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Erste Warnstreiks in der Metallbranche

Nachdem die IG-Metall in den Tarifverhandlungen für ihre Mitglieder fünf Prozent mehr Lohn forderte, endete heute Nacht die Friedenspflicht. Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligten sich bundesweit über 80.000 Metaller an den Warnstreiks.

Besonderer Streikschwerpunkt war NRW. So waren kurzfristig etwa 10.000 Mitarbeiter von Ford im Ausstand, in Düsseldorf gab es eine Kundgebung mit über 3.000 Beteiligten, nach Essen gab es einen 2,5 km langen Autokorso mit ca. 130 Fahrzeugen.

Die Arbeitgeber boten bisher nur 1,4 Prozent mehr Gehalt.


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WebReporter: Kulle78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Metal, Metall
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2006 18:18 Uhr von Kulle78
 
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Kommen wir auch mal aus dem Streik wieder raus? Ich mein, es ist ja nur ein Warnstreik, aber wenn es so weiter geht, streiken bald alle und keiner arbeitet mehr...

Bevor jetzt einer etwas falsch versteht, ich sehe den Streik als legitimes Mittel im Arbeitskampf an, finde nur, man sollte erstmal den Großstreik im öffentlichen Dienst beenden.
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29.03.2006 18:30 Uhr von Cpt.Proton
 
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Mehr Streik für mehr Arbeitslosigkeit: Kräftigere Lohnsteigerungen wird dazu führen, daß mehr Leute entlassen werden müssen.
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29.03.2006 19:24 Uhr von gunny007
 
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@Cpt.Proton: ja,ja, schaust du deunem chef schon zum hals wieder raus. so kommen wir zu nichts.
nicht einen streik beenden und dann den nächsten beginnen. nein, wie wäre es mal mit einem generalstreik?
siehe frankreich. und dort geht es nur um die jugendlichen bis 26 oder 29 jahren.
in deutschland ist genau das gleiche geplant oder schon als vorlage fertig, und zwar für alle alterschichten.
aber der stinkige deutsche michel zuckt wie immer mit den schultern.
solidarität - nur wen ich einen vorteil davon habe und nichts dafür tuen muß, und ja nicht beim chefe auffallen - kriech, schleim....
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29.03.2006 20:02 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ich glaube nicht, daß die arbeitslosen Jugendlichen einen Vorteil haben, wenn denjenigen, die einen Job in Aussicht haben (und das sind nicht diejenigen, die in den Vorstädten für eine Chance alles abgefackelt haben) ein großzügiger Kündigungsschutz gewährt wird.

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