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Belgien: Selbstmörderin überlebt Suizid-Versuch, Retter kam ums Leben

Ein 23-jähriger Portugiese ist im Krankenhaus verstorben, nachdem er einer jungen Frau das Leben gerettet hatte. Die Frau wollte sich in einem Kanal ertränken.

Durch ein Herzleiden und eine bei der Rettung erlittenen Unterkühlung kam es dann zum Tod des jungen Mannes. Die Frau überlebte ihren Suizid-Versuch.


WebReporter: H.O.L.Z.I.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Belgien, Versuch, Suizid, Retter, Selbstmörder
Quelle: www.spiegel.de
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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2006 10:58 Uhr von kwikkwok
 
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WOOOOO? Genau, nicht in Portugal. Mannmannmann...
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25.03.2006 11:08 Uhr von m4rius
 
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hat sie wohl: einen grund mehr sich umzubringen.. :\
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25.03.2006 11:19 Uhr von rueger
 
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Zusammengesetzte Substantive: Es heißt Suizidversuch und nicht Suizid-Versuch.
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25.03.2006 11:36 Uhr von Stampede
 
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Mann oder Frau? "Selbstmörderin"
"Ein 23-jähriger Portugiese"

Transvestit? Zwitter? Oder verschrieben?
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25.03.2006 11:44 Uhr von lea89
 
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@stampede: und jetzt lesen wir den artikel noch einmal ;)

Eine Frau hat versucht sich umzubringen und der 23-jährige hat sie gerettet. Er ist aber später an den Folgen der Rettung aufgrund eines Herzfehlers und starken Unterkühlungen gestorbn.

Das Ganze dreht sich um ZWEI Personen und nicht nur um eine -.- Nix mit Zwitter, Transvestit oder verschrieben ;)
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25.03.2006 11:55 Uhr von basketballfreak23
 
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@stampede: bitte erst mal lesen, dann kommentieren...
ich will ja nich behaupten, ich sei allwissend, aber wenn da steht: "SelbstmörderIN überlebt .... Retter kam ums Leben" und später "Ein 23-jähriger Portugiese" dann heißt das: eine Frau versucht sich zu ertränken - ein Mann will sie retten und stirbt bei dem erfolgreichem versuch ihr das Weiterleben zu ermöglichen.

@topic: Ich finde es sehr bedauernstwert, dass sich so viele Menschen dem Freitod hingeben. Meiner Meinung nach liegt es definitiv an der Gesellschaft: Viele Menschen werden ausgegrenzt, nur weil sie schwarz oder gelb oder sonstiger "anderer" Hautfarbe sind. Auch werden teilweise die anderen Religionsgemeinschaften nicht akzeptiert, obwohl man selbst nich gläubig ist - ein Unding.
Auch durch die Politik wird das ja nicht unbedingt gefördert. Das Kopftuchverbot stößt den Islamisten vor den Kopf, sie fühlen sich benachteiligt - ein Kruzifix findet man in Bayern aber in fast jedem Zimmer, auch in öffentlichen Einrichtungen.

Es müssten viel bessere Einbürgerungsbedingungen herrschen, damit das Gemeinschaftsgefühl in Deutschland wieder besser funktioniert - ansonsten sehe ich für den Standort Deutschland in Zukunft ziemlich schwarz. Man sieht es ja jetzt schon in den USA - fast jeder läuft dort bewaffnet rum und darf so ziemlich wahllos auf Leute schießen - zum Glück sind die Waffengesetze in Deutschland da noch "humaner". Der Waffenverkauf funktioniert in den USA aber nur deshalb so gut, weil es sehr viele Leute in den Städten gibt und dann dort eben diese absolute Anonymität gibt (auf dem Land sind die Waffen meist nur als Schutz vor Einbrechern vorhanden), und diese Anonymität bekommt man auch in Deutschland gut zu spüren. Auch das ist sicherlich ein Grunde für die vielen Selbstmordversuche. Wenn ich keinerlei Freunde habe, nicht mal mehr menschen die mit mir reden oder gar mich auch nur eines Blickes würdigten, würde ich wahrscheinlich auch überdrehen.
Ich will ja jetzt hier niemand bequatschen, aber ich bin seit kurzer Zeit wieder in meiner Gemeinde aktiv und habe meinen Freundeskreis erst mal um drei wirklich gute Freunde erweitern können. Und ich spreche hier nicht von Kumpels, die dich doch irgendwann versetzen, sondern von echten Freunden. Von daher ist es durchaus ratsam, sich eine Religion zu suchen und dort auch mit Glaubensgenossen zusammenzutreffen, gerade dann, wenn man gesellschaftlich nicht so akzeptiert ist.

Ich denke, dass jeder in seinem Leben Fehler macht, und das auch jeder mal gesagt hat, oh, mit dem will ich aber nichts zu tun haben. Oftmals sind solche Außenseiter sehr nett und können sich nur nicht richtig versttändlich machen. Wenn man dann aber auf sie zugeht, und sie "auftauen", werden sie häufig zu sehr guten und treuen Freunden. Denkt mal darüber nach und leistet euren teil dazu bei, dass in Deutschland (und natürlich auch in allen anderen Ländern) wieder ein verstärkteres Gemewinschaftsgefühl herrscht.

Mit freundlichen Grüßen, Icke
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25.03.2006 11:56 Uhr von Grinser327
 
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und die Moral von der Geschicht: Rette keinen Selbstmörder nicht!
Wenn sie sterben will, dann soll sie doch, wie kann man für so jemanden sein Leben riskieren?
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25.03.2006 11:59 Uhr von basketballfreak23
 
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@Grinser: naja, vielleicht deshalb, weil jeder ein Recht auf ein ordentliches Leben hat? Man kann auch einer verzweifelten Frau helfen, ein ordentliches Leben zu führen, man muss lediglich die Probleme in den Griff bekommen.
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25.03.2006 12:02 Uhr von blazebalg
 
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basketballfreak: es gibt probleme die kann man nicht "in den griff" bekommen, aber vieleicht hast du ja keine probleme? und kannst dir sowas daher nich vorstelln? davon gehe ich aus.
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25.03.2006 12:38 Uhr von basketballfreak23
 
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@blazebalg: Nun, auch ich habe so meine Probleme und wehwehchen, aber es gibt für so ziemlich jedes Problem eine Lösung. Sicherlich gibt es eineige Fälle in denen man sagt, dass das Leben für einen keinen Sinn mehr macht, aber wer sagt denn, dass einem dann nicvt genau am nächsten tag der Traummann/ die Traumfrau über den weg läuft, oder dass man etwas gewonnen hat und so seine Schulden tilgen kann, oder dass man am nächsten Tag feststellt, dass man jemandem zu unrecht die Freundschaft gekündigt hat und man noch mal mit ihm darüber reden kann?

Natürlich gibt es unterschiedlich gewichtete Probleme, die auch entsprechend hart sind für jemanden und ich habe mit Sicherheit noch nicht alle Lebenslagen durch, aber es gibt immer irgendeine Lösung für alles - man muss sie nur finden. Und dafür braucht man dann unterstützung von Außen, sonst ist das manchmal nicht möglich. Ich finde aber, dass ein Selbstmord nicht die Lösung sein kann.

Es kann ja sein, dass du da anderer Meinung bist, aber ich für meinen Teil könnte nie Selbstmord begehen, dafür wäre mir mein Leben viel zu schade. Und ich bin auch der Meinung, dass man, wenn man mit seinem Leben eh schon aufgesteckt hat, man vielleicht noch in ein Entwicklungsland gehen kann und dort den anderen Menschen helfen kann. Wenn man dort dann von Auständigen getötet wird ist es dann im Grunde ja eh egal, weil man sich ja umbringen wollte. Meiner Meinung nach sollte also ein jeder versuchen, seinem Leben doch noch einen Sinn zu geben, auch wenn man selbst keinen Grund mehr siehgt, weiterzuleben.
Außerdemn gibt es da noch ein ziemlich passenden Spruch zu: "Die Zeit heilt alle Wunden" - der passt zwar auch nicht auf alles, und vor allem eben nicht sofort, aber auf die meisten Probleme lässt er sich anwenden.
MfG,
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25.03.2006 13:06 Uhr von mondwolke
 
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@ grinser/m4rius: ist dir mal aufgefallen, dass du dir bei deiner tollen moral selber widersprichst?
"Rette keinen Selbstmörder nicht!" ist doppelte verneinung, also soll man mehr oder weniger jeden selbstmörder retten...

"Wenn sie sterben will, dann soll sie doch..." sagt aus, dass du sie sterben lassen würdest...

ich könnte aber auch nicht zu sehen wie da jemand ertrinkt, ich würde auch versuchen die person zu retten oder wenigstens hilfe rufen... ist wohl ziemlich dumm gelaufen, mein beileid gilt seiner familie.

@ m4rius: dass kommt ganz drauf an, wie sie das nun sieht, wenn sie es so sieht, dass sie ihn auf dem gewissen hat, dann ja, aber wenn sie sieht, dass jemand sein leben,wenn auch nicht gewollt geopfert, aber doch zumindest gewollt riskiert um sie zu retten erkennt sie vielleicht, wieviel ihr leben wert ist...
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25.03.2006 13:41 Uhr von maria49
 
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@basketballfreak: Ein wenig sprengen deine Beiträge das Thema dieses Threads, aber sie gefallen mir ausgesprochen gut. Ich kann das, was du geschrieben hast, 100% unterschreiben und unterstützen.
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25.03.2006 13:42 Uhr von erdo57
 
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Ich habe das Gefühl hier wollen sich einige auch umbringen... so wie die kommentieren oder kommt das nur mir so vor???
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25.03.2006 13:44 Uhr von RoOsT
 
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mhh außerdem konnte der retter ja vorher nicht wissen das es ein selbstmordversuch war. hätte ja auch sein können das die frau versehntlich ins wasser gefallen ist! - solche unfälle gibbet auch immer wieder :P
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25.03.2006 14:44 Uhr von Tiese
 
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Also ich werde in Zukunft erst mal fragen, ob es sich um einen Suizit handelt, bevor ich helfe.
Nur um sicher zu gehen.
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25.03.2006 15:34 Uhr von Moloche
 
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@basketballfreak: schon beeindruckend, wie du aus so einer Meldung zu Rassendiskriminierung schwenkst, schnell zur Religion springst und dann bei irgendwelchen Waffengesetzen landest.
Deine religiösen Belehrungen haben da auch nichts zu suchen.
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25.03.2006 15:47 Uhr von blazebalg
 
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basketball: keine sorge, ich hab auch nicht vor mich umzubringen. aber es GIBT dinge die kann man nicht lösen, seies eine krankheit, wo man gesagt bekommt du stirbst in 1 jahr. und bis dahin bist du ans bett gefesselt. also wieso nicht gleich abtreten?

es gibt auch leute die wollen nicht, dass man ihnen hilft, sie halten das für pfusch an ihrem eigenen willen, was er eigentlich nicht ist, aber sie interpretieren es so, als ob sie dann nur noch eine marionette sind für die andern, die natürlich den verlust nicht grad begrüßen, schliesslich müssen sie am leben bleiben.

für so pippifax geldangelegenheiten und eine neue liebe ist wie ein neues leben, das sind ja keine probleme. aber forsch selber mal nach, solche menschen die sich nich helfen lassen und gar kein problem mit dem suizid haben, findest du bei dir sicher auch ;-)
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25.03.2006 16:31 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Brüssel war der Ort des Geschehens.

Warum dieses wesentliche Detail fehlt und die News trotzdem durch den Check ging, das ist einfach unverständlich.

Weitere Details, die der Newsschreiber nicht erwähnte:

Retter und Gerettete wurden in verschiedene Kliniken eingeliefert.

Warum hast du - H.O.L.Z.I. - nach Einlieferung von über 1.000 News noch immer nicht verstanden, was wesentlich für eine korrekt verfasste News ist?
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25.03.2006 17:46 Uhr von calypso36
 
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Bischen hochgeschaukelt, manche Kommentare Wer sagt, es gibt nie einen Grund für Selbstmord, dem sei folgendes gesagt:

Angenommen, man ist aus (grober) Fahrlässigkeit daran schuld, dass Menschen gestorben sind und man mit dieser Schuld nicht leben kann, weil sie einen Tag und Nacht verfolgt, dann kann ich es verstehen, wenn man lieber sterben will, als sich zu quälen.

Oder man weiß, dass man auf der "Abschußliste" einer Organisation steht, die alle Mittel nutzt, um das letzte Quäntchen Informationen aus einem rauszuquetschen.

Oder es steht einem ein jahrelanges Siechtum wegen einer Krankheit bevor, die zwar nicht geheilt werden kann, aber man dennoch mit allen Mitteln am Leben gehalten wird.

Ich würde in diesen Fällen den Freitod vorziehen.

@ Topic:
Die Frau hat jetzt wohl einen Grund mehr, sich das Leben zu nehmen, weil sie zusätzlich indirekt den Tod eines Menschen zu verantworten hat.
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25.03.2006 17:50 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Keine Selbstmörderin: Wenn sie den Suizidversuch überlebt hat ist sie wohl kaum eine Selbstmörderin, oder?
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25.03.2006 18:30 Uhr von af314
 
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Naund ?!!! habe ich richtig gelessen? Die Frau überlebtte, aber der Retter gestorben! Wo ist das Problem?
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25.03.2006 22:35 Uhr von BaZo
 
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wisst ihr: ich saß neulich im bus als ich zu nem kumpel fuhr.

Ganz hinten in dem gelenkbus saßen 5 kinder (so zwischen 8 und 12 würd ich sagen) mit speilzeug pistolen (die die diese plasikkügelchen abschießen) und haben auf einen fahrgast geschoßen der angetrunken war. Es saßen mindestens 7 erwachsene drum herum die weggesehen haben. Ich hab mir dann ein herz gefaßt bin zum busfahrer vorgestiefelt um ihm bescheid zu geben. der hat darauf hin dann die kidds zu sich vor gerufen nachdem er mitten auf der straße angehalten hat um ihnen die pistolen abzuhnemen und sie (die kinder) an der nächsten haltestelle raus zu werfen (die pistolen gab er ihnen dann wieder).


Als die kidds dann ausgestiegen sind haben sich die personen die um sie herum gesessen sind kurz geklatscht und ich habe mich insgeheim gefragt was für armeslige heuchler und feiglinge das sind....


soviel zum thema helfen....



grüße



ps: rechtscheibverfehlungen sind selbstverständlich beabsichtigt und dienen der erheiterung
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26.03.2006 00:11 Uhr von Artemis500
 
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@calypso 36: Wenn die Frau nur psychische Probleme hatte (also keine Menschen getötet oder unheilbare Krankheit) besinnt sie sich hoffentlich drauf, dass der junge Mann gestorben ist um sie zu retten...wenn sie sich dann noch umbringt war sein Tod völlig sinnlos, und das wollen wir doch nicht.

Ich glaube, viele Leute bringen sich auch um, weil sie denken es wäre dem Rest der Welt egal ob sie leben, oder die Welt sei ohne sie besser drann.

Das kann sich diese Frau jetzt wohl nicht mehr einbilden, und lässt ergo hoffentlich erneute Versuche bleiben.
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26.03.2006 06:48 Uhr von CyrusDaVirus
 
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@Artemis: Seit wann muss alles einen Sinn haben?


Mach mal die Augen auf. Die wenigstens Sachen machen "Sinn"
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26.03.2006 06:53 Uhr von CyrusDaVirus
 
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btw: Selbstmord ist immer feige: Sorry aber war. Darauf braucht man sich nix einzubilden...

nur wer sich aufgibt, ist verloren. hm wer sagte das nochmal....

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