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Gerichtsurteil: Privat im Büro surfen berechtigt zur fristlosen Kündigung

Das bayerische Arbeitsministerium in München segnete eine fristlose Kündigung wegen privater Nutzung eines dienstlichen Internetanschlusses ab - auch ohne ausdrückliches Verbot. Dies sei konform mit einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts.

Völlig gerechtfertigt sei eine Kündigung, wenn das Surfen den Arbeitnehmer daran hindert, die von ihm geforderte Leistung zu erbringen, wenn er dadurch Mehrkosten verursacht, große Datenmengen herunterlädt oder gar auf Sex-Seiten surft.

Das bayerische Ministerium räumt zwar ein, dass von Fall zu Fall betrachtet werden sollte, inwieweit Interessen geschädigt wurden, rät aber Arbeitnehmern, lieber zu Hause zu surfen, solange die private Internetnutzung nicht explizit erlaubt ist.


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WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Kündigung, Büro, Gerichtsurteil, Frist
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2006 16:34 Uhr von black cybercat
 
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Hatte schon einmal zu einer Studie gepostet, nach der 80% aller Arbeitnehmer ab und an privat surfen. Ich denke, wenn der Chef einen auf dem Kieker hat, findet er so oder so etwas, um einen rauszuschmeißen - und wenn es eine private Email ist, die man im Büro geschrieben hat...
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27.03.2006 16:48 Uhr von Username
 
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Finde ich prinzipiell eine gute Entscheidung. Wenn man stundenlang surft und seine Arbeit vernachlässigt, dann schadet man dem Unternehmen.

Wenn man allerdings nur mal eben bei Wikipedia was nachschlägt, oder sich 5 Minuten die wichtigsten Schlagzeilen durchliest oder so, dann fände ich eine Kündigung sehr fragwürdig.

Aber ein Chef der deswegen kündigt, hat vermutlich nur auf diese Gelegenheit gewartet.

Mein Arbeitgeber handhabt das meiner Meinung nach genau richtig: Er sagte zu mir an meinem ersten Tag: "Wenn du willst surf ruhig auch mal ein bißchen. Übertreibs halt nicht." Und genau daran halte ich mich auch.
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27.03.2006 17:44 Uhr von ScumRats
 
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Also ich unterstütze das auch: wenn ich sehe wieviel Zeit bei uns im Büro draufgeht wär ich als Arbeitgeber auch sauer
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27.03.2006 17:54 Uhr von MannisstderBlond
 
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Im Büro Surfen?? Wie soll das denn funktionieren?
Es wir immer jemanden geben, der einen anschwärzt! Der Mannis sterBlond kam mit einem Surfboard zur Arbeit.

Dann braucht man ja auch noch große Wellen aus Wasser: ob das die Sprinkleranlage hergibt?

Von den Schäden durch dass Wasser mal ganz abgesehen!

Was ist, wenn die Vorzimmerdame nicht schwimmen kann? Will man sich dann noch eine Tote aufs Gewissen lasten?

Nee, ich nicht!
Da fahre ich zum Surfen lieber an die See.

mfg
MidB
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27.03.2006 20:48 Uhr von kirschholz
 
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Es gibt noch zu viel Verunsicherung: Leider fehlen zu häufig klare Regelungen. Es wird oft ein Internetanschluss am Arbeitsplatz eingerichtet, aber nicht klar festgelegt, dass er ausschließlich dienstlich zu nutzen ist. Da kann es leicht passieren, dass Mitarbeiter ganz nebenbei mal Nachrichten, Börse, Wetter usw. kurz anschauen.

Datenmonster und Zeiträuber wie ebay, Google Earth, Chatbereiche und natürlich XXX-Seiten können verboten, sollten aber im Proxyserver am besten schon gesperrt sein, damit Mitarbeiter garnicht erst in Versuchung geraten.
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28.03.2006 15:35 Uhr von flop2
 
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ich bin gerade im Büro....Mist...

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