27.03.06 16:34 Uhr
 67
 

Trier: Uraufführung von "Judas" begeistert das Publikum

War Judas Ischariot bis heute ein Außenseiter, auch in der Kunst, so will Ballettdirektor Sven Grützmacher mit dem Tanzstück "Judas - Bin ich's?" dies ändern und begibt sich auf Spurensuche nach der Frage der Schuld des Einzelnen im 21. Jahrhundert.

"Judas ist für mich ein Mensch wie jeder andere, der Schwächen hat", so der Choreograf. Judas als Mittelpunkt einer menschlichen Tragödie und nicht nur als Verräter, so will er die zentrale Figur seines Balletts verstanden wissen.

Musikalisch gestützt wird das Stück unter anderem durch Werke Johann Sebastian Bachs und Klängen aus Neu-Guinea oder von den "Einstürzenden Neubauten". Begeisterter Applaus und Bravorufe gab es am Sonntag bei der Uraufführung im Theater Trier.


WebReporter: Shila
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Premiere, Trier, Publikum
Quelle: www.news.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach Papst-Kritik an Übersetzung: Deutsches Vaterunser wird nicht verändert
"Mahnmal"-Künstler muss Abstand zu Haus von AfD-Politiker Björn Höcke halten
Australien: Zölibat-Abschaffung wegen Kindesmissbrauchsfällen empfohlen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.03.2006 23:41 Uhr von md2003
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Schon: der Titel "Judas - Bin ich´s?" allein ist ja kontrovers!
Denn welcher Judas würde denn zugeben, dass ER der Judas ist? Mal unabhängig von dem Stück selbst.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: "Ich möchte einfach leben", erzählt ein Obdachloser
Nordkorea Konflikt: Trump setzt auf Putins Hilfe
Studie: WLAN soll Schuld sein an immer mehr Fehlgeburten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?