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Cordoba: Versteigerung von Moschee-Teilen soll verhindert werden

Christie's will am 4. April fünf wertvolle, verzierte Balken aus der Mezquita in Cordoba versteigern. Sie werden für 148.000 bis 445.000 Euro angeboten. Die katholische Kirche und das spanische Kulturministerium versuchen den Verkauf zu verhindern.

Kulturgüter, die älter als 100 Jahre sind, dürfen nicht aus Spanien ausgeführt werden. Christie's argumentiert dagegen. Es sei nicht klar, wann die Balken aus der Moschee entfernt wurden. Die Kunstschätze stammen von einem Sammler aus Europa.

Wann die Moschee-Teile aus dem 10. Jahrhundert Spanien verlassen haben, ist jetzt strittig. Sie sollen in einer Scheune in Arles gelegen haben, bevor der Sammler sie kaufte. Das Kulturministerium hat Interpol eingeschaltet, um die Herkunft zu klären.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Versteigerung, Moschee
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2006 17:50 Uhr von Thothema
 
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Wer schon einmal im Pergamonmuseum die Islamischen Kunstschätze gesehen hat, weiss, wie schön solche Schnitzereien sein können. Und es ist ein Unding dass wir aus vergangenen Jahrhunderten nichts gelernt haben und Kunstdiebstahl immer noch an der Tagesordnung ist.
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02.04.2006 21:34 Uhr von Coolhand44
 
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Lasst die Sachen doch da wo sie sind.
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02.04.2006 23:40 Uhr von md2003
 
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Jaja Christies sahnt da immer die dicke Kohle ab - die bekommen ja schließlich ne fette Verkaufsprovision.......

Kann ich ehrlich nicht verstehen. Kulturgüter müssen der Wissenschaft unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, und dann sollten sie in einem Museum ausgestellt werden:-)
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03.04.2006 09:13 Uhr von zenon
 
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Alles Definitionssache Die biegen sich das schon immer so hin, daß es ihnen in den Kram passt...

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