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Update: Bundesverfassungsgericht hat Staatsmonopol für Sportwetten gekippt

Die geltende Regelung, nach der nur der Staat so genannte Oddset-Sportwetten mit einer festgesetzten Quote anbieten kann, wurde am Dienstagmorgen vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe als unvereinbar mit dem Grundgesetz abgelehnt.

Der Freistaat Bayern war von einer Münchener Buchmacherin verklagt worden, die selber solche Sportwetten anbieten wollte. Bis 2007 müsse es nun eine Neuregelung von Bund oder Land geben.

Entweder müsse die "Wettleidenschaft" schärfer bekämpft werden oder private Anbieter müssten zugelassen werden, so das Gericht.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sport, Update, Staat, Bundesverfassungsgericht
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2006 11:41 Uhr von amtrak
 
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Was soll dass denn? der Freistaat hat verloren, aber die Sperre für die Buchmacherin ist rechtens.
Zitat:
Nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts ist die Sperre für die Klägerin rechtens, weil der Staat "Gefahren durch die Ausnutzung der Spielleidenschaft der Bevölkerung" durch private Anbieter abwehren müsse.
Quelle:
http://de.news.yahoo.com/...

Ich versteh´ die Welt nicht mehr.

Grüße
amtrak
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28.03.2006 12:03 Uhr von peppie2k
 
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Interwetten: Ich wette bei http://www.interwetten.com in Österreich :)
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28.03.2006 15:30 Uhr von no_trespassing
 
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Monopol wurde gerade NICHT gekippt! Das Bundesverfassungsgericht hat den Ländern Auflagen gemacht, bis 2007 Lösungen zu finden, wie man Suchtprävention auch wirklich umsetzt, um das staatliche Glücksspielmonopol zu rechtfertigen.

Erst wenn der Staat dieser Auflage nicht nachkommt, kann privatisiert werden. Bis dahin bleibt das Glücksspielmonopol beim Staat.

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