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Berlin: 270.000 Tiere sterben jährlich in Berlin bei Tierversuchen

In Berlin werden in den 16 bestehenden Einrichtungen jährlich 270.000 Tiere bei Versuchen getötet. Es taucht nun die Frage auf, ob unter den bedauernswerten Tieren auch Affen zu finden sind.

Ein Insider der Berliner Charité gab gegenüber der Redaktion der B.Z. an, dass ein Mitarbeiter der Neurophysiologie eine Stiftungsprofessur erhielt, wobei die Gehirnströme von Augenreizen bei Affen gemessen werden sollen.

Dabei werden den lebenden Tieren die Schädel geöffnet, damit Elektroden platziert werden können. Tierversuchsgegner fordern auf, die geplanten oder schon bestehenden Affen-Versuche an der Charité zu verhindern.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Tier, Erbe
Quelle: bz.berlin1.de

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24.03.2006 12:36 Uhr von labor_007
 
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Als ich diese Zahl gelesen habe, dachte ich, dass da einige Nullen zu viel waren - aber leider scheinen es eher noch mehr Tiere zu sein.
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24.03.2006 13:39 Uhr von cheshire
 
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Auch wenn ich die Zahl nicht verharmlosen will aber soweit ich das sehe sterben die Tiere nicht wegen nutzloser Experimente sondern für wissenschaftliche Erkenntnisse die für Tausende von Menschen wichtig sein könnten... Affen sind den Menschen anatomisch sehr ähnlich und wenn wir vestehen wie ihr Gehirn Signale verarbeitet kann man vielleicht in mehr oder weniger naher Zukunft auch Blinden wieder Augenlicht geben usw... Es ist die Frage ob wir es ethisch vertreten können, Tiere zu züchten um an ihnen Erkenntnisse zu gewinnen oder ob wir dies nicht tun. Sollen wir keine Tiere mehr für die Versuche einsetzen bleiben entweder die Möglichkeit Menschen statt dessen zu nehmen und jährlich in Berlin 2-3 Städte der Wissenschaft zu opfern oder gar nichts zu machen, dann werden wir aber auch nie mehr Erfahren können. Leider gibt sich die Quelle (Bild nicht ganz unähnlich) nicht die Mühe zu berichten was alles den Tieren das Leben kostet und nimmt sich nur das reißerische Beispiel mit den offen Affenschädeln raus.
Ich denke viele der Experimente werden auch Medikamententests gewesen sein, wo wir leider auch Tiere zu brauchen die den Menschen ähnlich sind. An der Medikamentenforschung in London kann man sehen welche Gefahren Medikamententests aufweisen können OBWOHL es vorher an Tieren getestet wurde. Wieviel mehr Menschen werden qualvoll bei Medikamententests sterben müssen wenn wir keine Tiere mehr verwenden sondern nur noch am Menschen testen können? Wieviele Medikamente werden nicht mehr auf den Markt kommen können weil die Tests nicht mehr vertretbar sind? Sollte man bei einem Medikamententest am Tier feststellen, daß schwere Leberschäden auftreten darf man das Tier in Deutschland erlösen, einen menschlichen Testkandidaten nicht. Leider sehen die Tierschützer immer nur daß Tiere sterben und sehen nicht den Nutzen den sie damit erfüllen.
Noch eine kleine Info am Schluss: Es gibt kein Lebewesen das Schmerzrezeptoren im Gehirn hat und die Schädel werden unter Narkose geöffnet. Dem Tier werden bei einer solchen Prozedur keine Schmerzen zugefügt.
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24.03.2006 13:56 Uhr von PruegelJoschka
 
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Na und? Es ist traurig für die Tiere, na und?

Die Charite ist eine deutschlandweit bekannte Anlaufstelel für Hirntumorpatienten. Wer mit nem Hirntumor 1 oder 2 Jahre überlebt, gehört schon zu den Glücklichen auf dieser Welt.

Da wundert es mich nicht, daß man stark in dieser Richtugn forscht. Die meisten Tiere sind wohl Mäuse und die werden auch als Futter für Schlangen bei jedem gescheiten Tierladen verkauft.

Es gibt auch sehr viele Operationen am Menschen, die am Gehirn mit Localanesthesie erfolgen. Da war doch mal was mit PArkinson (?) oder MS (?), wo man einen "Steuerchip" einpflanzt, der eine Art Herzschrittmacher fürs Hirn ist. Dabei sind die Patienten auch bei vollem Bewustsein, während ihre Schädeldecke komplett abgenomen ist. Nur so kann man den Chip richtig platzieren. Während der OP muss der Patien ständig die Arme und Beine bewegen umd zu schaune, ob er wieder eine angemessene Kontrolle über seine Glieder hat!

Auf jder Uniklinik gibt es Tier Experimente, auf jeder!
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24.03.2006 14:17 Uhr von sithdragon
 
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Lieber tote Tiere, als tote Menschen. Wenn die Tierschützer gegen solche Versuche mit Tieren sind dann sollen sie sich halt selbst als Versuchsobjekt zur Verfügung stellen. Mal schaun wie lange da das Mitleid zu den Tieren noch zählt...
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24.03.2006 14:34 Uhr von hackii
 
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270.000? Das wären 740 tiere pro tag, bzw 1 tier alle 2 minuten. rund um die uhr, 7 tage in der woche. irgendwie verstehe ich das nicht ganz?
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24.03.2006 14:49 Uhr von PruegelJoschka
 
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@hackii: Jede Uniklinik ist eine Forschungseinrichtung. Alleine die Doktoranden machen sehr viele Versuche mit Tieren. Medikamente, Viren, Pilze, Eingriffe, Nahrungsmittel etc. werden an Tieren meist Ratten getestet. Wenn die Studie mit dann abläut, muss man was mit den Teiren machen. Ratten in die Freiheit entlassen geht nicht. Für neue Studien sind sie meist aufgrund der vrobelastungen nicht geeigent. Sie werden wahrscheinlich getötet. Die einen haben da keien Bedenken dabei, die anderen suchen sich andere Doktorabrbeiten. 270 Studien pro Jahr mit 1000 Versuchsteiren ist schon einiges. Wenn man das aber auf Medizin, Zahnmedizin und Pharmakologie verteilt ... dann wird es schon weniger. Dazu kommen die Berufsforscher ... das läppert sich zusammen ...
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24.03.2006 15:43 Uhr von geekago
 
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Der Konflikt zwischen Ethik und Ethik die alte Frage: Was ist mehr zu schützen, Menschenleben oder Tiere, die sonst keine Schäden hätten?? Die 270000 dürften übrigens überhöht sein, denn die Formutlierung in der Quelle lautet "Rund 270 000 Tiere sterben jährlich in den Labors der 16 Einrichtungen, die in der Hauptstadt mit Tieren experimentieren.", d.h.: Die sterben nicht zwangsläufig wegen den Versuchen!

Die Eingriffe sind übrigens für die Tiere normalerweise schmerzfrei, denn Schmerzen würden die Ergebnisse verfälschen, es ist also im wesentlichen nichts anderes, als eine OP am Menschen, nur eben mit anderem Grund...

Also: Man muss sich entscheiden, was ist DIR (dem Fleischfresser.. aber die Schweine, Rinder, Hühner,... sehen wir ja alle nicht lebend) wichtiger, das Leben der Tiere (sofern es denn sonst wirklich verloren geht....) oder das deiner Mutter (oder Kinder, jedem beliebigen anderen Familienmitglied), denn wir wissen nie, wen es trifft... und die meisten ehemaligen Tierschützer sind dann plötzlich für die Versuche...
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24.03.2006 16:45 Uhr von Jerry Fletcher
 
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sorry: aber den kann ich mir nicht verkneifen:

ich finde die tierversuche der kosmetikindustrie auch nicht gut... mal gesehen wie scheisse ein affe mit lippenstift aussieht?

wie gesagt .. sorry ;-)
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24.03.2006 17:09 Uhr von sithdragon
 
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Humor ist wenn man trotzdem lacht ;)
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26.03.2006 14:28 Uhr von fischhäppchen
 
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ich find: sowas einfach nur zum heulen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
es is traurig zu sehen was heutzutage in unserer
gesellschaft alles nutzlose passiert was anderen schadet!!!!!!!!!!!!!!!! sowas is eifach nur zum heulen, ganz erlich!!!!! wenn ich wüsste was alles an tieren erprobt wird würd ich sowas nich kaufen!!! und 27000 allein will gar nich wissen wie viele jährlich weltweit!!!!es gibt doch mittlerweile genug andere
methoden kosmetik und anderes zeug zu testen!!!
*großesfettesheul*


ach ja lieber tote menschen als tiere
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26.03.2006 14:41 Uhr von cheshire
 
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@fischhäppchen: ok dann fangen wir mal an, jedes medikament wird vorher an tieren erprobt also wirst du dein restliches leben wohl ohne medikamente leben... kosmetika müssen teilweise an tieren erprobt werden um zu sehen daß sie nicht schädlich für den menschen sind (hast du mal geishas gesehen die früher china cley benutzt haben, die haut hängt ihnen als gelbe lappen von gesicht und hals...) und ich nehme an du verzehrst auch tiere und ob du es glaubst oder nicht, die werden vorher auch getötet... ich wünsche dir ein tolles leben als vegetarier(in), ohne kosmetik und medikamente... ach ja bevor ich es vergesse, selbst wenn du dich ohne betäubung und medikamente dann opererieren lassen willst: viele operationen wurden an tieren getestet... ich nehme mal an daß du früher oder später an den folgen des lebens ohne tierversuche sterben wirst...
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27.09.2008 22:15 Uhr von muyuu
 
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@ sithdragon: Für wen zum teufel hälst du dich bastard, das du sagen kannst, das ein menschen leben, wichtiger ist als ein tier leben?
Ignoranter pfosten geh sterben, schnell.
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29.09.2008 08:40 Uhr von maki
 
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Die Versuche sind schon wichtig, aber wieso Tiere: opfern, solange es "pro Köln" -Mitglieder
und "pi-news"-User gibt?

:-D

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