titel (deshalb Boulevard). Österreichische Lokalpolitik: Wieso jetzt die Spendensammler für den Dom abrücken müssen, will mir dabei nicht in den Kopf. Oder gehts um die Auslegung des Neuen Testaments?
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01.04.2006 13:05 Uhr von florian.turm
 
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joh. 213 - joh. 2.15 ist o.k.
damit sezten die religiösen nur um, was sie sich mit ihrem buch selbst als regel auferlegt haben.

[zitat] "... und trieb sie alle aus dem tempel hinaus, ... das geld der wechsler schüttete er aus und ihre tische stieß er um ... zu den taubenhändlern sagte er: schafft das hier weg, macht das haus meines vaters nicht zu einer markthalle ..."[/zitat]

allerdings darf diese ´respektzone´ nur auf kirchlichem grund und boden realisiert bzw. eingefordert werden.
für den öffentlichen raum hat diese religiös motivierte restriktion nicht zu gelten (grundgesetz: meinungsfreiheit, demonstrationsfreiheit).

abschließend hätte ich da noch einen wunsch. nämlich den, nach einer akustischen respektzone.
und die fordere ich ein, wenn mich die klerikern wieder mal mit Ihren glocken terrorisieren wollen (z.b. mahnläuten gegen abtreibung u.ä.)
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02.04.2006 21:31 Uhr von Coolhand44
 
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Also Bannmeile hört sich für mich immer so an, als ob sich dort keine Prostituierte aufhalten dürfen.
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02.04.2006 23:45 Uhr von md2003
 
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gibt es doch nicht grundlos so einen Spruch:
Man soll doch die Kirche mal im Dorf lassen!!!

Dies gilt hier sogar im dreifachen Sinne!!!!

Wenn ihr versteht, was ich meine:-)
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03.04.2006 09:16 Uhr von zenon
 
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So ein Unfug! @la_iguana

Ist halt kein geweihter Punsch, deshalb!

Das grenzt an einen Schildbürgerstreich...

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