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China: Organentnahme nur noch nach schriftlichem Einverständnis

China will dem schlechten Ruf, ein Zentrum des Organhandels zu sein, ein Ende setzen. Ab dem 1. Juli sollen Organ-Transplantationen nur noch mit schriftlicher Einverständniserklärung des Spenders in überprüften Krankenhäusern vorgenommen werden.

Die chinesische Regierung muss sich mit Vorwürfen auseinandersetzen, von Hingerichteten und Unfallopfern regelmäßig Organe zu entnehmen, ohne die jeweiligen Angehörigen dazu befragt zu haben.

"In einigen wenigen Fällen" sei dies mit ausdrücklichem Einverständnis der Betroffenen der Fall gewesen, räumte Außenamtssprecher Qin Gang ein. Es gebe aber keine Zwangsentnahmen, dieser Vorwurf sei eine "Lüge".


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WebReporter: Shila
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Organ
Quelle: www.gesundheit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2006 12:26 Uhr von Hirnfurz
 
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Is doch egal: wo die Organe herkommen, die Hingerichteten merken davon nix mehr.

Besser als der Organmangel wie hier in Deutschland, wo Leute sterben, weil sie nicht rechtzeitig nen Spenderorgan bekommen. Hört sich makaber an, ist aber so. Zufällig arbeite ich nämlich in der "Branche".
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30.03.2006 16:38 Uhr von snickerman
 
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Wenn hier einer lügt, dann natürlich die chinesische Regierung...
Da die Angehörigen der Hingerichteten auch noch die Kosten der Hinrichtung+Überführung zu tragen haben, bekommen die dann auch einen Anteil am Gewinn, wenn die Organe "vertickt" werden??
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30.03.2006 20:27 Uhr von CHR.BEST
 
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Der Zweck heiligt noch lange nicht die Mittel: Darum ist dieser Schritt meiner Meinung nach richtig. Die Chinesische Regierung steht halt auch unter Druck, von außen wie von innen. Sie muß den Leuten nach und nach mehr Rechte zugestehen denn sonst mucken sie auf und davor haben alle Diktatoren Angst.

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