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Wien: Rechtsradikales Trio überfiel Nigerianerin - Mehrjährige Haftstrafen

Zu mehrjährigen Haftstrafen wurden drei Jugendliche vom Wiener Straflandesgericht verurteilt. Eine Nigerianerin (21), war von den drei Azubis mit den Worten «Scheißneger, give me your money!» bedroht und um 30 Euro erleichtert worden.

Bei Gericht hatten die Angeklagten ihre Tat an der Schwarzafrikanerin mit reiner Zufälligkeit zu erklären versucht. Sie wurden jedoch über ihren Besitz von rechtsradikalen Hinweisen hinsichtlich ihrer wahren Gesinnung überführt.

Bei einem der Drei wurde an seiner Jacke ein Hakenkreuz aufgenäht entdeckt; einer trug ein Hitler-Foto und einen Button mit Reichsfahne darauf bei sich. Der Dritte (16) hatte bei der Erstvernehmung das Opfer als «negroid» und daher minderwertig bezeichnet.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Recht, Wien, Haftstrafe, Nigeria, Trio
Quelle: www.kurier.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2006 17:44 Uhr von engelskrieger79
 
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Da wunder es mich doch, das für die drei nicht direkt wieder die Todesstrafe eingeführt hat... In einem umgekehrten Fall wäre die drei armen, nigerianischen Jugendlichen vermutlich mit einer Verwarnung davon gekommen. Mit dem Hinweis auf ihr schweres Leben und die Integrationsprobleme in Deutschland.... Hooorrey...
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30.03.2006 17:53 Uhr von Klaus Helfrich
 
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News unvollständig Ein Hinweis auf die Tätigkeit des Opfers und den Ort des Geschehens fehlt.

Zitat News:
"Der Raub ereignete sich in der Nacht zum 16. Jänner 2006 auf der für den so genannten Straßenstrich bekannten Linzer Straße. Staatsanwältin Hanna Haimböck beschuldigte die Jugendlichen, sie hätten sich aus rassistischen Gründen bewusst eine schwarzafrikanische Prostituierte ausgesucht. Die Angeklagten behaupteten demgegenüber, das Opfer wäre "zufällig schwarz" gewesen."
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30.03.2006 18:09 Uhr von Joeiiii
 
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@ engelskrieger79: Also dein Kommentar verärgert mich ein wenig. Den Grund dafür kannst du dir aussuchen, sofern du es nicht ironisch gemeint hast.

In Deutschland werden diesbezüglich oft wunderliche Urteile gesprochen, aber ich hoffe es ist hier in Österreich nicht so.

Ausländerfeindlichkeit ist mittlerweile was normales geworden, und das kann ich durchaus auch verstehen. Ich nehme mich davon gar nicht aus. Ich wette, daß JEDER Österreicher und JEDER Deutsche schon einmal oder mehrmals einen ausländerfeindlichen Gedanken gehabt hat, bzw. sogar regelrechten Haß auf Ausländer.

Nur sollte man eines bedenken: Nur weil manche Ausländern kriminell sind sind nicht alle Ausländer kriminell. Und weil weil es manche gibt die Idioten sind sind nicht alle Idioten.

Gleichzeitig finde ich es richtig daß diese Reserve-Nazis eine gerechte Strafe bekommen haben. Wo kommen wir den hin wenn das alle machen? Dann können wir ja gleich wieder einen Führer wählen, zum Rassenmord aufrufen und den nächsten Weltkrieg vom Zaun brechen.

So kann es einfach nicht gehen. Jegliche Gewalt, ob von Inländern oder Ausländern ausgehend, ist nicht tolerierbar und muß bestraft werden. Und zwar gerecht und fair, Ausländer gleich wie Inländer.

Womit du allerdings Recht hast: Oft werden Integrationsprobleme vorgeschoben und deshalb läßt man Milde walten. Dies ist aber der falsche Weg, denn so zeigt man ihnen daß es dort eine Lücke gibt in die jeder nahtlos eingefügt werden kann.

Richter: "Angeklagter, was sagen sie zu diesem Vorfall?"

Angeklagter: "Herr Richter", ich noch nix gut integriert. Ich nix mehr böse Sachen machen"

Richter: "Ok, wenn sie versprechen daß sie ganz ganz brav sind lasse ich sie noch einmal ohne Strafe davonkommen"

Manchmal scheint es mir als würde es so tagtäglich ablaufen, aber so darf es nicht sein. Die Justiz muß gerecht sein, bzw. gerechter werden. Es heißt, da´vor dem Gericht alle Menschen gleich sind.... zumindest fast alle. Ausnahmen sind Politiker, Diplomaten, .... und scheinbar auch Ausänder. So kann und darf es nicht sein.
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30.03.2006 18:14 Uhr von davidflo
 
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@ Beide Vorredner: "Wiener Straflandesgericht "... hmmm, welches Land war das wohl?!
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30.03.2006 18:15 Uhr von engelskrieger79
 
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@joeiiii: Hallo...
Also bierernst war der Beitrag nicht, aber das übliche Körnchen Warheit war schon dabei...

Und wenn Du von gerechten Strafen redest, frage ich mich, ob mehrjährige Haftstrafen für (nichtbewaffneten) Raub von 30 € gerecht ist? Denn mehr haben die drei nicht getan... Ich denke schon, dass es da einen "Gesinnungsbonus" (oder eher Malus) bei der Haftstrafe gab... und das ist genau das, was verkehrt ist (Ist nämlich der Umkehrschluss der "ich bin nicht richtig integriert, sorry"- Sache)...
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30.03.2006 19:44 Uhr von CHR.BEST
 
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Leider sind Neonazis nicht auszurotten: Aber es ist gut daß vorm dem Kadi auch ihre menschenverachtende Gesinnung deutlich hervorgehoben und damit mit verurteilt wird.
In Amerika fiele sowas ja leider unter Meinungsfreiheit.
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30.03.2006 23:46 Uhr von Joeiiii
 
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@ engelskrieger79: Ich denke hier wird eher die TAT bestraft, und NICHT die Beute. Man verurteilt einen Autoradiodieb ja auch wegen der Tat und nicht danach wieviel das Radio wert ist.

Wieviel Beute dieses rechtsradikale Pack machen würde wußten sie ja nicht. Denen ging es wohl eher mehr um die Tat als ums Geld.

Ob für den Ausdruck "Scheißneger" und den (waffenlosen) Raub von 30 Euro nun mehrjährige Haftstrafen gerechtfertigt sind oder nicht.... darüber kann man streiten.

Was für mich zählt: Diesem radikalen Pack, egal ob links oder rechts, muß Einhalt geboten werden. Ausländer ausrauben und beschimpfen, Hitlerbild und Reichsfahnen-Button dabeihaben, und obendrein das Opfer als negroid und deswegen minderwertig einzustufen..... das reicht meiner Meinung nach für eine Haftstrafe aus.... über die Haftdauer kann man streiten.

Das Justiz nie gerecht ist sieht man eigentlich jeden Tag wenn man liest, daß wieder einmal ein Kinderschänder mit einer lächerlichen Strafe davonkommt. Justiz wird auch nie gerecht werden, denn soviele Menschen es hier auf Erden gibt, soviele Gerechtigkeiten gibt es auch (6,5 Mrd.)

Aber bei radikalen Elementen sage ich: Lieber zu streng als zu mild bestrafen. Und dies gilt für Inländer UND Ausländer.

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