24.03.06 15:09 Uhr
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Schottland: Forschungsschiff überstand mehrere Monsterwellen

Schon im Februar 2000 waren englische Ozeanographen vor Schottland unterwegs, um einen erwarteten Sturm vor Ort zu beobachten. Allerdings hatten sie nicht mehrere sogenannte Monsterwellen erwartet, die bis zu 29 Meter hoch wurden.

Das Schiff und die Forscher überstanden den Sturm aber unbeschadet. Bisher nahm man an, dass diese Wellen nur einzeln und nicht reihenweise vorkommen würden. Eine Art Resonanzeffekt sei für diese gewaltigen Wellen verantwortlich.

Die Beobachtung wurde ausgewertet und nun zusammen mit einer Computersimulation publik gemacht.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Schottland, Monster
Quelle: www.wissenschaft.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2006 14:59 Uhr von Thothema
 
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Man muss nicht viel Fantasie haben, um sich die Kraft dieser Wellen vorzustellen. Wahrscheinlich übersteht sie ein Schiff besser als Objekte am Ufer.
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24.03.2006 15:20 Uhr von megatrend
 
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bei solchen Wellen: möchte ich nicht auf offenem Deck herumlaufen...
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24.03.2006 21:38 Uhr von md2003
 
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Also solchen Wellen möchte ich nicht begegnen! Das sind unglaubliche Naturgewalten! Da kann man echt froh sein, wenn man so etwas überlebt!!!
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25.03.2006 17:26 Uhr von Bibi66
 
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Noch paar weiterführende Links: Hab hier paar Links, für die, die es interessiert.

Erstmal ein Link zu einem geförderten Projekt bzgl. solcher Erscheinungen:
http://w3g.gkss.de/...

Und hier ein Link zu zig weiteren links bzgl. Freak Waves:
http://www.naturgewalten.de/...

übrigens, erinnert sich jemad an "20000 Meilen unter den Meeren" von Jules Verne? Und zwar an die Original-Version (hab da ne Ausgabe im Deutschen nach der franz. Erstausgabe, erschienen bei Büchergilde Gutenberg 1977)?
Da befindet sich die Nautilus ca. 1000km südlich der Rockal Insel, dann gibts ein Katz und Mausspiel zwischen der Nautilus und einem Kriegschiff, welches durch die Nautilus versenkt wird (nachdem sich das Geschehen immer weiter Richtung Norden bzw. Nordosten verlagert). Zu dem Zeitpunkt der Versenkung befindet sich die Nautilus in Nähe der norwegischen Küste. Und Prof. Aronnax und Gefährten wagen die Flucht. Gerade in dem Moment, als sie von einer "Freak-Welle", dem "Maelstrom" getroffen werden (ich bezeichne diese Phänomen Maelstrom nun mal als Freak-Wave, denke aber, das da die Meinungen ggf. etwas auseinander gehen). Sie kommen dann bei den Lofoten (als Nähe Narvik) an Land, wobei nicht geschrieben steht, ob aus eigener Kraft oder aufgrund Rettung norwegischer Fischer.

Was ich damit sagen will... Der Nordatlantik speziell in dem Breich grossflächig um die Färöer-Inseln (ca. 500km nördlich von Rockall) zwischen Schottland, Island, Norwegen ist eigentlich schon sehr lange bekannt für so ausserordentliche Wellenerscheinungen.

Sah gestern Nacht nen Bericht über ne Bohrinsel im Nordatlantik. Dazu sagte einer der Arbeiter, welcher quasi schon auf allen Meeren der Welt gearbeitet hat, das der Nordatlantik so ziemlich das übelste ist, weltweit. Und man statistisch gesehen davon ausgehe, das eine sog. Jahrhundertwelle mit 25 und mehr Metern Höhe statisch gesehen nur alle 100 Jahre vorkommt.... Sie aber hätten in 3 Wochen 3 solcher Wellen erlebt.

Mann, des war mal wieder mal ne richtig gute bzw. interessante News.

Hasta Luego
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26.03.2006 23:41 Uhr von md2003
 
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da geht es wirklich schlimm zu auf dem Nordatlantik!

Gibt nur noch eine Stelle, die gefährlicher ist für Schiffe! Aber nicht aufgrund der Wellen!!!

Ich meine das Bermuda-Dreieck:-)
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27.03.2006 00:24 Uhr von Bibi66
 
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AU JA!!! BERMUDA!: Stimmt, das Bermuda Dreieck (oder viellecht doch eher das "Bermuda-Trapez"?).
Danke für den Tipp, md2003!!!! (hast mir quasi nen Knochen zugeschmissen und ich beiss rein, hähähä)

Da liegt ja auch die Sargasso-See mit drin.

Könnt mir sehr gut vorstellen, das die Unglücke dort, abgesehen von oberflächenspezifischen (also eigentlich meteorologischen) Ursachen was mit der Geologie des Meeresgrundes zu haben könnten.

Bspw. diverser Methan-Vorkommen.
Das würde diverse Berichte bzgl. brodelndem Meer oder auch Gerüche, Luftlöchern etc. erklären.

Die letzte Möglichkeit, bzgl irgendwelcher Aliens und UFOs will ich zwar nicht unbedingt auschliessen... Aber welchen Nutzen hätten die Burschen denn davon? Können sich aus 6 Milliarden Menschen (vor allem unauffälliger) aussuchen wen sie wollen, aber sie holen sich nur die, welche im Bermuda-Dreieck (oder -Trapez) rumschippern, fliegen oder so....

Ok, ggf. waren auf den Schiffen, in den Flugzeugen die Master-tapes von "Akte-X" o.ä. die man der breiten Öffentlichkeit vorenthalten hat und die man heimlich von den USA nach Europa/Afrika oder umgekehrt schicken wollte.

Hoffe es kommt nu niemand und ruft "Aber die Atombombe und das U-Boot" (ok, waren sogar mehrere)....
Allerdings nicht nur im B-Dreieck/ -Trapez... möchte nicht wissen, was unter anderem in der Kara-See liegt (zur Erklärung: Kara-See: quasi der (geschützte) Spielplatz der Sowjets im Kalten Krieg für eine grossen, wenn nicht grössten Teil ihrer Flotte im atlantischen Raum. Nächster grosser Stützpunkt Archangelsk; hoffe ich habs halbwegs richtig geschrieben. Ähnlich irgendwie wie der Spielplatz der Navy, die ja in Norfolk eine ihrer grössten Basen hat.), oder im ochotskischen Meer (das ist die pazifische Version der Kara-See, auch von den Sowjets). Das von den Amis dürfte ja mehr oder weniger bekannt sein. Einfach mal kucken gehn, wo die UFOS waren *Grins*

Sorry, aber gewisse "Witzlich" musst ich einfach bring, konnt net anders.

Hasta Luego

*AUTSCH* krieg schon wieder diese *AUTSCH* Strom *BIZZL*schläge, weil mir die Aliens das letzte Mal *AUTSCH* ne Sonde *BIZZL*... Oder warns die Amis*BIZZL*
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27.03.2006 00:25 Uhr von jd-fun
 
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diese wellen sind aber nur gefährlich, wenn sie auf flaches wasser (kurz vor der küste treffen)...
im offenen meer sind sie einfach mehrere hundert kilometer lange, wenige meter hohe wellen... nur wenn sie ans ufer kommen, stauen sie sich auf, wachsen in die höhe und rasen so übers land hinweg... der name "tsunamie" hat seinen ursprung genau da... sinnsgemäß aus dem japanischen übersetzt heißt dies ungefähr "heimliche welle". rührt daher, dass fischer in japan öfter aufs offene meer hinaus gefahren sind. hier haben sie von tsunamies nicht mitbekommen. kamen sie aber an land zurück, war alles zerstört.

dies ist genau dieser effekt. die forscher müssen also relativ zum ozean gesehen sehr nahe an der küste gewesen sein, wenn diese wellen gefährlich für sie waren!
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27.03.2006 01:02 Uhr von Bibi66
 
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@ jd-fun: Ist vollkommen korrekt, was Du schreibts.
Bzw. beschreibst. Nämlich "Tsunamis".
Der Ursprung eines "Tsunamis" liegt auch nicht an der Oberfläche, sondern im "Untergrund", im wahrsten Sinne des Wortes. Deswegen türmt sich der "Tsunami" auch erst im "Hafen" (hab da mal ne Erklärung gelesen, wobei im Zusammenhang mit "Tsunami" das Ganze "Hafenwelle" genannt wurde).
Das heisst also, die Welle hat ihren Ursprung irgendwo draussen in der Tiefe, durch ein Seebeben oder ähnliches, wobei die gesamte Wassermasse in Bewegung gerät (Deswegen kriegten die Fischer draussen auf See ja auch nichts mit. Kein Wind, kein Sturm... ob die kommende Welle nu 30 oder 50 cm höher ist... und dann auch noch die Länge der Welle...). Von der Wasseroberfläche bis ganz runter auf den "festen" Boden. Und wenn diese Massen bewegt werden, hebt sich die Welle quasi selbst hoch, je flacher das Wasser wird.

Bei den "Freak-Waves" oder "Max Waves" liegt der Ursprung an einer oder mehreren Ursachen. Bspw. dem Zusammenstoss von Kalt- und Warmluftfronten bzw. Wind, unter Umständen hängts dann auch noch von der oder den Strömungen an Oberfläche oder geringer Tiefe bzw. den Wassertemperaturen, vielleicht sogar von der Viskosität und oder dem Salzgehalt und was weiss ich noch alles ab, das sich so eine Welle aufbaut. Aber das wird eigentlich erst seit jüngerer Zeit erforscht. Liegt vielleicht auch da dran, das es dieses Phänomen schon ewig gibt, aber die Meere zu gering befahren waren bzw. zu wenig entsprechend beobachtet bzw. "überwacht" wurden (geschweige denn erforscht).

Allerdings sind diesen Wellen (wie auch den Tsunamis) gewisse Grenzen gesetzt. Also so "Schauerszenarios" a la Hollywood (wie hiess dieser Film noch mal? Wo New York von einer mehreren 100m hohen Welle begraben wird?) sind Schwachsinn. Vergleichs mal mit... bspw. "Bierkästen stapeln".. geht nur bis zu einer gewissen Höhe, dann wirds Gewicht bzw. die Masse zu gross, dazu kommen noch äusssere Einflüsse wie Wind, der Typ der das Zeug stapelt und vielleicht die letzte Kiste nicht sanft genug aufgesetzt hat usw. usf. und schon klappert das Teil zusammen. Und der Bierkastenstapel bewegt sich dabei noch nicht mal. Der ist stationär.
Ok, wieder so ein blöder Vergleich von mir, aber ich glaub, so lässt sich das Prinzip am anschaulichsten, allgemeinverständlichsten und (für mich natürlich) einfachsten beschreiben.

Apropos schreiben...

Genug geschrieben...

Hasta Luego

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