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Microsoft nimmt sich Sony zum Vorbild: Eye Toy-Kamera für XBox 360

Auf der Game Developers Conference in San Jose präsentierte Microsoft die Idee, für seine neueste Konsole Xbox 360 eine Eye Toy-Kamera mit Bewegungserkenner anzubieten.

Die Kamera basiert auf dem Eye Toy-Prinzip von Sony und soll über USB an die Konsole u. a. für Videochat und Spiele angeschlossen werden. Die Auflösung für bewegte Bilder liegt bei 640 x 480 Pixel und 30 Frames pro Sekunde, für Fotos bei 1.280 x 980 Pixel.


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WebReporter: port
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Sony, Kamera, Vorbild
Quelle: futurezone.orf.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2006 06:53 Uhr von port
 
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Tja, da scheint Sony wohl sehr erfolgreich mit Eye-Toy gewesen zu sein, wenn Microsoft das jetzt auch will.
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27.03.2006 09:38 Uhr von summertime
 
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Abkupfern Das können sie gut mit ihren Millionen ;) ... aber creativ und innovativ sind sie nicht.

Ich bleibe bei Sony, die haben schon mehr Jahre Erfahrung und sieht man ja letztendlich immer am Produkt.
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27.03.2006 10:13 Uhr von fiver0904
 
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@summertime: "Das können sie gut mit ihren Millionen ;) ... aber creativ und
innovativ sind sie nicht."
> Das war doch schom immer so, auch in Zukunft wird sich
das nicht ändern, sieh Dir nur "Vista" an! Man stibitze ein
bisschen vom angebissenen Apfel, und ein bisschen vom
Pinguin, nehme das Gerüst von Windows95 und
schwuppdiwupp, ein neues Windows ist geboren.

"Ich bleibe bei Sony, die haben schon mehr Jahre Erfahrung
und sieht man ja letztendlich immer am Produkt."
> Gute Entscheidung!
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27.03.2006 10:50 Uhr von Dany4you
 
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@summertime & fever: besteht die möglichkeit, dass ihr beide dann doch einige wissenlücken inne habt? ;-)

http://www.silicon.de/...

"Damit geht eine der langwierigsten Patentstreitigkeiten in der Elektronikindustrie zu Ende - ein von Anfang an ungleicher Kampf. Allein beim Prozess in London, der 1989 begann und sich zehn Jahre hinzog, beschäftigte Sony zeitweise 18 Patentanwälte, um die Klage des Deutschen abzuschmettern. Rund 20 Zeugen wurden gehört. Am Ende füllten die Aussagen und Analysen gut 60 Aktenordner.

Trotz des enormen Aufgebots gab sich Sony manche Blöße. So sollte nicht mehr Firmenchef Morita, der sich noch in seiner 1986 erschienenen Autobiografie als Erfinder des Walkman gerühmt hatte, den Taschenspieler entwickelt haben, sondern ein unbekannter Techniker namens Toshio Asai. Der konnte zwar unter Eid aussagen, Pavels Patent nie gesehen zu haben. Doch die unübersehbare Ähnlichkeit der ersten Walkman-Modelle mit den Zeichnungen und Beschreibungen in Pavels Dokumenten konnte auch er nicht erklären.

Immer wieder versuchten die Anwälte deshalb zu belegen, dass der Walkman gar keine Erfindung, sondern eine normale Weiterentwicklung der Technik gewesen sei. Dabei belegten nicht nur Sonys eigene Aussagen, in denen anfangs von einer "revolutionären Erfindung" die Rede war, sondern auch unabhängige Experten das Gegenteil. Der Trend, so deren Fazit, ging Ende der siebziger Jahre nicht zu Minigeräten, sondern zu immer größeren Ghettoblastern.

Davon ließ sich der Richter nicht beeindrucken und entschied 1993: Formal habe Sony gegen das Patentrecht verstoßen, doch der Walkman sei keine Erfindung, sondern nur eine graduelle Weiterentwicklung. Kurzerhand erklärte er damit Pavels britisches Patent für ungültig.

Als ein Londoner Berufungsgericht 1996 das merkwürdige Urteil bestätigte, stand Pavel vor dem Ruin. Der Kampf gegen Sony war zu seiner Lebensaufgabe geworden, und nun waren auch noch Prozesskosten von gut drei Millionen Euro fällig.

Um ihn vollends mundtot zu machen, ließen die Sony-Anwälte sämtliche Konten des Deutschen einfrieren. Doch der gab nicht auf und drohte mit weiteren Klagen in Italien und Kanada, wo er noch über gültige Walkman-Patente verfügte."

"Bis auf 150 000 Mark Lizenzgebühren, die ihm Sony überwies, bevor das Unternehmen einige in der Patentschrift des Deutschen beschriebenen Features aus den Produkten entfernte, hat Pavel seine Kreation nicht viel Freude bereitet. Mehr wollte der fernöstliche Hersteller dieses Renners der Konsumelektronik in den achtziger Jahren nicht herausrücken."

soviel zum thema sony ;-)

cu
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27.03.2006 11:18 Uhr von Joeiiii
 
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@ ein paar Vorredner: Fast JEDE Firma kupfert irgendwo ab,..... was eigentlich schon jeder gemerkt haben sollte. Das ist bei PCs so, das ist bei Betriebssystemen so, bei Konsolen, bei Zubehör von Konsolen, eigentlich bei allem.

Wenn nie jemand eine Idee eines anderen aufgegriffen und verbessert hätte, dann würden wir wahrscheinlich immer noch im Wald oder in Höhlen leben. Aber die Tatsache daß wir heute in Häusern leben zeigt, daß unsere Vorfahren sich weiterentwickelt haben. Irgendwer baute sich mal einen Schutz vor Regen, der nächste erweiterte die Idee um Wände, der übernächste machte das ganze stabiler, und viele viel Jahre später wurden Häuser aus Beton und Ziegeln gebaut.

So ist es auch mit Sony, Microsoft, Apple,...usw. Man kann nicht ständig was komplett neues vom Zaun brechen. Aber man kann etwas nehmen, damit arbeiten, und es weiterentwickeln. Wann das nie jemand gemacht hätte dann gäbe es heute genau EINE Automarke, EINEN Hersteller für Fernseher, EIN Betriebssystem, ....usw.

Die Welt lebt von Abkupferungen. Und warum sollte Microsoft nicht auch auf diesen Zug aufspringen? Letztendlich kommen doch diese Abkupferungen uns Kunden zugute.
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27.03.2006 11:33 Uhr von spartan117
 
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playstation: die playstation wurde auch abgekupfert und weiterentwickelt durch ein cd-laufwerk. genau so wie die xbox, die meiner meinung nach besser ist als die ps2, weil sie technisch einfach besser ist und ein imho besseres spieleangebot hat.
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27.03.2006 12:21 Uhr von summertime
 
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@spartan und alle :): @spartan ... die XBox ist nur solange besser bis die PS3 rauskommt, denn im Moment hat sie noch keinen "Gegner" bzw. die alte PS2, die aber immer noch mehr verkauft wird ... und den PC und der ist der XBox überlegen.

@alle
Eye Toy, Sing Star und Co. waren Neuerungen von Sony bzw. der Playstation .. das früher auch mal Sony abgekupfert hat ist klar. Aber die Japaner stehen mehr für Innovationen als Bill und Co :) was die Konsolen und die Erfahrung angeht. Darum gings mir nur.
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27.03.2006 14:35 Uhr von diegoh
 
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davon abgesehen kann man genauso gut Sony eine Nachahmung vorwerfen, denn lustigerweise gab es solche Kameraspiele schon ein paar Jahre vor Eyetoys.

Aber immer schön die eigene Lieblingsfirma in Schutz nehmen...bloß nichts an das Image ranlassen. Ist schon dumm, wenn man sich selber mit den Produkten eines Großkonzerns identifiziert.
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27.03.2006 14:40 Uhr von summertime
 
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@diegoh: Welche andere Konsole hatte Eye Toy vor Sony? Genauso wie Sing Star und Co? Lasse mich gerne aufklären wenn ich falsch liege..
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27.03.2006 15:02 Uhr von diegoh
 
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keine Konsole: zumindest keine, die ich kenne. Aber für den PC gab es solche. Auch wenn diese sich auf dem PC aufgrund mangelnder Nachfrage nicht durchgesetzt haben.
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27.03.2006 15:48 Uhr von mutanto
 
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diegoh: hat keinen sinn mit summertime zu diskutieren. lass es gut sein und ihn seine heilige kuh weiter verehren.
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27.03.2006 19:52 Uhr von nester
 
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@summertime: singstarähnlich?
in millionen karaoke bars in japan und china.
nicht auf einer konsole (da gabs ja keine) aber auf diesen tollen spielefehrnsehern in spielotheken ;)
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27.03.2006 20:13 Uhr von Maglion
 
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Sony hat weder Eyetoy noch Singstar erfunden Sony hat nur die Namen zu altbekannter Technik erfunden und es dan professionell vermarktet.

Gerade in Japan, gab und gibt es einige Spielkonsolen, die hier kein Mensch kennt und Features wie Eyetoy oder Singstar sind ein alter Hut.

Für den PC gibt es vergleichbare Software für 1,50 € schon seit jahren bei Ramschversendern wie Pearl und Co.

Ich sehe weder bei der Xbox360 noch bei der PS3 irgendeine besondere Innovation. Sie haben nur vorhandene Technik clever zusammengestellt und hübsch verpackt - das ganze garniert mit einer gigantischen Werbekampagne und das Volk staunt und umjubelt ein neues Götzenbild - den heilgen Grahl der Konsolenspieler. ;-)

....dabei sind es nur ordinäre Daddelkisten mit viel Technik für viel Geld.

Übrigens, wer etws Hirn im Kopf hat, der versteht, wieso sich die PS2 beim Weihnachtsgeschäft 2005 besser verkauft hat, als die XBox360. Papi findet es halt etwas übertrieben dem Junior eine XBox für 400 € zu kaufen, wenn es eine PS2 für 200,- € gibt - die meisten Mitbürger können sich eben nicht am Image orinetieren sondern müssen auf ihren geldbeutel achten.

Beim Weihnachtsgeschäft 2006 wird es ähnlich laufen. Die PS3 wird das doppelte kosten als die XBox 360 und die PS2 wird für viele auch noch gut genug sein.

Ich habe und werde nie mehr als 300,- € für eine Spielkonsole ausgeben - da gibt es andere Dinge, mit denen ich mir, für viel weniger Geld, schöne Stunden machen kann.
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29.03.2006 21:13 Uhr von spartan117
 
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@summertime: ich meine noch die alte xbox.

und ich glaub, dass das 360 eyetoy sowieso besser wird weil sie 2-3 jahre später rauskommt.
und die ps3 wird technisch sowieso besser als 360, aber an xbox-live kommt es nicht ran und kostet ungefähr 10mio euro oder so

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