24.03.06 18:13 Uhr
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Schweiz: Wegen Kundenverlust nach Streik werden bei Swissmetal Stellen abgebaut

Nachdem die Mitarbeiter des Swissmetal-Werkes in Reconvilier die Produktion für einen Monat im Rahmen eines Streikes stilllegten, welcher zu einem Verlust von 30 Prozent der Kunden führte, werden jetzt 112 von 360 Mitarbeitern gekündigt.

Die "ökonomische Notwendigkeit" ergibt sich aus dem Verlust der Kunden, gepaart mit "bummelstreikartigem Arbeitsverhalten", einem Krankenstand von 20 Prozent und einem daraus resultierenden Outputverlust von 50 Prozent bei gleich bleibenden Kosten.

Die dritte Mediationsrunde wurde am Donnerstag ergebnislos abgebrochen. Die Gewerkschaft Unia bezeichnet die Entlassungen als völlig unverantwortlich, da Gespräche mit Kaufinteressenten geführt werden, die nach Swissmetal aber unrealistisch seien.


WebReporter: lostscout
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Kunde, Streik, Stelle
Quelle: www.swissinfo.org

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2006 18:56 Uhr von Parramatta
 
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In´s Knie geschossen: Der Schuss ist nach hinten los gegangen, weshalb ich für militantes Gewerkschaftsvorgehen nichts übrig habe. Um nicht zu sagen: Im heutigen europäischen Wirtschaftsklima vernichten Gewerkschaften mehr Arbeitsplätze, als dass sie für Arbeitnehmer Positives erreichen. Leider gibt es immer noch zu viele Lemminge die dies nicht erkannt haben.
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24.03.2006 19:12 Uhr von Kampfpudel
 
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Die Präposition "zu" erfordert immer den Dativ, nie den Akkusativ.
Zu finden im ersten Absatz der News.
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24.03.2006 19:20 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Und was soll uns das jetzt sagen?
Das wir nicht mehr streiken sollten?
Mit Sicherheit nicht.
Die Auftragslage wird auch wieder besser und dann werden die Leute wieder eingestellt.
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24.03.2006 20:35 Uhr von Ronin3058
 
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Kunden verlieren: ist leicht, Kunden gewinnen dagegen schwer.
Und wer 30% der Kunden verliert, hat auch kaum mehr die Reputation um mehr Kunden zu gewinnen - die gehen lieber zur zuverlässigeren Konkurrenz
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24.03.2006 21:38 Uhr von Borgir
 
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das wird hier genauso laufen: um die höheren gehälter zu bezahlen werden einfach ein teil der belegschaft entlassen. im moment stellt sich die frage wer der größere verbrecher ist, die arbeitgeber oder die gewerksachaften, die ihre immer weniger werdende bedeutung durch erfolge stoppen wollen. pack.
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24.03.2006 22:56 Uhr von «azero»
 
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*lol, du Spaßvogel, Parramatta. Hast du mal auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht, dass es zum Streik IMMER ZWEI braucht? Wenn der Streik einen Monat gedauert hat, dann ist dies ganz sicher wohl kaum auf die reine "Unlust" der Angestellten zurückzuführen, die sich gedacht haben "Hey, toll, dass wir jetzt streiken. Das machen wir mal einen Monat. Wir haben eh nix besseres vor.", hm?!

Und wenn die Firmenleitung den Verlust von 30% ihrer Kunden in Kauf genommen hat, um ihre Härte zu beweisen, dann müsste man sich ebenfalls fragen, ob der Zweck wirklich JEDES Mittel und ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt. Aber wie schreibst du selbst so schön?

"Leider gibt es immer noch zu viele Lemminge die dies nicht erkannt haben."
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25.03.2006 08:16 Uhr von Joeiiii
 
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War wohl nix: Da muß ich Parramatta schon auch Recht geben. Ok, wie «azero» gesagt hat braucht man zum Streit zwei, aber mit so einem Ausgang des Streiks muß man eben auch retten. Jetzt verlieren fast ein Drittel ihren Job,.... Hut ab.... viel erreicht. Wenn sich eine Gewerkschaft nur noch mit einem Streik der ein Monat dauert helfen kann, dann ist das eigentlich ein Armutszeugnis.

Schließlich fügte man der Firma einen erheblichen finanziellen und wirtschaftlichen Schaden zu, da dadurch 30% der Kunden verloren gingen. Ich war jahrelang im Einzelhandel und im Großhandel tätig und weiß wie schwer es ist Kunden zu gewinnen, und wie schnell und einfach man sie verlieren kann. Das ist nicht die heile Welt wie viele glauben. Paßt alles wird es als selbstverständlich angesehen, paßt mal was nicht steht man schon mal auf der Abschußliste. Paßt öfter mal was nicht dann ist der Kunde weg. Und einen verärgerten Kunden zurückgewinnen (der zur Konkurrenz gewechselt ist) ist mehr als schwer. Wer jemals damit zu tun hatte weiß wovon ich rede.

@ Kampfpudel
>>Die Präposition "zu" erfordert immer den Dativ, nie den Akkusativ. Zu finden im ersten Absatz der News.<<

Pist du jetz der Gramatick und Rechdsschreipbrüfer? Ich tenke mann solde hir die njus komendieren und nichd die Gramatick ;-)

Du kommst mir ja vor wie der Centurio bei "Das Leben des Brian" *g* Romanes eunt domus? Menschen, genannt Romanes geh in das
Haus? http://members.teleweb.at/...

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