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Meißen/Dresden: Neun Jahre Jugendstrafe für "Gullydeckel"-Mörder

Der 20-jährige René P. muss nach dem gestrigen Urteil am Landgericht Dresden für neun Jahre ins Gefängnis, ein Jahr unter der Höchststrafe für Jugendliche. Zwei Jahre davon muss er zur Alkoholentziehung in der geschlossenen Psychiatrie verbringen.

Ende August 2004 hatte er mit einem Komplizen in Meißen einen 62-Jährigen Mann zusammengeschlagen und ausgeraubt. Um die Tat zu verdecken, kehrte er nach einer Stunde an den Tatort zurück und erschlug das Opfer mit einem Gullydeckel.

Die Verteidigung plädierte für eine siebenjährige Jugendstrafe, weil der junge Mann seit seiner Inhaftierung eine positive Entwicklung genommen habe. Zuvor brach René P. vier Ausbildungen ab und lebte von Arbeitslosengeld II.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Jugend, Dresden, Mörder, Gully, Jugendstrafe
Quelle: www.dnn-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2006 10:00 Uhr von Tira2
 
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Ich habe ziemlich genau mit dieser Höhe der Haftstrafe gerechnet, es war Mord und kein Totschlag mehr. Als gestern die Staatsanwältin ihr Plädoyer vortrug, saß René in seinem knallroten Sweatshirt zusammengesunken auf seinem Stuhl, fast regungslos, als ob er schlief und sah dabei so unschuldig aus, als könne er keiner Fliege was zu Leide tun.
Weitere Infos: http://service.gmx.net/...
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24.03.2006 10:14 Uhr von jotbes
 
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recht so. wenigsten da funktioniert das recht.
ich kenne nicht alle umstände. aber zu wenig, für mord.
wer fragt denn da nach den OFERN????
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24.03.2006 10:29 Uhr von Kamimaze
 
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@jotbes: Das Opfer ist tot und war eh schon alt, was soll´s.

Die 9 Jahre gehen in Ordnung finde ich, wenn er sich gut führt, könnte er nach 6 Jahren wieder draußen sein, 2 Jahre ist ja eh in der Psychiatrie und dann noch gut 3 Jahre Knast, ein dreiviertel Jahr U-Haft hat er ja schon geschafft - da muss er wohl jetzt durch...
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24.03.2006 10:34 Uhr von jotbes
 
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ich hoffe immer,
der spruch, "das opfer ist nun tot".
nicht mal einen selber trifft...
dann findet erst ein umdenken statt.
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24.03.2006 10:35 Uhr von Moritz83
 
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@Kamimaze: Wennn ich net wüsste, dass dein Comment ironischer Natur ist....
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24.03.2006 10:37 Uhr von jotbes
 
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ja beten! oder, nachdenken...
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24.03.2006 10:50 Uhr von Kamimaze
 
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@jotbes: Ich glaube, Tote können weder nachdenken noch beten, aber ich kann mich da natürlich jetzt auch irren... ;-)

Ich will die Tat nicht verharmlosen, aber mit 9 Jahren ist die Höchsstrafe für Jugendliche zu 90% ausgereizt, eigentlich sind es nur 8,5 Jahre, er stand unter Bewährung von einem halben Jahr Jugendstrafe, die jetzt mit einfließen.

Rabatt hat er wohl für sein umfassendes Geständnis und den erheblichen Alkoholeinfluss bekommen - ich bleibe dabei, das Urteil geht in Ordnung.
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24.03.2006 10:55 Uhr von jotbes
 
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am ende steht nur noch die selbsterfahrung.
aber die kommt leider immer zu spät.für alle.

wenn ich mal scheiße bauen sollt, besauf ich mich, gebe alles zu. (mir hat man immer den nuppel weggenommen) und bin dann der held,

wirklich?
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24.03.2006 11:07 Uhr von PruegelJoschka
 
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@jotbes: Was willst Du eigentlich? Verstehe Dich irgendwie nicht!

Wie Kamimaze schon sagte, sind 90% der Maximalstrafe für Jugendliche hier ausgereizt. Dabei kann der Alkoholkonsum keine Ausschlaggebende Rolle gespielt haben, sonst hätter er viel weniger bekommen.

Er unterliegt hald dem Jugendstrafrecht. Vielleicht sollte man das ändern, aber diese Änderung leigt nicht im ermessen des Gerichtes und sie macht auch nicht das Opfer lebendig.

Wenns nach mir ginge, würde der Kanbe die nächsten 10 Jahre Autobahnen bauen im Dauereinsatz ... 3 Spurig. Aber leider ist unser Gesetz nicht so Volksfreundlich ...

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