25.03.06 16:36 Uhr
 363
 

USA: Philip Morris muss 68 Millionen Euro Schadenersatz zahlen

Im Rahmen eines Zivilprozesses erstritt der todkranke Richard Boeken im Jahre 2001 eine Schadenersatzsumme von 2,5 Milliarden Euro von dem amerikanischen Tabakkonzern Philip Morris.

Im Rahmen einer Berufung wurde der Betrag auf 83 Millionen Euro und nochmals zwei Jahre später auf 42 Millionen Euro reduziert. Auch das war dem Konzern noch zu viel und er wurde vom Bundesverfassungsgericht zu 68 Millionen Euro verurteilt.

Der schwerkranke Raucher Boeken ist zwischenzeitlich verstorben, Nutznießerin dieser Rekordsumme ist nun seine Witwe Judy.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Euro, Million, Schaden, Schadensersatz, Philip Morris
Quelle: www.krone.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Tabakkonzern Philip Morris zahlte eine halbe Million für politisches Sponsoring
Uruguay: Nach sechs Jahren - Tabakkonzern Philip Morris verliert Rechtsstreit
Zigarettenhersteller Philip Morris will 25 Millionen Schadenersatz von Uruguay

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.03.2006 16:06 Uhr von labor_007
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich meine, mich erinnern zu können, dass Boeken wegen Lungenkrebs den Tabakkonzern verklagte. Also so, als ob ich vom Alkoholkonsum des Aldirewelidl-Fuselwodka eine Säuferleber bekomme und die Hersteller des Produktes deshalb verklage?
Kommentar ansehen
25.03.2006 16:40 Uhr von RohÖl
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
America: Oh man! Da kann man sich echt nur an den Kopf fassen!
Ich traue keinem Amerikaner zu, so naiv zu sein, und wirklich nicht zu wissen, dass Rauchen zu Lungenkrebs führen kann.
Ist es aber doch Unwissenheit - dann HALLELUJA!
Gottseidank sind solche Klagen in Deutschland nicht möglich!
Kommentar ansehen
25.03.2006 19:47 Uhr von Jimyp
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde solche Klagen gut, allerdings sollten nicht die "Opfer" das Geld bekommen, sondern Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen! Tabakkonzerne, die legale Drogendealer sind, können nicht genug bluten!
Kommentar ansehen
25.03.2006 20:25 Uhr von kirschholz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Karriere in Amerika: Vom Tellerwäscher zum Klagt-was-das-Zeugs-hält-hinterbliebenen-Millionär, oder vom Jurastudent zum Klagt-jeden-Schwachsinn-ein-Hauptsache-es-bringt-Geld-Anwalt.

Richtig schmutzig finde ich diese Anwälte, die versuchen ihren juristischen Dreck in Europa anzuwenden, wenn ein Amerikanischer Staatsbürger sich den Fingerchen geschnitten hat und irgendetwas zahlungskräftiges sich in der Nähe aufgehalten hat.

Bäh!

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Tabakkonzern Philip Morris zahlte eine halbe Million für politisches Sponsoring
Uruguay: Nach sechs Jahren - Tabakkonzern Philip Morris verliert Rechtsstreit
Zigarettenhersteller Philip Morris will 25 Millionen Schadenersatz von Uruguay


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?