24.03.06 10:41 Uhr
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Unmut in der Politik über Gehalt des Deutschen-Bank-Chefs Ackermann

Wie ssn berichtete hat Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, 2005 ein Jahresgehalt von knapp zwölf Millionen Euro erhalten. Darüber regt sich Kritik aus der Politik, die die Debatte über Managergehälter wieder ankurbelt.

Weil die Deutsche Bank tausende Mitarbeiter entließ, nannte Oskar Lafontaine (Fraktionschef der Linken) das Gehalt eine Prämie für dieses Handeln. Lafontaine sieht sich erneut darin bestätigt, dass der Spitzensteuersatz zu niedrig ist.

Auch aus der SPD und vom Seeheimer Kreis kommt Kritik. Arbeitnehmer müssen besser an den Unternehmensgewinnen beteiligt werden, so Stiegler (Fraktionsvorsitzender der SPD).


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WebReporter: xsiriusx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Deutsch, Bank, Gehalt, Josef Ackermann, Acker
Quelle: derstandard.at

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2006 10:36 Uhr von xsiriusx
 
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Und was wollen die Neider jetzt machen? Festlegen, dass ein Manager nur maximal 20mal so viel verdienen kann, wie seine eigene Putzfrau?
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24.03.2006 11:02 Uhr von FlyingHorsetothemax
 
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neider?? [edit;silence_sux: s.u.]
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24.03.2006 11:23 Uhr von Troll-Collect
 
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Schwachsinnige Debatten: " Jeder kann soviel verdienen wie er will und andere bereit sind zu zahlen"

... so lange es nicht auf Kosten anderer ist. Es gibt immer noch ein paar passende Artikel im Grundgesetz. Aber die werden wohl auch bald geändert.
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24.03.2006 11:26 Uhr von FlyingHorsetothemax
 
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entschuldigt [edit;silence_sux: Fake Rattle And Roll]
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24.03.2006 11:31 Uhr von mort76
 
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wir: Sein Gehalt zahlen im Grunde WIR.
Und ich bin NICHT dazu bereit.

Wenn er tausende entlassen muß, weil gespart werden muß,dann sollte sich das auch in Vorstandsgehältern wiederspiegeln.
Sonst sind die Leute entlassen worden, DAMIT die Vorstandsgehälter erhöht werden können.

Oder sie sind grundlos entlassen worden, weil ja eben nicht gespart werden muß- es ist ja offensichtlich genug für die Vorstände da.
Dann kann der einzige Sinn nur sein, das übliche Signal auszusenden, daß die Bank hart durchgreift beim Personal- der übliche Trick von Strohfeuermanagern.

Egal wie man das sieht- sein Gehalt ist in JEDEM Fall zu hoch.
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24.03.2006 11:39 Uhr von rotflmao
 
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@neid: Ich würde mal sagen, des hat nix mit Neid zu tun, sondern eher mit Verhältnismäßigkeit.
Kann einfach nicht angehen, das sich jemand an der Zerstörung hunderter von Existenzen gesundstößt !

Also, xsiriusx, ich zweifle grad echt stark an deiner sozialen Kompetenz.

Der Typ könnte davon wenigstens das erste Jahr Hartz IV der Entlassenen Arbeitnehmer bezahlen, zumindest zu 30% oder so (und hätte trotzdem noch genug, um sich noch nen Whirlpool in den Garten zu stellen...)

Immerhin schickt er nicht nur tausende ins Abseits, sondern belastet auch jeden Steuerzahler mit weiteren Arbeitslosen, und steigert dadurch auch die landesweite Unzufriedenheit, angesichts steigender Arbeitslosenzahlen, auf die unsere Regierung wahrscheinlich mit weiteren Steuererhöhungen reagieren wird....

Du merkst, die Ereigniskette, die er begünstigt ist recht lang, und zudem recht frustrierend.

(Und jetzt komm mir nicht mit die paar Tausend machen den Kohl auch net fett, lass das mal bei 500 Firmen passieren, und wir sind schwupps bei 6,5 Mio in der Statistik... und wozu das führt haben wir hierzulande ja schon erlebt....)

So long !

rotflmao
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24.03.2006 11:51 Uhr von FlyingHorsetothemax
 
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ich danke den vorrednern [edit;silence_sux: s.o.]
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24.03.2006 11:56 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Troll-Collect: Das Grundgesetz ist zum Arschabwischen da, das kann man von Politikern lernen! Insofern Kriegt auch so ein lausiger Manager wie Ackermann nur so viel, wie die Firma bereit ist zu zahlen. Die entlassenen Mitarbeiter interessieren da niemanden, erst recht nicht die Politik.

@mort76

Ich wusste nicht, das WIR sein Gehalt bezahlen. Wenn ich darüber nachdenke, wem wir alles das Gehalt zahlen, muss ich sagen, daß der Arckermann noch relativ eine gute Investition ist. Er hat das gemacht, was der Vorstand von ihm erwartet und dafür wird er belohnt. Ich finde grundsätzlich, daß eine Spar- und Entlassungspolitik mit Gilotine bestrafft werden müsste ... aber wir sind ja zivilisiert und sehen deshalb mit klarem Kopp dem Untergang entgegen ...
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24.03.2006 12:43 Uhr von indoxo
 
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LOL... unterbezahlte Politiker Mit 12000 Euro im Monat kann man wohl kaum als unterbezahlt gelten...

zum Topic an sich und dem Kommentar vom Newsposter:

Was das mit Neid zu haben soll ist absolut unverständlich. Wie schon gesagt bin ich für eine, der Leistung angemessenen Bezahlung. Tausende von Arbeitern zu entlassen stellt aber keine Leistung dar sondern zeugt eher von Unfähigkeit, denn das hätte jeder gekonnt. Insofern ist das Gehalt unangemessen. Mal ganz davon abgesehen, dass der Fall besonders schwerwiegend ist, da die Mitarbeiter im Gegensatz zu ihm auf die Arbeitsstelle angewiesen sind.

Das sich grundlegend in der kapitalistischen Gesellschaft was ändern muss, haben die Herrn scheinbar noch nicht erkannt, da irgendwann der Punkt erreicht ist, wo niemand mehr da ist, der sich die Produkte des Kapitalismus leisten kann.
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24.03.2006 13:21 Uhr von xsiriusx
 
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@all die das Wort "Neider" nicht verstanden haben: Erstmal finde ich es schön, dass ihr so die Diskussion anheizt. Aber wenn jemand an meiner Sozialkompetenz zweifelt, dann muss ich die Zweifel mal aus dem Weg räumen.

Ich habe die Politiker als Neider bezeichnet einfach, weil sie neidisch auf Ackermann sind und selber gerne 12 Mille im Jahr einkassieren würden. Weils sie das natürlich nicht sagen können, eröffnen sie erstmal wieder eine Debatte über Managergehälter (und warum Politiker keine Managergehälter bekommen; immerrhin managen sie ja ein ganzes Land). Ich hoffe jetzt hats jeder verstanden.
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24.03.2006 14:08 Uhr von jeanwood
 
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neid? Das ist wohl eher kein Neid. Denn mit dem Einkommen eines Abgeordneten kann man wohl auch zweimal am Tag warm essen Und nicht nur bei McDoof oder an der Pommesbude.
Was den Politikern Unbehagen bereitete ist genau das Dilemma, einerseits die Existenzen von ein paar tausend Menschen zu gefährden, die zu allem Überfluss auch noch eine gute Ausbildung genossen haben, schliesslich waren die freigesetzten Mitglieder Banker. Gleichzeitig werden Rekordgewinne eingefahren und während es sich bei den früheren Mitarbeitern um Kostenfaktoren gehandelt hat, sind das bei Ackermann and friends verdiente Boni für die erfolgreiche Arbeit? Beim eigenen Gehalt ein Vergleich mit den USA bei den Mitarbeitern mit Polen oder Südostasien? Gestern hat eine Kommentataor berichtet, in den USA wäre das Gehalt kein big deal. Da spricht man von 100 Millionen Dollar jährlich oder mehr. Gleichzeitig wurde aber bestätigt, dass es sich dabei nicht um Verdienste handelt, die durch geleistete Arbeit gerechtfertigt ist, sondern dass solche Gehaltsverträge reine Machtdemonstrationen sind, durch die belegt wird, dass man in der Lage ist, so ein Einkommen zu erreichen. Deshalb nehmen aber auch die Umsätze der Sicherheitsindustrie eklatant zu. Die Amerikaner brauchen ja immer etwas länger, bis sie realisiert haben, wie man sie manipuliert hat. Werden sie die Schere zwischen arm und reich gewahr , kann es zu Unruhen kommen, dann muss man sich als Reicher in seine Trutzburg zuhause zurückziehen können.
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24.03.2006 15:42 Uhr von Julizka84
 
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ohhh wie schlimm: diese bösen Kapitalisten. Jeder darf natürlich seine Meinung frei äußern, auch kriminelle Politiker die mit ihrer Politik das ganze Land kaputt machen.

Auch assoziale die sich selbst als "Gängstas" bezeichnen und nichtmal einen Hauptschulabschluss schaffen dürfen eine eigene Meinung äußern und gegen die bösen Kapitalisten schimpfen.

Eines sollte aber in Zeiten der Globalisierung jedem klar sein...
KEIN Millionär oder Milliardär ist auf Deutschland angewiesen. Kein Konzern muss neue Werke bzw. Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Und wenn wir die "bösen Kapitalisten" mit Reichensteuer, noch mehr Lohnsteuer etc. ganz vertreiben dann gibts noch viele viele Millionen mehr Arbeitslose.
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24.03.2006 15:53 Uhr von HolyLord99
 
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Julizka: "Und wenn wir die "bösen Kapitalisten" mit Reichensteuer, noch mehr Lohnsteuer etc. ganz vertreiben dann gibts noch viele viele Millionen mehr Arbeitslose."

Und endlich eine Chance für einen Neuanfang :)
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24.03.2006 16:01 Uhr von dragon_eye
 
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wir leben nunmal in einer Marktwirtschaft - also sollte sich keiner über die Managergehälter ärgern, schließlich funktioniert über den freien Markt unser gesamter Wohlstand.

Das Gehalt von Herrn Ackermann halte ich für gerechtfertigt, schließlich verdient ein Fussballer / Sportler / Schauspieler und und und... genausoviel oder mehr. Damit ist diese ganze Diskussion schwachsinnig. Nur weil Herr Ackermann nicht im Entertainment-bereich arbeitet darf man ihn nicht benachteiligen!
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24.03.2006 16:04 Uhr von «azero»
 
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Yeah Julizka84! "KEIN Millionär oder Milliardär ist auf Deutschland angewiesen. Kein Konzern muss neue Werke bzw. Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Und wenn wir die "bösen Kapitalisten" mit Reichensteuer, noch mehr Lohnsteuer etc. ganz vertreiben dann gibts noch viele viele Millionen mehr Arbeitslose."

Und warum gehen sie dann nicht endlich?

Glaubst du wirklich, es wären die kleinen, bedruckten Scheinchen, die so wichtig wären? Was denkst du wohl, kann der im Kongo mit seinen Milliarden anfangen? Oder im Sudan? Ruck-zuck hat er da ´ne Kugel im Kopf und seine Erben sind um ein paar zehntausend/hunderttausend Scheinchen ärmer. Und das setzt sich so lange fort, bis nix mehr zu Erben da ist.

Das wissen diese Sozialschmarotzer sehr genau. Und während sie es sich im heimeligen Nest der Gemeinschaft so richtig gemütlich machen und seine - gemeinschaftlichen - Vorteile genießen, kacken sie es mit ihrem Egoismus voll. Nestbeschmutzerpack. Asoziales Gesindel, das.

Was genau würden wir verlieren, wenn morgen alle Konzerne die Pforten schließen würden? Die Konzerne beschäftigen nicht einmal 12% aller Arbeitnehmer in Deutschland. Und doch diktieren sie die Politik.

Würden die ganzen Spar-, Edeka-, Sky-, real-, und sonstwas-Konzernketten-Filialen mit je 3-7 Angestellten morgen schließen, würden übermorgen dort zehntausende Tante-Emma-Läden entstehen, die mindestens das drei- - fünf-fache an Personal brauchen.

Auch das wissen die superreichen Sozialschmarotzer.

Denn die ganze Kohle nutzt ihnen nix, wenn sie sie nicht profitabel einsetzen können. Was denkst du, warum es, trotz der ABSOLUT NIEDRIGEN LÖHNE von teilweise weniger als USD 0,1 /Tag, weder VW noch DC oder die Deutsche Bank an die Elfenbeinküste zieht?! Na?

Ich verrat´s dir: Sie könnten gar nicht so viel Kohle reinschaufeln, wie dort verschwinden würde. Und auch das wissen sie.

Und - träumen wir einfach mal - während sie also ihr Glück mitsamt ihrer Kohle in Schwarzarfrika oder anderen politisch und sozial unsicheren Gegenden versuchen; könnten wir in aller Ruhe die gesparten Milliarden und Abermilliarden (pro Jahr eta 250 Mrd Euronen) nehmen und dem Mittelstand in den Hintern schieben; auf dass er mehr Leute einstelle und diese gerecht bezahle.

Das Resultat wäre ein brummender Binnenmarkt, auf den diese - nunmehr Ex-Reichen - sofern sie noch am Leben sind (Verweis: Entführungen, etc.), nur noch traurig blicken könnten. Denn sie können vielleicht ihr bedrucktes Papier mitnehmen; das wichtigste - die politische und soziale Stabilität - können sie nicht exportieren.

... Ginge das, wären sie nämlich schon längst weg.
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24.03.2006 17:26 Uhr von rotflmao
 
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@xsiriusx: Schön das du dieses Missverständnis nochmal richtiggestellt hast. So wird nen Schuh draus.
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24.03.2006 17:44 Uhr von opppa
 
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Stücklohn: Wieviel bekam Herr Ackermann für jeden eingesparten Arbeitnehmer ????
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25.03.2006 19:36 Uhr von Borgir
 
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ein politiker: sollte nicht den mund so voll nehmen und voller neid auf manager-gehälter schauen. beide seiten verdienen wenn man mal die leistung, nicht die position als maßstab nimmt, eindeutig viel zu viel.

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