29.03.06 16:15 Uhr
 163
 

Pilotprojekt: Neue Technik soll Korallensterben erforschen

Ein neues Frühwarnsystem, das weltweit auf Korallenriffen installiert werden soll, soll mehr Klarheit über die Ursachen des fortschreitenden Absterbens dieser empfindlichen Ökosysteme bringen. Dies wurde auf einer Konferenz in Australien beschlossen.

Korallenriffe beherbergen eine große Artenvielfalt und brauchen Hunderte von Jahren, um unter ganz bestimmten Temperaturbedingungen zu entstehen. Wasserverschmutzung und Klimaerwärmung führen ersten Erkenntnissen nach dazu, dass die Korallen sterben.

Allerdings sind die Ursachen noch nicht erschöpfend erforscht. Für weitere Daten sollen die ersten Sensoren auf dem Great Barrier Reef in Australien eingesetzt werden. Ziel ist ein globales Netz von Sensoren, das Umweltdaten an den Riffen sammelt.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Technik, Pilot, Erbe
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Menschlicher IQ sinkt seit 20 Jahren: Forscher vermutet Umwelthormone als Grund
München: Wohl weltweit erste Waschbärin erhält Herzschrittmacher
Uno-Weltklimakonferenz: USA konstruktiv - Deutschland und Türkei blamiert

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.03.2006 16:08 Uhr von black cybercat
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Korallenriffe sind super-empfindlich: schon ein Anstieg des Meeresspiegels um einen halben Meter kann soviel weniger Sonnenlicht durchlassen, dass die Korallen sterben, ein Grad wärmeres Wasser hat dasselbe verheerende Ergebnis, Schwermetalle im Wasser sowieso usw. usw....
Kommentar ansehen
29.03.2006 17:13 Uhr von kwikkwok
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ja, sind sehr empfindlich: Und ich bin ein großer Freund der Korallen: Seit eingen Jahren richten wir unsere Urlaubsziele danach aus, ob es dort für Schnorchler erreichbare Riffe gibt.

Aber: Trotz dieser Empfindlichkeit haben viele beachtliche Korallenstöcke und -formationen Jahrtausende überlebt, trotz der auch natürlich stattfindenden Schwankungen der für ihr Überleben so wichtigen Parameter: Vielleicht sollten wir gelegentlich auch nicht überreagieren. Doch so ein Monitoring ist natürlich sicher nicht schlecht. Und zwar deswegen: "Das Phänomen des Korallensterbens gilt aber bisher als schlecht erforscht." In der Tat.
Kommentar ansehen
30.03.2006 22:12 Uhr von md2003
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@kwikkwok: Du schreibst, dass die Korallenbänke schon Jahrtausende überlebt haben, und dass man da nicht überreagieren soll.....

Du hast aber DEN MENSCHEN vergessen. Was die Menschheit in den letzten 150 Jahren so angerichtet hat (umwelttechnisch).....

Da kann einem Angst und Bange werden!
Meinst du, dass die Korallen da noch lange eine Chance haben?!?

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Familienvater gesteht in Prozess Mord an Joggerin
"Backstreet Boy" Nick Carter soll eine ehemalige Sängerin vergewaltigt haben
Bremen: Mutter fährt mit Auto beim Einparkversuch in Fensterfront einer KiTa


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?