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Sumatra: WWF entdeckt Misshandlung wilder Elefanten durch Forstbeamte

Etwa vor vierzehn Tagen war eine Herde von etwa 50 Elefanten auf der Insel Sumatra in Indonesien in Plantagen eingebrochen und hatte unter der Bevölkerung großen Schrecken ausgelöst. Beamte der Forstbehörde fingen zehn der wild lebenden Tiere ein.

Der World Wide Fund for Nature (WWF) deckte nun auf, dass die zehn Elefanten, sie sollen umgesiedelt werden, seither fest an Bäume angekettet sind, wo sie zu wenig Futter und Wasser erhalten. Die Ketten schürfen auch die Beine der Elefanten auf.

Der WWF forderte von den Behörden, die Ketten etwas zu lockern und dass zudem die Holzindustrie, die den Lebensraum der Elefanten, den Wald Libo rodet, das Gebiet verlassen solle. Die Forstbehörde unternahm bisher noch nichts.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Elefant, Misshandlung, WWF, Sumatra
Quelle: www.umweltjournal.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2006 15:38 Uhr von la_iguana
 
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Das Schlimmste an der Zerstörung des Regenwalds ist die fehlende „good governance“ der Regierungen, also deren Verantwortungslosigkeit, um die Naturressourcen zu konservieren und nachhaltig zu bewirtschaften.
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30.03.2006 23:07 Uhr von ciaoextra
 
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hört: man leider nur zu oft, daß die größten elfenbeidiebe, die forstbeamten selbst sind.

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