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Faustschlag mit tödlichen Folgen für seinen Freund - Strafe nicht rechtskräftig

In Wien kam es im September letzten Jahres zu einer Auseinandersetzung zweier Männer, bei der einer der beiden starb. Die beiden waren Freunde und gerieten nach dem Rauswurf aus einem Lokal in Streit.

Einer der beiden Männer, ein 30 Jahre alter Gewalttäter, schlug seinen Freund mit der Faust. Daraufhin ist das Opfer so unglücklich zu Boden gefallen, dass es sich einen Schädelbasisbruch und ein Schädel-Hirn-Trauma zuzog und starb.

"Ich bedaure das zutiefst. Er war ja mei Freund!", äußerte sich der Täter zum Tod des 38-Jährigen. Der Mann wurde zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt, der Schuldspruch wegen Körperverletzung mit Todesfolge ist aber nicht rechtskräftig.


WebReporter: german_freak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Freund, Strafe, Folge, Faust, Faustschlag
Quelle: wien.orf.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2006 16:37 Uhr von german_freak
 
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Der Mann muss ja eine ungeheure Wucht bei seinem Schlag gehabt haben, dass der Mann gleich umstürzt. Aber war halt pech, dass er genau falsch auf den Boden aufkam.
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30.03.2006 16:58 Uhr von Kulle78
 
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Titel falsch: Sorry, aber der Titel ist falsch und reißerisch. Der Getötete starb nicht am Faustschlag, wie der Tietei suggeriert, sondern am unglücklichen Sturz und den daraus resultierenden Verletzungen. Sicherlich war der Faustschlag der Auslöser für den Sturz, aber nicht die Todesursache...
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30.03.2006 17:47 Uhr von Joeiiii
 
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@ Autor: Wenn man jemanden mit der Faust ins Gesicht schlägt muß man wahrscheinlich gar nicht so fest zuschlagen damit es für einen Sturz reicht. Der Rest ist dann eben (großes) Pech gewesen.

Aber: Einem Freund schlage ich nicht mit der Faust ins Gesicht, auch nicht wenn ich mit ihm Streit habe. Das würde ich wohl nicht mal bei einem Feind machen. In der Quelle steht auch nicht daß Alkohol im Spiel war, und so ist es eigentlich umso verwunderlicher.

Das noch nicht rechtskräftige Urteil von 5 Jahren ist allerdings im Vergleich zu anderen Straftaten extrem hoch. Heute zb. habe ich hier auf ssn eine News gelesen wo eine Mutter ihr Kind so mißhandelt hat daß es ein Leben lang behindert bleiben wird, und dafür gab es 2 Jahre auf Bewährung.

Körperverletzung ja, Todesfolge auch, aber anscheinend nicht beabsichtigt. Andere mißbrauchen nach Lust und Laune Kinder, prügeln sie halb tot, und kommen mit vergleichweise lächerlichen Strafen davon.

Es gibt über 6,5 Mrd. Menschen auf dieser Welt, und deshalb gibt es auch 6,5 Mrd. Gerechtigkeiten. Jeder wird es anders empfinden, aber ich wäre hier für eine geringere Strafe.
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30.03.2006 17:48 Uhr von ciaoextra
 
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@ kulle: Der Titel ist richtig. So gesehen, war die faust das Tatwerkzeug und somit ist das völlig in Ordnung, wie es da geschrieben wurde. Manche Leute sind hier wohl zu reinste Erbsenzähler mutiert, weil sie Angst um eigene Punkte haben?
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30.03.2006 17:52 Uhr von Kulle78
 
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@ ciaoextra: Wieso soll ich Angst um meine Punkte haben??? Ich hab heute nur eine News geschrieben, und die noch nicht mal in den Brennpunkten...
Und ja, in der Hinsicht muss man es genau nehmen, denn ein eigenes Körperteil, welches noch mit dem Körper verbunden ist, ist niemals ein "Tatwerkzeug", wie Du es nennst!
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30.03.2006 17:55 Uhr von ciaoextra
 
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@ Kulle: Wie gesagt... mancher User mutiert hier leider zum Erbsenzähler.
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30.03.2006 17:57 Uhr von Kulle78
 
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@ ciaoextra: Kannst es so pauschalisieren, ja... Aber wenn andere hier bei einem Grammatikfehler ne ganze Seite schreiben mit mehreren Links auf Rechtschreibseiten o.ä., dann ist das etwas anderes, weil Du mit denen nicht gestritten wie mit mir gestern?
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30.03.2006 17:57 Uhr von Super-Ingo
 
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News ist scheiße! Sorry, aber das liegt schon an der Quelle. Das sowas passieren kannist nicht der Reißer, aber warum das Urteil nicht rechtskräftig ist und der Täter jetzt wohlmöglich frei ist???? steht nirgends! Nicht rechtskräftig warum?????
Das ist doch der Kern der Nachricht.

Voll für´n Arsch also das so zu schreiben.
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30.03.2006 18:00 Uhr von Kulle78
 
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@ Super-Ingo: Ein Urteil ist zum Beispiel noch nicht rechtskräftig, wenn eine der beiden Seiten, egal ob Staatsanwaltschaft oder Angeklagter, Berufung oder Revision gegen das Urteil eingelegt haben oder, zumindest ist es in Deutschland so, die Frist von 2 Wochen zur Einlegung desselben noch nicht abgelaufen (nach Zugang der schriftlichen Urteilsbegründung) . Solange ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen endgülig abgeschlossen und die Strafe nicht rechtskräftig.
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30.03.2006 18:04 Uhr von 3rd bad
 
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xD sowas schaffen doch nur die, die besoffen sind, hab ich auch mal erlebt. ich hab einem freund dabei die nase gebrochen, naja, selber schuld
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30.03.2006 18:08 Uhr von Hafturlaub
 
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Kind tötete SEK-Beamten mit Finger: hatte mit Vaters Dienstwaffe gespielt...
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30.03.2006 18:15 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Eine Strafe kann auch nicht rechtskräftig sein, höchstens das Urteil.
Schlecht geschriebene News.
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30.03.2006 18:42 Uhr von Tommy69
 
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@super-ingo &kulle78: Ein Urteil ist erst nach einer bestimmten Frist (Widerspruchs- und Einspruchsfrist) rechtskräftig.
Möglicherweise will sich ein Verurteilter mit seinem Anwalt oder der Staatsanwalt mit dem Oberstaatsanwalt beraten ob möglicherweise Revision, Berufung erforderlich sind.

Manche Urteile sind sofort rechtskräftig. Nämlich dann wenn Verurteilter/Freigesprochener UND Staatsanwaltschaft/Gegenpartei unmittelbar nach dem Urteilsspruch dem Urteil zustimmen.
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30.03.2006 19:23 Uhr von port
 
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@kulle: muß dir zustimmen: der Titel suggeriert eindeutig, dass der Mann aufgrund des Faustschlags starb. Das stimmt allerdings nicht, somit ist der Titel irreführend.
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30.03.2006 20:38 Uhr von bombel
 
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@Hafturlaub - Passender Vergleich: auch ich finde den Titel richtig.
Der Mann hat sich ja nicht selbst umgebracht.
Durch den Faustschlag konnte er überhaupt nicht mehr reagieren (Überraschungsmoment) und wußte möglicherweise nichtmal, daß er fällt.
Denn nach einem ordentlichen Schlag reagiert das Gehirn oft mit Aussetzern von mehreren Sekunden (keine Ohnmachtsfälle). Ich hätte den Schläger 10 Jahre weggesperrt.
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30.03.2006 22:20 Uhr von simonl
 
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ist doch klar: nur chuck norris kann & darf so schlagen, deswegen ist der spruch auch nicht rechtskräftig...


(sorry :X)
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30.03.2006 23:12 Uhr von Goldregen
 
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@Kulle78: Die von Dir erwähnte Zweiwochenfrist ist so nicht ganz richtig. Die Frist zur Berufungs- und Revisionseinlegung gegen deutsche Strafurteile beträgt jeweils eine Woche. Erfolgt bis dahin kein Rechtsmittel, tritt dementsprechend Rechtskraft ein. Die (weitere) Frist zur Begründung einer Berufung beträgt eine weitere Woche, die zur Begründung der Revision einen Monat.

Sorry, wollte keine Erbsen zählen, aber das Ganze richtig stellen.
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31.03.2006 00:25 Uhr von winkle
 
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@3rd bad: "ich hab einem freund dabei die nase gebrochen, naja, selber schuld"

inwiefern ? dass er so nen prima ´freund´ hat wie dich ?
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01.04.2006 09:36 Uhr von Cyndia
 
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Oh je: es wird immer grausamer hier, es macht schon gar keinen Spass die Kommentare zu lesen. Selten gibt es leider die "normalen" Kommentare zum Inhalt. Hier wird nur noch kritisiert, gegenseitig Vorwürfe gemacht, falsches Thema angekreidet, Rechtschreibung bis zum Exzess korrigiert, News in Frage gestellt.

Kann man denn nicht nur einfach seinen Kommentar zu dem Inhalt der News abgeben oder es einfach lassen was zu schreiben?? Aber nein, es gibt ja Punkte dafür, oder die Leute hier nörgeln einfach gerne.

Es macht schon bald keinen Spass mehr, hier was zu lesen, ich kann diese ewigen Kritsierer einfach nicht mehr ertragen. Klar, wenn jemand gravierende Fehler macht, kein Thema, dass man dies kommentiert, aber was hier abgeht, ist echt Schade.

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