28.03.06 15:58 Uhr
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Mobbing: 45-Jähriger durfte nur unter Aufsicht seines Vorgesetzten auf Toilette

Nachdem ein 45 Jahre alter Kundendienstmitarbeiter einer Firma im Rhein-Sieg-Kreis mit den Chefs aneinandergeraten war, hatten beide Seiten vereinbart, das Arbeitsverhältnis zu beenden. Der Angestellte hatte vor, bis zum letzten Tag weiterzuarbeiten.

In der Folgezeit wurde er aber zum Mobbing-Opfer. Er sollte Adressen aus einem Telefonbuch notieren. Außerdem wurde er bei der Arbeit eingesperrt und es wurden ihm Toilettenbesuche nur erlaubt, wenn ein Chef ihn dabei begleitete. Daraufhin gab er auf.

Der 45-Jährige ließ sich krankschreiben. Vor dem Kölner Landesarbeitsgericht bekam er Recht. Demnach bekam er von der Firma 1.800 Euro als ausstehenden Lohn. Schikane bei der Arbeit und Bewachung beim Klogang seien nicht angebracht, so das Gericht.


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WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Toilette, Aufsicht, Mobbing
Quelle: www.express.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2006 15:45 Uhr von stellung69
 
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Wegen des Mobbings sollte man am besten von der Firma eine nette Summe als Schmerzensgeld für den Angestellten verlangen.
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28.03.2006 17:13 Uhr von doraymefayzo
 
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Was für Komplexe müssen die Chefs nur haben, damit sie sowas machen?
Scheinen ja richtig angenehme Zeitgenossen zu sein.
Das sich solche Leute nicht überlegen daß so ein Verhalten sich auf die Arbeitsmoral eines Betriebes auswirkt und somit auch der gesamte Betrieb leidet.

Als Chef sollte man auch dazu beitragen daß die Angestellten motiviert sind und nicht nur des Geldes wegen zur Arbeit kommen.

Na ja, bei uns haben die das auch nicht wirklich drauf.
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28.03.2006 18:24 Uhr von Artemis500
 
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Also da hätte ich auch gekündigt.
Muss ja ein echt mieser Typ sein der Chef.
Der Versuch einen Angestellten derart zu demütigen gehört aber schwerer bestraft als dass die nur den restlichen Lohn zahlen sollen.
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28.03.2006 20:52 Uhr von darkfantasy74
 
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wow von mobbing hört man ja öfter mal was..aber das hier sprengt ja wirklich den rahmen!
sogar bis in die intimsphäre wie einen toilettengang einzudringen ist nun wirklich absolut unterstes niveau!

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