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Ethisches Problem bei der Stammzellenforschung könnte bald gelöst sein

Bei der Stammzellenforschung entstehen ethische Probleme, weil die Stammzellen bisher aus menschlichen Embryonen entnommen wurden, was diese natürlich zerstörte. Deutschen Forschern gelang es nun, Zellen aus Mäusehoden zu isolieren.

Diese Zellen wuchsen unter bestimmten Bedingungen zu embryonalen Stammzellen ähnelnden Kulturen heran. Daraus konnten die Wissenschaftler funktionierende Herzzellen, Nervenzellen, Haut- und Leberzellen herstellen.

Wenn man nun menschliche Hoden-Stammzellen isolieren könnte, und sich die Methode auf den Menschen übertragen lässt, müsste man keine Embryonen mehr zerstören, was die ethischen Bedenken der embryonalen Stammzellen verstummen ließe.


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WebReporter: md2003
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Problem, Stammzelle
Quelle: www.spiegel.de

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24.03.2006 19:23 Uhr von md2003
 
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Unglaublich! Die Stammzellen sind nämlich der Schlüssel zum Erfolg:-) Wenn das perfektioniert ist, könnten quasi alle Körperteile und Organe des Menschen nachgezüchtet werden, und bei Bedarf transplantiert werden. Vielleicht könnten Organe auch direkt im Körper nachwachsen. Die meisten Krankheiten sind dann Geschichte!

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