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Indien: Schlag gegen Kinderarbeit gelungen

In der indischen Großstadt Bombay führte die Polizei eine groß angelegte Razzia in über 30 Textilfabriken durch und befreite so mehr als 60 Kinder aus der Zwangsarbeit.

Die Kinder waren laut Angaben der Polizei alle jünger als 14 Jahre und mussten unter extremsten Bedingungen arbeiten. So wurde ihnen unter anderem verboten, mit den Eltern zu sprechen oder sie zu treffen.

Nach der Befreiungsaktion suchen nun Sozialarbeiter nach den Angehörigen der Kinder. Experten gehen davon aus, dass in Indien etwa elf Millionen Kinder von Kinderarbeit betroffen sind.


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WebReporter: Cruzzzi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Indien, Schlag
Quelle: www.gmx.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2006 18:54 Uhr von Cruzzzi
 
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Kinderarbeit ist mit das schlimmste was es gibt. Die Leute die so etwas veranlassen müsste man so lange arbeiten lassen bis sie einfach tot umfallen. Unfassbar so etwas...
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25.03.2006 19:49 Uhr von kathleenchristine
 
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Kinderarbeit: ist immer noch sehr weit verbreitet, natürlich ist es gut was hier gelaufen ist, es ist allerdings die Spitze vom Eisberg.
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25.03.2006 19:58 Uhr von Teppichratte
 
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Ich fürchte nur, die 60 Plätze sind schon längst wieder "aufgefüllt" worden.
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25.03.2006 20:26 Uhr von Cruzzzi
 
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@ratte: wahrscheinlich =(

@ssn: >>voll fies einfach meine Rubrik zu ändern<<
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25.03.2006 20:31 Uhr von kathleenchristine
 
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Angenehm überrascht: bin ich, dass in z.B Dritte Welt Läden, bei denen es zuerst danach aussah, als müßten sie schließen, zunehmend recht viel Betrieb ist. Das gleiche ist auch festzustellen in Geschäften, bei denen darauf hingewiesen wird, das Teppiche, Decken usw. nicht von Kinderhänden geknüpft oder gewebt werden. Ich glaube, dass es auch viel Gedanken - oder auch Ahnungslosigkeit von Menschen ist, vielen ist oftmals nicht bewußt was sie unterstützen. Vor einem veränderten Verhalten liegt oft die Aufklärung, die Erfahrung hab ich gemacht, auch wenns unbelehrbare immer geben wird.
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26.03.2006 08:22 Uhr von Buster_
 
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Solange es Armut gibt: wird es dort auch Kinderarbeit geben. Wenn die Kinder wieder zurück zu den Eltern gehen, stehen sie bald wieder vor der Entscheidung. Verkaufe ich ein oder zwei meiner Kinder um die anderen zu ernähren, oder lasse ich alle Hungern?
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26.03.2006 11:39 Uhr von RoOsT
 
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super: 60 von 11 millionen....

naja ich denke das wird die leute die kinder "beschäftigen" nicht weiter jucken. die werden weiter machen wie bisher! kaufen wirds eh jemand!
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26.03.2006 12:25 Uhr von vostei
 
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*ngääähn* adidas - na klar: das mit der "geiz ist geil" mentalität stimmt schon und die abzocke via billiglohnländer auch - die produkte worum es hier geht wird man aber nicht bei marken finden - sondern bei NKD, etc pp auf dem ramschtisch oder im urlaub auf dem markt...

@xmarix: bei adidas werden inzwischen sogar schon die zuliefer vom zukieferer vom zuliefer auditiert - die hype um marken basiert auf image und da legt man inzwischen extrem wert drauf, dass da nix is - aber ansonsten habt ihr natürlich schon recht.

Btw.: hat schon mal jemand ´nen IKEA-Teppich gekauft??? :D
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26.03.2006 13:32 Uhr von vostei
 
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ganz meine meinung - wer mit 25.000 mitarbeitern 10 mrd umsatz schafft und hier in D um die hype der wm nur 200 arbeitsplätze kreiert hats nicht verdient... - mir ging es nur speziell um die kinderarbeit.

Btw - es gibt übrigens schon noch hier in D produzierte adidas-sachen, das sind dann die produkte, wo es kompliziert ist - und noch was - wenn´s kompliziert wird kommt die kundschaft immer noch gerne nach D ;)
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26.03.2006 13:56 Uhr von Buster_
 
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@xmaryx: Made in China oder Vietnam ist aber nicht automatisch mit Kinderarbeit gleichzusetzen. Der größeren Marken versuchen, schon aus Image-Gründen, ihre Zulieferer zu überwachen. Ob die Anstrengungen ausreichend sind sei mal dahin gestellt. Echte Kinderhandarbeit bekomme ich doch eher auf den Polenmärkten. Wer da Adidas Plagiate kauft sollte wissen unter welchen Bedingungen die hergestellt wurden.

Bei echter Markenware würde ich auch nicht von Geiz reden. So billig sind die Klamotten von Nike usw. nicht. Und wer Kleidung aus deutscher Produktion will, muss sich nach Firmen wie Trigema umsehen.
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26.03.2006 16:37 Uhr von kathleenchristine
 
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xmaryx: Gerade in der Textilverarbeitung und - nochmals - was Teppiche, Decken, Wandvorhänge, was weiß ich betrifft kannst du als Verbraucher schon etwas tun. Wie es bei euch ist weiß ich natürlich nicht, bei uns und Umgebung gibts zunehmend Kennzeichen die besagen, dass Produkte
nicht! mit Einsatz von Kindern hergestellt werden.
Ebenso kannst du beim Kauf von Kaffee usw.darauf achten, das die Menschen, die durch diese Arbeit - Ernte bis zum fertigen Produkt - ihren Lebensunterhalt wirklich damit verdienen können.Das bringt ihnen nämlich wirkliche Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe nämlich.
Nicht einmal die Preise können ein Grund sein, sich nicht dafür einzusetzen, es gibt keine gravierenden Unterschiede zu den üblichen Waren.
;) Natürlich ist es kein Angriff auf dich, du hast mir nur eine gute Vorlage geliefert es nochmals ausführlich zu beschreiben.
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27.03.2006 10:42 Uhr von Artemis500
 
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Das Schlimme ist ja Die Familien der arbeitenden Kinder haben weniger Geld, wenn die Kinder nicht arbeiten.
Da kann keine Rede von sein, dass die Erwachsenen dann besser bezahlt würden.

Und es hat seine Gründe, warum die die Kinder arbeiten schicken müssen.

Statt über Kinderarbeit sollte man sich vielleicht besser über die gezahlten Löhne informieren.
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27.03.2006 12:22 Uhr von kathleenchristine
 
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Nein: so herum stimmts nicht, erst dann wenn die Kinder nicht mehr für einen Hungerlohn arbeiten, weil die Verbote auch eingehalten werden, setzt man auch die Erwachsenen zur Arbeit ein.

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