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Gerhard Schröder (SPD) erhält 250.000 Euro pro Jahr als "Aufwandsentschädigung"

Jetzt ist Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) der Aufsichtsratschef des deutsch-russischen Gaspipeline-Konsortiums NGEP. Er erhält dafür 250.000 Euro pro Jahr als "Aufwandsentschädigung".

Bis zu 2,5 Milliarden Euro wird die 1.200 Kilometer lange Pipeline kosten, die von der russischen Ostseeküste bis in die Höhe von Greifswald gebaut wird.

Die Transportleistung liegt dann bei 27,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr. Auch über die parteiübergreifende Kritik mache er sich keine Sorgen. «Mit der Kritik muss ich leben, gar keine Frage», sagte Schröder.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Jahr, SPD, Gerhard Schröder
Quelle: de.biz.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2006 20:13 Uhr von pulverschmid
 
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Wäre ja auch noch schöner ..., wenn ein Schröder sich plötzlich und unerwartet auf einmal um die Meinung anderer scheren würde. Wie käme er auch dazu, nachdem er so aalglatt uns alle hinter sich gelassen hat, in Armut, Bedrängungen, Krankheit und Hoffnungslosigkeit bis zum Ende. Diesen Blow-Job hat er ja schließlich als Kanzler sorgfältig genug für seine Zeit (für alle Fälle) danach vorbereitet. Herzlichen Glückwunsch Herr Schröder, wir werden Sie nie vergessen!
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30.03.2006 20:17 Uhr von Teppichratte
 
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Und? Was soll das jetzt ausdrücken?
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30.03.2006 20:43 Uhr von pulverschmid
 
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Liebste Teppichratte! Es drückt meine und die Meinung vieler vieler Deutscher Menschen aus! Schlicht, ergreifend und traurig.
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30.03.2006 21:10 Uhr von rheih
 
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Schröder: Auch ich finde das Verhalten von Gerhard Schröder beschämend...

Die Regierungsgeschäfte einfach hinschmeißen, um dann in der "freien" Wirtschaft jede Menge Kohle zu scheffeln...

Und fünf Millionen Arbeitslose darben vor sich hin....
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30.03.2006 22:40 Uhr von Gregsen
 
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falsche Zahlen über schröders gehalt: schröders gehalt liegt nicht über dem der 30 größten dax unternehmen, sondern dazwischen. In der quelle steht:

"Mit 250.000 Euro liegt Schröders Vergütung deutlich niedriger als in Presseberichten genannt, gegen die sich der Ex-Kanzler juristisch zur Wehr setzte. Allerdings sticht er viele Aufsichtsratschefs der 30 größten deutschen Konzerne im Aktienindex Dax aus. "Mit 250.000 Euro läge er im Dax im oberen Drittel""

Und sind wir doch mal ehrlich, 250000€ pro jahr sind für einen aufsichtsratvorsitzenden nicht überragend viel. Manch Anwalt mit eigener Kanzlei oder Arzt mit eigener Praxis verdient soviel.

Mich wunderts eher dass die meisten aufsichtsratvorsitzenden der im dax notierten unternehmen so wenig verdienen... meine einzige erklärung dafür ist, dass das nur das Festgehalt ist, der bonus wird in aktienoptionen gezahlt, je nachdem wie erfolgreich das unternehmen sich schlägt (nur so kamen auch ackermans 12mio zusammen)

250000€ im jahr ist doch mal absolut
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30.03.2006 22:43 Uhr von Austin_Powers
 
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@Gregsen: Du glaubst ehrlich, dass in Deutschland noch ein niedergelassener Arzt 250000€ Gewinn im Jahr macht? Wo nimmst du die Zahl her?
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30.03.2006 22:45 Uhr von Teppichratte
 
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@pulverschmid: Was ist ergreifend traurig daran? Der Mann ist aus der Politik ausgeschieden und hat nun einen neuen Job, darf er das nicht?
Klar, mir gäbe es auch eine gewisse Genugtuung, müsste er jetzt vom ALG 2 leben, aber ich denke, dann wäre das Geplärre noch größer, außerdem ist der Gedanke doch eher unrealistisch.
Hätte er überhaupt etwas tun können, bei dem er auch noch Geld verdient, ohne dass die Neidgesellschaft losgejammert hätte? Ich glaube nicht, schließlich sind wir in Deutschland.
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31.03.2006 04:49 Uhr von Teufael
 
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jeder tut was er kann: und Herr Schröder geht eben auch in Russland arbeiten. Manche sind sich sogar zu fein 10km jeden Tag mitm Auto zu fahren. Ausserdem ist der Beitrag merkwürdig formuliert. 1/3 Schröder und der Rest handelt von einer Pipeline - was interessiert die uns?.
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31.03.2006 16:04 Uhr von «azero»
 
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Naja Teppichratte, > Was ist ergreifend traurig daran? Der Mann ist
> aus der Politik ausgeschieden und hat nun einen
> neuen Job, darf er das nicht?

was pulverschmid nicht so direkt sagte, ist, dass Herr Schröder seinen neuen Job - und das entsprechende Salär - praktisch mit deinen Steuergeldern finanziert und mit der Macht, die du ihm verliehen hast, "erzeugt" hat.

(Wenn du jemanden einstellst, der eine gravierende Reformierung deines Unternehmens durchführen will; du ihn das in Treu und Glauben machen lässt; und er mitten drin einfach weggeht, weil ihm die Kritik der Leute nicht passt, dann wärst du doch sicher auch ein klitzekleines bisschen indigniert, nicht wahr?)

Es ist also alles andere als ein "üblicher" Job. Zugegeben, für Politiker ist es ein "übliches Verfahren": Erst lassen sie sich kaufen, dann arbeiten sie für das Unternehmen nebenbei, und später steigen sie voll ein. Natürlich ganz oben.

So wie Herr Merz beispielsweise; der seinerseits stets für eine Privatisierung der Kranken- und Rentenversicherung eintritt und eintrat. Kein Wunder, als Aufsichtsratsmitglied des AXA-Konzerns würde ich das auch fordern...
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31.03.2006 16:15 Uhr von Teppichratte
 
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@«azero»: Ich sag ja gar nicht, dass sein Verhalten in Ordnung ist, ich versteh nur den Aufstand nicht, er hat nichts gemacht, was von der politischen Norm abweicht.
Und wenn ich mich darüber auch noch aufregen soll, dann hab ich bald nix anderes mehr zutun.
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31.03.2006 18:25 Uhr von pulverschmid
 
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@Teppichratte: Willst du nicht oder kannst du nicht verstehen, was erfahrene und im Leben stehende Menschen sagen.? Wenns Dir persönlich so gut unter Schröder und der Rotte Neo-Liberalen geht, ist Dein Kommentar höchst fragwürdig und eigentlich überflüssig. So viele Menschen bemängeln, wie Schröder durch unser Leben gestampft ist und sich nun mit unserem Leid fettfrist! Antworten tust Du ja nicht auf die konkreten Formulierungen, sondern bringst nur Verwaschungen, Verallgemeinerungen und Ignoranz aufs Tapet. Sogar Herr Westerwelle, der aus reinem Eigennutz ein paar Wahrheiten gesagt hat, wird von Herrn Schröder auf einmal mit der Justiz bedroht. Hört, hört!
Und nun genug mit dem Gesafte, wir alle wissen Bescheid, das genügt völlig!

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