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USA: Dakota Sioux Sprache soll durch Scrabble-Spiel belebt werden

Die letzten Überlebenden, die die Sprache Dakota des Sioux Volks Sisseton Wahpeton fließend sprechen, könnten laut einer Untersuchung bis zum Jahr 2025 gestorben sein. Das Scrabble-Spiel soll nun helfen, damit deren Sprache erhalten bleibt.

Um die Präsenz des Dakota Sioux unter den Schülern in den Sioux Reservaten von Nord- und Süddakota und Manitoba zu beleben, werden jetzt spezielle Scrabble-Wettbewerbe an dortigen Schulen durchgeführt.

„Das regt das Denkvermögen an,“ kommentiert der 63-jährige Seaboy, der ein Wörterbuch für Dakota geschrieben hat. Seaboy ist im Ältestenrat der Sisseton-Wahpeton Gruppe und spricht die Sprache fließend.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Spiel, Sprache
Quelle: www.forbes.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2006 21:58 Uhr von la_iguana
 
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So wie ich das lese, gibt es im Sioux Dakota noch Unterformen. Das Sisseton Wahpeton ist vielleicht zo ein Dialekt. Wäre sicher einfacher, wenn es ein „Hochdakota“ gäbe.
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27.03.2006 23:55 Uhr von md2003
 
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Echt: eine gute Idee! Die Indianer haben ja keinen leichten Stand in den USA. Vielleicht kann man wenigsten diese eine Sprache damit erhalten.
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28.03.2006 03:59 Uhr von la_iguana
 
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Die idee ist gut, aber: bedauerlicherweise nicht überall anwendbar. Guatemala hat z.B. über 20 verschiedene ethnische Sprachen, von denen viele auch irgendwann gefährdet sind. Das Problem: Viele die die Sprachen sprechen, können nicht lesen und scheiben.
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28.03.2006 11:34 Uhr von Artemis500
 
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Aussterbende Sprachen Ein trauriges Thema. Wollen wir hoffen, dass die Sprache erhalten bleibt.

Seaboy ist ein lustiger Name für einen über 60jährigen...und da sag noch einer, Namen sollten nicht übersetzt werden. Der heißt in seiner Muttersprache sicher auch anders. ;-)
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29.03.2006 07:23 Uhr von zenon
 
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Natürliche Selektion: Es ist ganz normal das immer wieder Sprachen und Dialekte aussterben.
In diesem Fall haben George Bushs Urahnen diesen Prozess beschleunigt...

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