24.03.06 15:09 Uhr
 219
 

Trauerredner sind Künstler - Künstlersozialkasse muss sie versichern

Dies hat jetzt das Bundessozialgericht entschieden. Trauerredner, die ihre Reden selbst schreiben, können sich somit über die Künstlersozialkasse versichern, wie Journalisten und andere Künstler auch.

Eine Frau, die laut eigenen Angaben "sozusagen die Totenfrau im Kreis" war, hatte vor dem obersten Sozialgericht geklagt. Sie organisierte Bestattungen, schrieb Trauerreden und Gedichte, die sie auch selbst vorgetragen hat.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sicherheit, Künstler, Trauer, Künstlersozialkasse
Quelle: www.netzeitung.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach Steuerskandal: Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon gibt Rücktritt bekannt
Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann gründet "digitalen Vermögensverwalter"
Amazon, Ebay & Co. sollen für Steuerbetrüger haftbar gemacht werden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.03.2006 14:58 Uhr von Thothema
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das scheint eh Schule zu machen dass keine Geistlichen mehr auf den Friedhöfen zuständig sind. Und Menschen ohne Religion und deren Angehörige wollen ja auch eine würdige Beerdigung.
Kommentar ansehen
25.03.2006 07:36 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Künstler gehen mir langsam am A**** vorbei.

Ich kenne als Österreicher das deutsche Rechtssystem nicht so gut, und weiß deshalb nicht wie das bei euch ist. Aber hier bei uns ist jeder ein Künstler der sich mit Staffelei und Farben auf eine Brücke stellt und zum malen anfängt. Oder man stellt sich auf einen öffentlichen, gut frequentierten Platz und führt was vor. Wenn man das macht muß man nur noch die Hand ausstrecken und schon bekommt man Künstlerförderung.

Es reicht auch schon wenn man einen Eimer Blut auf eine Leinwand schüttet. Man nennt es Blutschüttbild und Kunst, und schon kann man die Hand wieder aufhalten. Da fragt sich der normalsterbliche Bürger wozu das gefördert wird. Einen Eimer Blut kann jeder, sofern er Arme hat, auf eine Leinwand schütten. NOch schlimmer ist Fäkalkunst. Man sch***t auf ein Stück Papier und dann ist es Kunst. Na dazu muß man schon echt was leisten. Dafür werden aber nur echte Künstler bezahlt.

Zur News: Ok, sie mag ja schöne Reden schreiben und Beerdigungen organisieren, aber ob das Kunst ist? Möglicherweise ja, aber eher nein. Die Künstlersozialkasse waren ja auch der Meinung daß es nicht Kunst sei, und die müssen es ja wohl wissen. Die Tatsache daß letztendlich der Fall beim Bundessozialgericht gelandet ist zeigt, daß man sich in diesem Fall lange nicht einig wurde.

Aber was genau hat sie jetzt von dieser Versicherung? An die Künstlersozialkasse wird sie ja wohl auch Beiträge zahlen müssen, so wie sie es auch hätte machen müssen wenn sie sich privat versichern hätte lassen, oder? Gibt es da einen Bonus, oder ist es überhaupt gratis? Letzteres wäre eine Frechheit, denn dann würden wahrscheinlich plötzlich eine Menge Trauerredner aus dem (Friedhofs)Boden schießen.
Kommentar ansehen
25.03.2006 09:30 Uhr von wanderbaustelle
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hier geht es nicht um Kunstförderung: guckst du: http://www.kuenstlersozialkasse.de/

gruß
wbs
Kommentar ansehen
25.03.2006 11:07 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich weiß schon worum es geht, keine Angst *gg*

Nur ist eben nicht alles Kunst, und nicht jeder "Künstler" ist ein Künstler. Naja, die sollen froh sein daß ich nicht entscheiden muß was Kunst oder Künstler ist, sonst ginge es den meisten schlecht.

Mir wird da zu viel gekünstelt *gg*

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD Saarland: Abstimmung über IQ-Test für Neumitglieder
Thailänderin prophezeit Vermögen zu ihrem Tod: Ihre Sarg-Nummer sind Lottogewinn
Erste Schaffnerin Frankreichs bekommt 120.000 Euro Entschädigung wegen Sexismus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?