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Studie: Tabakindustrie beeinflusst Wissenschaftler und Gesundheitspolitik

Das Deutsche Krebsforschungszentrum und die WHO werfen der Zigarettenindustrie vor, den Schutz von Nichtrauchern in Deutschland durch gezielte Lobby-Arbeit und ein durchdachtes PR-Programm zu boykottieren.

Dazu wurde eine Studie bei der University of California in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Die Tabakindustrie habe verhindert, dass in Deutschland wirksame Gesundheitspolitik zum Schutz von Passivrauchern umgesetzt worden sei.

Zusammen mit Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern habe die Tabakindustrie durchgesetzt, dass es in Deutschland weit weniger gesetzliche Einschränkungen für Raucher gibt als in anderen Industrieländern. Die Zigarettenhersteller bestreiten dies.


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WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Gesundheit, Wissen, Tabak
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2006 09:32 Uhr von black cybercat
 
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Es ist wahr: Selbst in England darf in Pubs nicht mehr geraucht werden und in vielen vielen Ländern wird dies schon lange diskutiert. Nur in Deutschland nicht. Ob das wirklich daran liegt, dass die Tabakindustrie Politiker und Wissenschaftler besticht, ist fraglich - aber wenn, wäre das ein Hammer für alle, die an den Folgen von Rauchen und vor allem Passivrauchen erkranken!
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24.03.2006 09:57 Uhr von Zisch
 
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jaja, die Politiker ;): Naja, ob das stimmt ist wohl fraglich, aber vorstellen könnt ich mir das schon irgendwie.

Aber naja.. mich als Nichtraucher (seit So.) störts noch ned das man in Kneipen rauchen darf ;)
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24.03.2006 10:14 Uhr von ltdada
 
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also für mich ist das völlig eindeutig. Die Tabakindustrie ist eine der stärksten überhaupt. Andererseits stellt sie für mich auch das größte geduldete Verbrechen dar. Eine Droge, die nur darauf ausgelegt ist, den Verbraucher süchtig und abhängig zu machen, und daneben noch körperlich negativ beeinträchtigt.
Wenn man sich das mal vor Augen führt, ist es ein vollkommener Missstand, dass dies auch noch vom Staat unterstützt (und dabei durch Steuern mitverdient) wird.

Aber wer hinterfrägt denn heutzutage noch? Wer würde noch einen Finger krumm machen, um etwas dagegen zu tun? Genau, niemand, und von daher wird sich auch daran nicht viel ändern. Ausser eine Partei versucht wieder, mit so einem Punkt einen Teil der Wählerschaft anzusprechen und nutzt es im Wahlkampf, ansonsten sehe ich da schwarz...

klingt bischen pessimistisch, aber das Volk von Deutschland ist sowas von träge und lässt sich alles gefallen, das finde ich gefährlich und erschreckend.
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24.03.2006 10:25 Uhr von Ravenheart76
 
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Was bitte: ist daran neu? John Grisham hat schon in den 90-ern in einem Roman die allgemeine Strategie der Zigarettenindustrie beschrieben. Er bezieht sich zwar mehr auf die gerichtliche Seite der Strategie, aber es werden auch gezielte Medien-Kampagnen angesprochen.

Und in Deutschland soll das neu sein? Der Staat verdient kräftig daran mit. Und die Alibi-Kampagnen des Staates dienen doch wohl nur dazu, dem Volk Sand in die Augen zu streuen. Obwohl ich selbst Raucher bin (noch!), habe ich kein Problem damit, wenn das Rauchen überall eingeschränkt oder sogar verboten wird.
Allerdings sollten als allererstes die Zigarettenautomaten verschwinden. Wir sind das letzte Land, wo Zigaretten an einem Automaten von jedermann zu kaufen sind. Wo bleibt da der Jugendschutz? Von der Zigarettenwerbung im Kino oder auf Plakaten rede ich gar nicht erst.
Und das die Hersteller solche Vorwürfe bestreiten, ist ja wohl klar. Denn wer beschuldigt sich schon selbst?
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24.03.2006 11:21 Uhr von mort76
 
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@matthias: Dann soll der Staat aber auch ALLE Drogen legalisieren, die in privaten Gebäuden konsumiert werden. Ist ja privat.

Steuer für Gras würde ich gerne zahlen.
Aber der Staat verdient halt lieber an Drogen, die entweder doof, krank und aggressiv machen (Alk) oder nervös, krank, und stinkig (rauchen).

Mir gehen diese Leute SO auf den Nerv, die alle paar Minuten ihre Arbeit unterbrechen dürfen, um ihre Drogensucht zu befriedigen- legal!
Eine Lese- Milchtrink- und Gesprächspause gibt es schließlich auch nicht, und DIE würden nicht krank machen.

Wieviel Geld ist denn so im Durchschnitt nötig, um ein paar Politiker zu kaufen? Ich meine, wenn RWE, Marlboro und VW das können, warum dann nicht wir?

Ich gründe hiermit eine Lobby, bezahlt mir jemand ein Büro und ein paar Geschäftsessen in Berlin?

Und ihre doofe Lüge, die Raucher würden uns Geld sparen, weil sie mit der Tabaksteuer das Gesundheitssystem finanzieren, ist auch Augenwischerei, denn ein Raucher verursacht viel höhere Kosten durch seinen COPD-Husten (unheilbar) und sein Raucherbein, und die ganzen Passiv"mitgenießer" kommen in dieser "Rechnung" eben nicht vor...
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24.03.2006 13:04 Uhr von ispac
 
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aber wenn alle zigarettenautomaten und werbeplakate verschwinden dann beuetet das doch auch ein verlustgeschöft der tabakindustie und somit auch für den staat (steuern) und da uns die eu mit den 4 milliarden euro forderungen jedes jahr ausnimmt kann sich der staat sowas nicht leisten.
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24.03.2006 14:15 Uhr von mister_e
 
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Tja: So ist das wenn die Gesundheit der Menschen gegen die Profitgier ankämpfen muss. Allerdings ist dieses Vorgehen doch eigentlich Gang und Gebe, wir in Deutschland lassen uns doch auch stets die Entscheidungen aus der Hand nehmen. Wie geschehen mit der Einführung des €uro.
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24.03.2006 14:27 Uhr von mäGGus
 
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Kann garnicht funktionieren: Weil oft die Leute die so etwas zu entscheiden haben oder es umsetzen müssen selbst Raucher sind und sich dieser "Belastung" natürlich nicht aussetzen wollen und so die Konsequenz aus so einer Anti-Drogen Strategie halt nicht zuende denken (wollen). Ich hab absolut garnichts gegen Bars, Kneipen und Discotheken in denen man frei atmen kann. Warum auch ...
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24.03.2006 15:34 Uhr von beXzecher
 
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einfach mal wieder richtigen tabak anstelle des mit chemie durchtränkten krauts in die kippen machen und was meint ihr wieviel freiwillig aufhören und dem rest 3 zigaretten am tag reichen...ich glaub die scheisserei und kotzerei tut sich man sich höchstens ma am wochenende an
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24.03.2006 17:28 Uhr von Mr.harmlos
 
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Welche LOBBY/Industrie denn nicht Immoment ? Echt krank was die Politikaffen sich da instrumentalisieren lassen.

Verachtenswert ...
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24.03.2006 18:06 Uhr von Borgir
 
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die tabaklobby: hat einen unglaublichen einfluss auf die politik. vor allem in deutschland. der herr seehofer weiß das ganz genau. selbst in den usa ist die macht der lobby nicht so hoch wie in deutschland.
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25.03.2006 22:44 Uhr von sacratti
 
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Dass Politik in D nur Lobbyarbeit ist: wissen wir doch. Man muss dazu übergehen, die Politiker zu benennen, dann sieht die Sache anders aus.
Pharmakonzerne, Zigaretten und Alkoholproduzenten, haben immer Posten zu vergeben, in Aufsichtsräten bspw.Aber, die HAuptarbeit leisten die Staatssekretäre, die müssen dann ggfs. auch den Hut nehmen, die Minister bleiben dann feixend im Amt.
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25.03.2006 23:29 Uhr von Anubis71
 
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Kann man denen nicht verdenken: ich meine diese Industrie lebt davon und daher ist das nur logisch. Moralisch sicher ein Streitpunkt, aber man sollte mal bedenken, wieviele Arbeitsplätze verloren gehen, würde man Rauchen verbieten. Das hat weitere Auswirkungen als man sich vorstellen kann.
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26.03.2006 15:49 Uhr von sacratti
 
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Anubis71: Saudummer Kommentar! Die Gesundheit der Menschen hat Vorragng vor Arbeitsplätzen etc.
-siehe auch Atomkraft-
Macht- und Geldgeile Politiker haben einen grossen Teil der Finanzmisere zu verantworten
- u.a. DDR Lasten, russ. Einwanderer in Arbeitslosen- und Krankengeld, sowie in der Rentenkasse-
Das Rauchen braucht man nicht verbieten, die Werbung dafür schon, insbesondere Werbung,die bsp. Kindern und Jugendlichen suggeriiert, wie wären cool, weltmännsich, stylish und was weiss ich ,was man noch mit dem Rauchen verbindet- dasselbe gilt für Alkohol, insbesondere für die Alkopops.
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27.03.2006 23:57 Uhr von md2003
 
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Tja da ich vor einigen Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe, und Passiv-Rauchen schrecklich ist, könnten von mir aus Zigaretten ganz abgeschafft werden.

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