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USA: "Holocaust-Schulprojekt" bestürzte Eltern - Schüler von L-Z spielten Juden

An einer Schule im Bundesstaat Florida wurde der Holocaust als Schülerexperiment nachgestellt. So mussten alle Schüler mit Nachnamen von L-Z einen fünfzackigen Judenstern tragen, auch Verbotsschilder wurden aufgestellt, damit es authentisch wirkte.

Die Reaktionen auf das Experiment waren verschieden. Es gab eine Menge aufgebrachter Eltern. Ein Vater sagte, dass sein Sohn gezwungen wurde, im Klassenzimmer zu stehen und es nicht erlaubt war sich hinzusetzen, weil der Junge den gelben Stern trug.

John Tinnelly sagte, dass das Holocaust-Projekt den Sohn zu Hause zum Weinen brachte. Als er ihn fragte, warum er weint, sagte der Junge, er war in der Schule ein Jude. Der Sohn gab an, das Einzige was er gelernt habe, ist, er will kein Jude sein.


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WebReporter: Phaenomen
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Schüler, Eltern, Jude, Holocaust, Schulprojekt
Quelle: www.local6.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2006 20:07 Uhr von CHR.BEST
 
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Satz mit X: War wohl nix.
Kleine Kinder sind mit dieser Thematik einfach überfordert. Viel besser wäre eine Erziehung zur Toleranz hin. Das ist der beste Schutz gegen fremdenfeindliches Denken.
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30.03.2006 20:44 Uhr von kryptek
 
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Mein Nachname fängt mit "W" an das wüsste ich aber...ich würde sicher nicht den Juden spielen und schon gar nicht bei den Amis,die nun überhaupt kein Gefühl für solche Sachen haben.
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30.03.2006 20:49 Uhr von winkle
 
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mein Nachname fängt mit K an da hab ich nochmal Glück gehabt und ich rufe meinen Vorredner hiermit zur Ordnung auf !!! ;-)

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30.03.2006 21:54 Uhr von kryptek
 
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@ winkle: Da denkt der Vorredner nicht dran...^^
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30.03.2006 23:39 Uhr von simonl
 
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... und die moral von der geschicht: [edit;silence_sux]
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31.03.2006 00:15 Uhr von Joeiiii
 
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Na wenigstens nahm man nicht die Buchstaben von K-Z. Das hätte dem ganzen noch die nötige Brisanz gegeben.

Ich habs jetzt nicht ganz so mit deren Schulsystem: "Middle School".... ist doch zwischen Grundschule und Highschool, oder? Demzufolge wäre die Kinder im Alter von 11-14 Jahre.

Einem 14jährigen Schüler kann man so etwas wohl zumuten, einen 11jähren eher nicht. Die sind dafür zu jung um wirklich zu verstehen was es damals hieß ein Jude zu sein. Wie will man einen Kind bebringen daß durch Leitung eines wahnsinnigen Führers 6 Mio Menschen vergast und erschossen wurden, oder bei Zwangarbeit ums Leben kamen? Ein Kind kann sowas nicht begreifen, egal ob man ihm einen Judenstern auf die Brust klebt oder nicht.

Solche "Projekte" bringen nichts, zumindest nicht in so einem Alter.
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31.03.2006 01:42 Uhr von Bibi66
 
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Da gabs doch: schon mal ein ähnliches Experiment. Nannte sich "The third wave". War 1968 und ein Lehrer wollte den Schülern und Schülerinnen praktisch demonstrieren, wie schnell bzw. wie einfach die Leute manipuliert werden konnten und zu mehr oder weniger willigen Mitläufern im 3. Reich wurden. Auslöser für dieses Experiment war die Ausage der Schüler, das sie bei sowas wie dem Nazi-Regime nie im Leben mitmachen würden (bzw. mitgemacht hätten).
Ende vom Lied war, das der Lehrer nach einigen Tagen das Experiment abbrach, weil es etwas aus dem Ruder lief (von wegen "nicht mitmachen" und so...).

Hasta Luego

PS: wurde auch mal verfilmt und lief bereits vor zig Jahren mal im deutschen TV.
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31.03.2006 03:20 Uhr von Christian.H
 
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Gelernt: Wenn der Junge in seinem Alter darüber weint, Jude gewesen sein zu müssen, dann hat er vielleicht gelernt, sich in andere Menschen zu versetzen und nicht von vornherein bestimmte Leute zu verachten. Ich denke, dass man das mit elf Jahren schon begreifen kann, wenn dieser Projektwoche auch eine entsprechende Diskussion mit den Lehrern folgt ("Wie habt ihr euch gefühlt?" usw)
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31.03.2006 06:27 Uhr von Vampy32
 
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Gabs schonmal: ist jetzt etwa 15 oder 20 Jahre her und machte Schlagzeilen damals.
Das Experiment nannte sich "Die Welle" nur das damals keiner der Schüler wusste um was es genau geht - Die Auflösungs mittels "Hitlerbild" gabs erst am Schluß.
Das Ganze wurde dann sogar Verfilmt.
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31.03.2006 07:55 Uhr von akryssz
 
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Und das Buch zur Welle gibts zu kaufen.

http://tinyurl.com/...

Zur News: Ist n bisschen krass was die sich das ausgedacht haben.
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31.03.2006 08:15 Uhr von tobo81
 
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Finde die Idee nicht schlecht Warum auch nicht. Mit so einem "Spiel" lernt man wirklich. Bei monotonem Unterricht habe ich als Schüler auch nur die Hälfte mitbekommen... allerdings hätte ich dieses Projekt in Anlehnung an das Fach Geschichte auch nur während dieser Unterrichtsstunde durchgeführt...und nach einer Woche sind die anderen Schüler mal die "Juden"...

Schade nur, dass die blöden Amis solche "Spielchen" immer mit der deutschen Vergangenheit machen müssen.
Wie wärs mal mit "Heute sind alle von L-Z Indianer" oder Afroamerikaner...

Am Ende des jetzt durchgeführten Projektes bleibt nämlich nur eins hängen: Deutsche sind böse!! Und das geht mir dann doch schon auf den Sack!!!
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31.03.2006 12:09 Uhr von adibaba
 
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ein projekt gegen rassismus: in den nusa gibt es ein grosses problem mit rassismus. in den 70er jahren hat eine soziologin ein trainingsprogram dagegen entwickelt. darin wurde menschen willkürlich als zweitklassig abgestempelt. wegen blauer augen, blonder haare oder eben auch wegen ihrer initialien. in der filmdokumentation dazu sind selbst erwachsene zusammen gebrochen. alle erklärten aber nachher sie hätten viel über rassismus gelernt. das weinen kann auch auf ein neu gefundenes mitgefühl hinweisen. wenn das experiment in einer definierten und geschlossenen altersgruppe stattfindet halte ich es für sinnvoll. es muss natürlich kompetent begleitet werden.
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31.03.2006 12:27 Uhr von maki
 
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Die Aktion war gut, (falls sie überhaupt irgendwann mal stattfand) - dass allerdings Selbige jetzt anscheinend jedes Jahr als Lückenfüller irgendwelcher Hinterwäldler-Medien herhalten muss, ist eher schlecht.

:-)
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31.03.2006 12:40 Uhr von adibaba
 
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schüler von a-k vergessen: wir haben in unseren kommentaren die andere hälfte vergessen. diese schüler hatten gelegenheit zu erfahren wie leicht man auch täter werden kann.

frage: gab es auch beschwerden aus dieser gruppe.
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31.03.2006 13:23 Uhr von jokobe
 
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Ob gut oder schlecht durchgeführt und erfolgreiche lässt sich nach den dürren Zeilen in der Originalmeldung nicht beurteilen.
Vermutlich hatten die Verantwortlichen bestimmte Lernziele die sich durch dieses Projekt erreichen wollten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war die Umsetzung nicht exakt wie erwartet. Dennoch erfreulich: eine Schule verlässt die eingefahrenen Gleise und versucht etwas Neues. Und neue Vorgehensweisen können immer ins Auge gehen, es gibt ja keine Schullabor in dem man vorher einen Test machen kann.
In den US-Schulen scheinen die Lehrer ein wenig innovativer und wagemutiger zu sein als in D.
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31.03.2006 13:36 Uhr von Teufael
 
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Projektziel erreicht: und zwar wissen nun alle wie unangenehm es ist diskriminiert zu werden oder wegen total sinnloser dinge (name usw.) gekennzeichnet zu werden.
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31.03.2006 14:17 Uhr von Zuckerfrei
 
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Einige hier raffen es echt nicht ich kenne einige Leute, denen man direkt erklären kann, warum das für den Gegenüber jetzt Mst war, was sie gemacht haben. Die sagen dann auch ja, sie hätten es verstanden und würden es nicht wieder machen und kurz danach kommt der nächste Fehltritt und man merkt, dass sie das Prinzip dahinter trotzdem nicht kapiert haben. Und ich meine damit keine kleinen Kinder!

Es gibt genügend Menschen, die sich einfach nicht in andere hineinversetzen können. Entweder sie haben es in (wirklich) jungen Jahren gelernt oder nicht. Später ist da kaum noch was zu ändern - besonders mit 14 nicht.

Konkret für diesen Fall werden alle nur primär gelernt haben, dass sie lieber auf der "Gewinner-Seite" stehen wollen. Ohne die nötige Einsicht und das Verständnis für den Hintergrund dieser Geschichte kann man ja auch kaum eine andere Lehre daraus ziehen in dem Alter.
Genauso gibt es ja auch mehrere Verhaltensweisen, wenn jemand von Stärkeren geärgert wird (z.B. in der Schule verprügelt) - einige ziehen sich zurück und andere lassen ihrerseits den Frust an Schwächeren aus - obwohl sie ja eigentlich wissen müssten, wie es ist grundlos verfolgt zu werden!
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01.04.2006 06:11 Uhr von schallus
 
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Die Welle: war da wohl besser vorbereitet bzw. durchgeführt, wie hier bereits einige erwähnt haben: ein sehr gutes Buch bzw. ein sehr guter Film.
Wenn die Kinder die "Juden" waren jetzt psychische Schäden geltend machen und die Schule auf Millionen verklagen weinen sie sicher au nimmer.
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04.04.2006 13:07 Uhr von Shila
 
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Die Kinder Die Kinder der Juden damals mussten den Stern auch tragen und damit zurecht kommen.
Und ich dachte bislang, die Juden in Amerika wären angesehene Leute ???

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